Beiträge von Moosmutzel

    Ich muss sagen, dass mich Ärzte noch niemals darauf hingewiesen haben nach Antibiotika nen Darmaufbau machen zu müssen.
    Auch die Tierärzte haben noch nie etwas in der Hinsicht gesagt was Wurmkuren und Antibiotikagabe angeht. Ich kenne das nur aus Foren und aus dem social network. :ka:
    Und von Naturheilkundlern, die aber auch nicht ganz uneigennützig beraten. :hust:

    Wenn es wirklich aus Angst passiert, dann würde ich auch anders an die Sache rangehen. In viel kleineren Schritten. Bei meiner Hündin handelt es sich nicht um Angst, die is einfach nur pissig, wenn ihr in bestimmten Situationen Jemand zu Nahe kommt. Außerdem is sie Futter neidisch und verfressen. Darum ist bei uns der Maulkorb ne Lösung.
    Das scheint hier ja nicht der Fall.
    Mit diesem Hund würde ich wohl auch auf Restaurantbesuche erstmal verzichten und in Hundegruppen mit viel Abstand zu anderen (angeleinten) Hunden agieren.

    Ich wohne im Süden Deutschlands und hier sind Lungenwürmer auf dem Vormarsch. Diese Würmer lassen sich im Kot nachweisen (Larvenauswanderungsverfahren).

    Lungenwürmer | Home

    Schnecken sind Überträger und diese frisst meine Hündin mit Vorliebe. Mein Rüde sammelt keine Insekten oder Kadaver auf um sie zu fressen, daher wird er auch nicht regelmäßig entwurmt.

    Ich denke nicht, dass Du so ängstlich sein musst, dass sich dein Hund Irgendwas einfängt, weil er Deinen Ausführungen nach und somit nach meinem Dafürhalten eher wenig gefährdet zu sein scheint.

    Ich würde mich an Deiner Stelle wirklich auf die Kotproben beschränken und bei bestätigtem Verdacht oder im Zweifel entwurmen.

    Milbemax deckt verschiedene Wurminfektionen ab. Allerdings würde ich unter den von Dir aufgezählten Voraussetzungen, bei einem jungen, gesunden Hund auch nicht in solchen Intervallen entwurmen. Bei einem Verdacht nehme ich Kotproben und lass diese untersuchen. Einzig meine, allerlei Getier fressende, Hundeoma wird regelmäßig entwurmt, auch weil sie schon mal eine Lungenwurminfektion durchgemacht hat "die nicht ohne war". :dagegen:

    Es scheint mir eine gute Idee gewesen zu sein nicht zu warten bis die erste Zecke auftaucht, sondern die Serestohalsbänder schon sehr früh angelegt zu haben.
    Im Gegensatz zu unseren Hundebekanntschaften hatten meine Hunde noch keine einzige Zecke und ich hoffe das bleibt auch so.

    Irgendwie scheint ja auch keine zielgerichtete Ursachenforschung betrieben worden, sondern alles Mögliche ins Blaue hinein behandelt, so macht es jedenfalls den Eindruck.
    Hätte man nicht systematischer vorgehen sollen?!
    Naja ist ja nun auch egal, aber schade drum.

    Ich berichte mal von uns, vielleicht wird`s klarer was ich meine...
    Als es damals meiner Hündin so schlecht ging haben wir gleich eine Röntgenuntersuchung und ein Blutbild machen lassen. Fremdkörper waren somit ausgeschlossen worden, Entzündung konnte festgestellt werden, Schatten auf der Lunge. Das wurde eben alles in einem Rutsch untersucht.

    Daraufhin gab es das passende Antibiotikum und als es ihr besser ging war ein Herzultraschall angedacht, weil sie trotz Alledem immer noch eine erhöhte Atemfrequenz in Ruhephasen aufwies und mir das komisch vorkam.
    Dann kam allerdings die Diagnose Lungenwürmer, nachdem ich Kotproben hab untersuchen lassen (in der Zeit in der die Lungenentzündung ausheilte, also relativ zeitnah zu der ersten Diagnose). Im Folgenden gab es das entsprechende Medikament und somit eine schlagartige Besserung. Nach der Therapie gab es eine eingehende Kontrolluntersuchung und dabei kam dann eben rum, dass Alles ausgeheilt war.
    So kommt man der Heilung eben schrittweise näher.

    Aber in diesem Fall hier, kommt mir alles etwas planlos vor, und das würde ich von guten Tierärzten nicht erwarten.

    Alles Gute und schnelle Heilung wünsch ich dem Hündchen!
    Ich persönlich würde nun nochmal systematisch Ursachenforschung betreiben (je nachdem in welche Richtung der Verdacht geht, Herzultraschall, Bronchoskopie o.Ä.).