Ich habe oft erlebt, dass Hundebesitzer die individuellen Bedürfnisse ihres Hundes nicht benennen können, sie nicht wirklich kennen oder (nicht mehr) wahrnehmen. Viele Hundehalter die ich näher kenne, reden immer so als würden ihre Hunde nur gehorchen, wenn man streng mit ihnen ist.
Diese Hundehalter wissen vielleicht gar nicht mehr wie die Motivation von Hunden so aussehen kann und schon gar nicht was den eigenen Hund motiviert!?
Jene Hundehaltern sind dann auch die, die so sehr aus dem Bauch heraus agieren, dass sie ihrem Hund aber damit oft Unrecht tun.
Denen würde es, meiner Meinung nach, also gar nicht schlecht zu Gesicht stehen sich mal wieder neu damit auseinanderzusetzen was der eigene Hund wohl am liebsten hat. So könnten sie sich und ihrem Hund eventuell das Leben ein bisschen einfacher machen?! Bei einigen Haltern und Experten ist ja auch schon die Erziehung über Futterbelohnungen fast verpönt, hab ich den Eindruck.
Ich sehe derartige Untersuchungen und die Publikationen auch einfach immer als eine Art "Lebenshilfe", Tipps wie ich unser Zusammenleben einfacher und harmonischer machen könnte. Deswegen sehe ich das gar nicht verkehrt den Leuten das verständlich darzubieten.
Ob das was Frau Blaschke-Berthold schreibt pseudowissenschaftlich ist sei mal dahingestellt. Für mich klingt es plausibel... Ob das reicht?!
Für mich durchaus!