Beiträge von Moosmutzel

    Mein erster Rüde war Zeit seines Lebens unkastriert und es ging uns allen gut dabei. Natürlich hatte man in der Zeit in der läufige Hündinnen vermehrt auftraten nicht wirklich seine Ruhe, aber das ging eben vorbei.
    Mein jetziger Rüde ist gerade durch einen Suprelorinchip hormonell lahm gelegt, aber nur aus gesundheitlichem Grund. Ein weiteres Mal wird er auch keinen Chip bekommen und er darf auch dann Zeit seines Lebens unkastriert bleiben. Denn ein weiteres Mal chippen lassen käme für mich eh nicht in Frage, weil es für mich nur eine Vertagung einer endgültigen Entscheidung, für oder wider eine Kastration, wäre. Der Suprelorinchip ist ja auch nicht ohne und für mich kommt der nur einmal für einen Rüden in Frage, denn dann würde bei mir die endgültige Entscheidung fallen.

    Jeder bewertet die Situation, in der der eigene Rüde auf läufige Hündinnen der Nachbarschaft reagiert, ja auch anders. Ich z.B. gehe da eher emotionslos an die Sache heran, denn ich gehe nicht davon aus, dass mein Rüde nun leidet, selbst wenn er ein paar Tage nicht frisst. Hinzu kommt auch noch, dass jeder Rüde ja unterschiedlich stark und mit anderen Verhaltensweisen, auf die Anwesenheit von läufigen Hündinnen reagiert.
    Wie heftig der Hund reagiert, wertet ja jeder Besitzer auch anders. Was für mich z.B. nicht weiter schlimm erscheint, wäre für einen anderen Besitzer in der gleichen Situation eventuell schon ne mittlere Katastrophe.
    Ich mach es einfach so, dass ich mein Handeln der Situation entsprechend anpasse und das Ganze so manage, dass mein Rüde und ich, so glimpflich aus der Sache heraus kommen wie möglich. In der Zeit in der die Läufigkeiten gehäuft auftreten, bin ich eben noch konsequenter. Ich sage mir immer wieder: "Das ist nur eine Phase, die geht vorbei!"

    Oh mein Gott nein, ich hab sie nicht scheren lassen, die hat so einen unglaublichen Kragen im Moment, der dann im Sommer fehlt.
    Das andere Fell an ihr ist eh immer so kurz, außer ihr Puschelschwanz.

    Und durch den Schal, der das Fell des Kragens irgendwie drückte, sah das Ganze dann etwas "unförmig" aus.


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    Man kann`s doch runter brechen, also wie in den Trainings gearbeitet wird.
    Der Hund soll ja etwas lernen in einem Training, jedenfalls wünsche ich mir das als Halter. Er soll in erster Linie verstehen, was ich von ihm will.
    Daher brauche ich nicht nur Werkzeuge an die Hand; (also Strategien wie ich dem Hund zeige, was ich in dem Moment gerade nicht wünsche); um den Alltag zu managen, und finde Strafe; (also auch Gepiekse, Geschubse, Bedrängen, Einschränken, oder was es sonst noch gibt) kontraproduktiv, und möchte ich in Übungsstunden nicht haben.
    Das wäre, für sich allein betrachtet, nämlich der falsche Ansatz und auch zu kurz gegriffen.
    Ich bin der Ansicht, dass wenn der Hund weiß, was ich von ihm wünsche und dies zeigen kann, wird sein negatives Verhalten durch das positive ersetzt, und nur dann habe ich etwas von Grund auf verändert.

    Und ein Trainer der mit seinen Methoden und Strategien hinterm Berg hält, muss sich nicht wundern, dass wild spekuliert wird!