Beiträge von Moosmutzel

    Zitat:
    "Ob ein Hund mehr Gene hat, die im Rahmen der Kohlenhydratverdauung eine Rolle spielen, als ein Wolf und damit in höherem Maße zur Verwertung von Stärke in der Lage ist, ist individuell unterschiedlich. Die Genausstattung hängt zu 50 % von der Rasse und zur Hälfte von anderen individuellen Faktoren ab, die nicht näher bekannt sind. Aus den derzeit vorhandenen Studienergebnissen kann also nicht geschlossen werden, dass Hunde generell dazu in der Lage sind, große Kohlenhydratmengen zu verwerten. Einige Hunde sind dazu in der Lage, andere nicht."

    Der BARF-Blog: Fehlerhafte Studie: Der Wolf, der Hund und die Kohlenhydrate

    Das Fazit ist doch aber ganz eindeutig und für mich entscheidend das Ganze zu bewerten.

    Und was den Nährwert des Obstes und Gemüses betrifft ist die Wirkung der sekundären Pfanzenstoffe nicht zu unterschätzen. Wie Cattlefan schon schrieb, kommt es auf die Verarbeitungsweise an.
    Reifes Obst als Püree wird gut verwertet und gedünstetes Gemüse ebenfalls.
    Hier wird Gemüse gekocht und das Kochwasser mit verfüttert.
    Allerdings gibt es das Fleisch auch bei mir auch nicht roh. |) Ich bin trotzdem dem Barf nicht abgeneigt.

    Bin bin mir nicht ganz sicher ob es beim Fussel gut sitzt?!

    Also der Jacob hat seines in XS und bei ihm wäre de Größe S zu groß gewesen, weil der Bauchsteg für ihn viel zu lang war.

    Halsumfang hat der Jacob 30cm, Brust: 51cm

    Auf Bildern sieht es allerdings oft so aus als wäre das Geschirr beim Jacob zu nah an den Achseln, das stimmt aber nicht. Beim genauen Hinsehen und vor allem bei Anfassen stellt sich heraus, dass es gut passt und sitzt. Der Brustgurt ist allerdings auf der weitesten Einstellung.

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    Ist bei CM doch nicht anders! Der Rest ist die Mücke im Elefantenoutfit.

    Seh ich anders, weil hier das Handeln intuitiv und situationsabhängig war und für mich unter Management fällt. Bei Millan hat der Wahnsinn Methode und das finde ich abartig!
    Und wenn Du meinst Du hast in allen Punkten der Diskussion Recht und die vielen anderen User hier nicht, dann darfst Du von mir aus gerne Recht behalten und ich habe meine Ruhe.

    Da war aber glaube ich die Intention eine Andere als bei Millan und seiner Behandlung der Hunde?! :???:
    Das macht für mich viel aus um das Ganze zu bewerten. Und es hätte auch eine einmalige Sache sein können und musste nicht zwangsläufig bedeuten, dass die beiden Hunde sich fortan ignorieren.

    [...]

    Für mich sind diese "Kicks" die CM den Hunden teilweise gibt, keine Tritte, sondern ein stärkeres Antippen. Ein richtiger Tritt sieht für mich anders aus.

    Diese Sichtweise muss ich wohl oder übel akzeptieren. Allerdings kann ich sie nicht nachvollziehen und schon gar nicht teilen. Ich sehe da nämlich Tritte. Außerdem wird der Hund einem nicht sagen können wie stark oder wie unangenehm dieser Kick ausfällt. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass die Intensität der Seitenhiebe immer so steuerbar ist, dass diese nicht wehtun bzw. nicht sehr sehr unangenehm sind. Daher finde ich so eine Behandlung eines Lebewesens überflüssig und bösartig.

    Tiere die man mit Druck unterordnet, bleiben das bei Konsequenz auch. Schwierig wird das aber, wenn das Tier dann einem anderen übergeben wird, der nicht nach diesem Prinzip handelt.

    [...]

    Und da liegt meiner Meinung nach die Krux. Denn ich muss bei erzwungener Unterordnung immer dran bleiben. Man spricht nicht umsonst oft von "Deckelung". Man macht den Deckel druff, es brodelt dadrunter munter weiter und der Druck könnte das Ganze zum Explodieren bringen. Arbeitet man am Grundproblem und bekämpft Ursachen dann hat man neben der erwünschten Verhaltensänderung auch idealerweise eine dauerhafte Wesensveränderung.

    Sollte jemand hier in diesem Thread einen Hund haben der wirklich "gefährlich" werden könnte oder ist, nicht nur bellt oder verbellt, sollt auch wissen, das man solches Verhalten nicht "nur" mit Alternativverhalten etc auftrainieren kann. Es gehören klare Grenzen gezogen, und man muss auch mal etwas gröber zeigen, was den nun Sache ist.


    [...]

    Ich kann mich aber dem Gefühl nicht erwehren, dass dieses Argument hier mir unsinnig erscheint. Denn darum, dass man mit wirklich hoch aggressiven Hunden nicht nur "Dutzidutzidu" umgehen kann geht es hier doch gar nicht. Genug User sind der Meinung, dass man bestimmte Hunde nicht nur über positive Verstärkung zu unauffälligen Begleitern macht.
    Mir scheint, als laufe es mit einer derartigen Argumentation wieder auf einen Methodenstreit hinaus und das hätte, meiner Meinung nach, eben nichts mit C. Millans Art und Weise den zu therapierenden Hunden gegenüber zu tun.

    CM aber ist vielen Hunden gegenüber nur gewalttätig, hochgradig unfair und nicht einfach nur grob oder unsanft. Nein, aus meiner Sicht veranstaltet er oft unangemessene Machtkämpfe mit den Hunden. Diese verlieren aber oft erst die Menschen und im Endeffekt aber die Hunde, die dann im Heim landen (und eingeschläfert werden).
    Also nix mit Rettung eines aggressiven Hundes durch Millans Anleitungen zum Krieg mit dem eigenen Hund.