Beiträge von Moosmutzel

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Man kann sehr lange darüber diskutieren, was man im Vorfeld hätte besser machen können. Allerdings ist es nun wie es ist und dann muss damit umgegangen und geschaut werden, was sich machen lässt. Sich darüber zu echauffieren, dass unüberlegte Dinge passieren, ist auch nicht zielführend. Ich finde es ja gut, wenn Jemand Prinzipien hat, aber man muss nicht päpstlicher sein als der Papst. Nicht Jeder hat die gleiche Lebenserfahrung und Jeder macht Fehler, manchmal auch gravierende. :verzweifelt:
    Es ist eben so, dass verschiedene Menschen, durch verschiedene Erlebnisse geprägt sind und durch unterschiedlich gemachte Lebenserfahrungen das Leben anders beurteilen und bestimmte Dinge anders interpretieren. Einfach mal die Perspektive wechseln. Und nicht so hart mit Anderen ins Gericht gehen.
    Man kann unterschiedlicher Meinungen sein und diese auch äußern, sollte sich aber hüten zu verurteilen, meiner Meinung nach. Und es ist ja nun auch noch Keiner hier ernsthaft zu Schaden gekommen (bis auf den Unfall, aber der war ja vor diesem Thread, auf den ich mich hier beziehe)!

    Ich war lange mit Hund und ohne Kind. Mein Hund war das Größte für mich, ich tat Alles für ihn. Ich war auch eine Zeit lang weder mit Hund, noch mit Kind.
    Es gab auch eine Zeit, da hatte ich nur ein Kind und keinen Hund.
    Mein Kind war und ist immer noch, mein "Ein und Alles" und ich tue Alles, damit es ihm gut geht.
    Jetzt habe ich Kind und Hund. Mein Hund ist auch mein "Ein und Alles", er macht mein Leben rund.
    Ohne ihn wäre ich nur halb so glücklich. So wäre es aber auch ohne mein Kind! Ich muss allerdings Kompromisse machen und abwägen.
    Ich liebe beide, Kind und Hund, aber auf unterschiedliche Weise. Das Kind wird später aber erwachsen und soll dann allein zurecht kommen, darauf wird ja auch hingearbeitet.
    Ich habe ein Kind um des Kindes Willen, nicht für mein Seelenheil. Der Hund allerdings, ist aber auch ein Stück mein Seelenheil, eben ein Hobby. :smile:
    Ich verstehe beide Seiten, warum sollte Jeder das Elternsein in den Himmel loben?!
    Es mag ja auch nicht jeder einen Hund haben... :hust:
    Solange man nicht meint der Hund hätte mehr Aufmerksamkeit verdient als ein Menschenkind, dann kann ich damit leben, dass man sich lieber mit Hunden, als mit Kindern umgibt!

    Ich bin ja gerade in MeckPomm, ziemlich nah an der Küste, und ich muss sagen, dass hier die 31° durchaus zu ertragen sind. Findet der Hund auch, denn das tropisch heiße Klima (hohe Luftfeuchte) in KA (bei uns daheim) wäre einfach unerträglich... :roll:
    Nächste Woche geht`s zurück. :muede2:

    Ich wünsche Mama, Kind und Hund alles Gute! Ich muss gestehen, dass ich auch etwas Bedenken gehabt hätte, wenn ich in dieser Situation gewesen wäre!

    Als ich damals meinen todkranken Hund mit dem Taxi in die Klinik fahren musste, hat der in den Fußraum gekotzt. Erst war es mir unangenehm, aber ich hatte eigentlich nur Augen für meinen kranken Hund. :pfeif: Der Taxifahrer war nicht begeistert, hatte aber Mitleid, sind ja keine Unmenschen!

    Man muss sich nur trauen, es geht schon irgendwie und gerade mit Kind gilt: "Man wächst an und mit den Aufgaben". ;)
    Einfach machen, dann wird`s schon und drauf Vertauen, dass man auch Hilfe bekommt, nicht so misstrauisch sein und denken, den Taxifahrern wäre Etwas ungelegen. Vorher fragen was möglich ist, dann weiß man auch woran man ist...

    L.G.