Beiträge von Moosmutzel

    Es ist eine Woche her, seit ich die Scaliborhalsbänder nun eingemottet und gegen DM Ungezieferhalsbänder eingetauscht habe, und zusätzlich werden meine Hunde regelmäßig mit Kokosöl eingerieben, siehe da bis heute keine einzige Zecke mehr... :smile:

    Das Margosa-Halsband von DM riecht die ersten Tage stark, der Geruch verfliegt dann aber immer mehr und mehr...
    Momentan riechen unsere Halsbänder noch danach, wenn man die Nase dicht an das Fell des Hundes hält, riecht man es ganz deutlich, ansonsten geht`s.

    Wir müssen auch nicht, ich finde es traurig das man Leuten ihre Trainings Methode nicht zu steht.Sondern daraus, ihr quält eure Hunde, ihr denkt nicht an sie und co macht.
    Ob wir uns damit nicht genug, auseinander gesetzt hätten.

    Es ist doch aber nun auch herauslesbar, dass es sich um allgemeine Kritiken handelt und hier Niemand es persönlich nehmen müsste.
    Mit dem Geschriebenen, der Kritik, wird ja nicht bezweckt Denjenigen, die sich mit ihrer Trainingsmethode und ihrem Umgang mit ihrem Tier gut fühlen, ein Gefühl von Minderwertigkeit zu vermitteln.
    In Verteidigungshaltung wird hier Niemand gezwungen.

    Schwarzkümmelöl ist nicht ätherisch, enthält aber ätherisches Öl als Bestandteil. Dieser Stoff kann in höheren Konzentrationen und bei langfristiger Gabe die Leber schädigen. Der Anteil dieses Stoffes ist wohl aber eher gering, sodass man davon ausgehen kann, dass, bei angemessener Dosierung, eine gesunde Leber damit keine Probleme haben wird. Alle Angaben ohne Gewähr... Aber wenn dieser Stoff vom Hund wirklich nicht abgebaut werden kann und sich in der Leber anreichert dann ist das zu bedenken. Da müsste es doch aber mehr Informationen drüber geben, auch weil die Anwendung von Schwarzkümmelöl beim Hund ja gerade so einen Hype erlebt.

    wo steht das? Hast Du mal eine Quellenangabe, denn das interessiert mich sehr

    Das würde mich auch mal interessieren. Ich habe nämlich keine Quelle gefunden die Fakten dazu liefern könnte. Es gibt wohl im Öl (im Schwarzkümmel) einen Stoff der toxisch wirken KANN, aber inwiefern das nun faktisch passiert, vor allem bei Hunden, darüber habe ich nirgends etwas gefunden!

    Von Ballistol habe ich hier noch eine Flasche Stichfrei stehen, das benutze ich auch ab und an, weil ich es schnell anwenden kann, schnell auf Arme und Klamotten gesprüht...
    Bis jetzt hat es meiner Meinung nach auch sehr gut gewirkt, vor allem auch gegen Mücken!

    Man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, aber nach einem großen Spaziergang, bei Sonne und angenehm warmen Temperaturen, im Wald und hohem Gras, habe ich jetzt beim Absuchen mit Hilfe eines Läusekamms, noch keine Zecken an meinen Hunden ("geschützt" durch Kokosöl+Margosahalsband) entdecken können.

    Hunde bei mir bekommen im Alltag auch mal Druck gemacht, mal mehr, mal weniger, aber immer angepasst an die Situation und den Gemütszustand, an das Befinden des jeweiligen Hundes. Ich bin dabei immer authentisch.

    Im Training, im Lernprozess, möchte ich Druck weitestgehend vermeiden. Meine Beziehung zu Hunden, bzw. die Beziehung zwischen mir und meinen Hunden soll auf so Methoden wie aus dem Leitwolftraining nicht fußen, da ich einfach viel Wert darauf lege, dass der Hund immer gerne mit mir zusammen lernt.
    Denn wenn eine Situation im täglichen Leben für den Hund schon stressig ist, und er ein so richtig blödes Gefühl dabei hat (egal ob Angst oder ein anderes negatives Gefühl), dann soll dieses negative Gefühl in ein positives verwandelt werden, sodass der Hund sein Verhalten dauerhaft verändert.
    Er benimmt sich später also so wie gewünscht, weil sein Gefühl dementsprechend ist.
    Das ist das erklärte Ziel meiner Erziehung eines Hundes. Ich möchte meinem Hund so oft wie möglich ein positives Gefühl dabei geben, am besten natürlich immer.
    Dass das im Alltag nicht immer möglich ist, is klar. Den Anspruch habe ich auch gar nicht, aber im Training sollte das wohl möglich sein!?
    Ich klammre mich dabei aber auch nicht an Methodiken.
    Mein Bauchgefühl spielt beim gemeinsamen Lernen eine große Rolle.
    Druck erzeugt ein Gefühl von Frust und eben oft auch Gegendruck. Deswegen mache ich dem Hund am besten keinen und mir auch nicht, denn so bleibt uns Beiden ne Menge Frust erspart! xD

    Viele der "Erziehungstechniken", die sich in der Theorie für so viele Leute ach so plausibel anhören und vom Trainer angewendet so easy aussehen, wirken bei der Umsetzung durch den Hundehalter plötzlich eher technisch und "gewollt". Man könnte meinen das wäre dann ein Anfangsfehler und das würde schon werden im Laufe der Zeit, aber dem ist meist leider nicht so. Das begegnet mir hier in meinem Umfeld immer wieder, und immer öfter. Selbstreflexion ist eben auch sehr wichtig bei jeder Erziehung, finde ich.
    Die Hundehalter hier können die perfekten "Pirouetten" drehen. Es sieht technisch einwandfrei aus, wenn sie den Hund abdrängen oder einfach nur ihren Körper eindrehen und der Hund daraufhin zurückweicht und abwartet; und/oder die Halter alle paar Meter mit dem Hund an der Leine stehen bleiben, um dann kurz abzuwarten, bis der Hund, in einem schönen Bogen, einmal um den Hundehalter herum getänzelt ist, und sich dann links neben dem Halter wieder einfindet. Dann kann es weitergehen, als wenn nix gewesen wäre und das Spiel, dass der Hund wieder nach vorne zieht, geht von vorne los.
    Und das hat dann nun wirklich nix mehr mit der, im Leitwolftraining (oder anderen Konzepten mit Schwerpunkt Körpersprache) erwähnten, "guten Beziehung zum Hund, durch nonverbale Kommunikation mittels Körpersprache" zu tun...
    Das kann damit zusammenhängen, dass die Halter nur mit der Umsetzung Probleme haben, es kann aber auch einfach sein, dass das vom Trainer (oder der Hundeschule) schlecht kommuniziert wird oder die Methode generell murks is...?!