Mein Jacob würde fast alle Teile des Tests aus dem link bestehen, außer die Sache mit Menschen, die offensichtlich was von ihm persönlich wollen.
Er ist eben misstrauisch den fremden Menschen gegenüber, die ihn direkt ansprechen, auf ihn zugehen wollen, ihn bedrängen etc. und wenn sie sich dann, auf Ansage von mir, nicht verziehen, dann knurrt und bellt er eben. Ein "Nein" meinerseits, bringt ihn aber zur Raison. Trotz alledem kann er mit mir Bahn fahren, in überfüllte Läden gehen, interessiert sich im Freilauf nicht für Menschen, also geht Joggern, Radfahrern, Kinder usw. einfach aus dem Weg.
Auch wenn er ihnen nicht aus dem Weg gehen kann, interessiert er sich nicht für Sie. Er sucht bei mir Schutz, geht dicht neben mir, aber ist dabei nicht wirklich ängstlich. Er traut mir zu, ihn im Ernstfall zu schützen.
Wir sind schon oft mehr als 700 km am Stück zusammen Zug gefahren. Er ist sooo souverän in Menschenmengen, dass ich es manchmal gar nicht glauben kann, dass er zu dermaßen aufdringlichen Einzelpersonen richtig böse wird.
Ich persönlich würde es gar nicht schlecht finden, wenn mein Gassigang mit meinem unangeleinten Hund, durch das Ablegen einer Prüfung, legitimiert werden würde...
Meine Oma-Hündin ist zu allen freundlich, bleibt aber eh immer an der (langen) Leine, weil sie nicht hört 
Alles in Allem kommt es bei der ganzen Sache für mich darauf an, wie sich die Prüfung im Einzelfall gestaltet, eben ob bei allen der gleiche Maßstab angelegt werden muss.
Zitat
Auch wenn ein Hund ein Problempotential erkennen lässt, kann das Halter-Hund-Team die Prüfung bestehen, wenn der Halter durch seinen praktisches Wissen und sein Handling zeigt, dass er um die Probleme seines Hundes weiß, sich entsprechend verhält und dadurch eine Gefährdung oder Belästigung seiner Umgebung ausschließt.
Wenn dem so wäre, dann wär`s perfekt und ich hätte nix an einem solchen Test auszusetzen! 