schön, daß das mal jemand schreibt. Sonst geht es ja bei den Nebenwirkungen immer "nur" um Muskeln, SD, Herz, Inkontinenz. Ich finde das eigentlich viel gewichtiger.
Ich als Mensch kann mein Fühlen reflektieren, mein Handeln überdenken und dann ändern.
Beim Hund wird`s schon schwieriger, der denkt nicht drüber nach, der macht einfach. Dem fehlt es an Selbstreflektion. Da bin ich als Halter gefragt. Aber ob die Halter immer so toll als Stütze fungieren, wage ich zu bezweifeln.
Meinem Rüden jedenfalls tue ich keinen Gefallen damit, wenn ich ihn kastrieren ließe. Ich ärgere mich schon genug, dass der halbjahres Chip viel zu lange schon wirkt. Anderthalb Jahre hab ich nun schon einen völlig veränderten Rüden; der, auf Grund des fehlenden Testosterons und dem daraus resultierend veränderten Zusammenspiels aller Hormone, ein Nervenbündel ist. Langsam fängt er sich wieder, entwickelt auch wieder ein "Eigenleben" und hängt mir nicht nur am Rockzipfel. ![]()