Beiträge von Moosmutzel

    Das Einzige was ich raten kann bei einem alten Hund mit derartiger Krankengeschichte, lebt im Hier und Jetzt.
    Schau dass du es deiner Sina im Moment so "angenehm" wie möglich machst. Einfach nur Krankenpflege leisten.
    Es nützt euch beiden nichts wenn du dich jetzt verrückt machst.
    Wichtig ist jetzt, dass das Wasser aus der Lunge kommt, das Atmen erleichtert wird.

    Ich würde ihr das füttern was sie überhaupt mag. Im Moment ist das Zunehmen nebensächlich. Denn das wird eh nicht von heut auf morgen gehen. :streichel:

    Meine Hündin hatte ein Lungenödem und blieb zum Entwässern in der Klinik. Einen Tag später war sie soweit stabil, dass wir sie nach Hause holen durften.
    Die Lunge vollständig zu entwässern hat ein paar Tage in Anspruch genommen. Nach einer Woche ca. haben wir die Wassertabletten langsam absetzen können.
    Zeitweise war ihre Atemnfrequenz in Ruhe über 60 und ich hatte Bedenken, dass sich wieder Wasser in der Lunge sammelte.
    Ich war in diesem Zeitraum min. 4 mal in der Tierklinik (auch Notaufnahme war dabei) weil ich immer sooo unsicher war.
    Im Endeffekt war bei ihr aber etwas Anderes schuld an der hohen Atemfrequenz, sie litt nämlich zusätzlich noch an einem Trachealkollaps, der ebenfalls Atemnot verursachte.
    Schmerzen kommen allerdings auch in Frage.
    Meine schlimmste Befürchtung war auch immer, dass sie qualvoll ersticken muss. Das wollte ich immer vermeiden.
    Als bei uns dann mehr und mehr körperliche Beschwerden hinzu kamen und sie zwischen Hast und Erschöpfung immer hin- und her gerissen war, haben wir sie schweren Herzens gehen lassen.

    Ich weiß wie schrecklich das Alles für dich sein muss, und es tut mir unendlich leid.
    Ich wünsche dir alles Gute, dass ihr alle nicht so viel leiden müsst. :streichel:

    Also außer die Ersatzleine und die Schlepp habe ich öfter das ein oder andere Utensil in Gebrauch, ja.
    Für kurze Gassigänge (auch für ein paar Stündchen im Stadtwald) habe ich in meiner Umhängetasche (Größe ca. 20 x 25) meist nur Schlüssel, Handy, Geldbeutel (einen kleinen fürs Klimpergeld) und Kacktüten. Gürteltaschen hab ich auch, aber die benutze ich nur manchmal.

    Wandern geh ich kaum, Ausflüge sind meist so 6- 8 km lang und dauern aber, weil ich mit dem Senior gemütlich spaziere. Von daher ist meine Kombi aus Tasche und Rucksack für mich ideal.

    Wenn ein Fremdhund auf die Idee kommt uns belästigen zu müssen, und weit und breit kein Halter in Sicht ist bzw. nur sonst wo in weiter Ferne sichtbar.
    Nur für den Fall der Fälle. Wenn gar Niemand da ist, eventuell ins Tierheim bringen.
    Wie "gesagt" nur für den Fall der Fälle. Denn Nichts ist unmöglich.

    Falls man mal nen Fremdhund an den Zaun binden muss. :klugscheisser: Is ganz billiger Kram den ich dann auch entbehren könnte wenn ich mich unauffällig entfernen müsste. :D

    Halsband, weil mein Hund Geschirr trägt wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und ansonsten ohne Alles läuft. Dann wechsel ich eventuell zu dem Halsband in der Tasche. Aber nur bei Bedarf oder je nach Laune.

    Mein Inventar (Standardausrüstung) für Gassirunden, die nicht nur einmal um den Block sind oder ne Runde Stadtwald.

    Ersatzhalsband,
    Ersatzleine
    Pfeife
    Clicker
    dünnen Schleppleine aus Nylon
    Mückenspray
    Feuerzeug
    Taschenmesser
    Sonnencreme
    Taschentücher
    Feuchtücher
    kleines Microfaserhandtuch
    kleine Dose mit Leckerlies
    Spieli (schwimmfähig)

    + Geldbeutel, Schlüssel und Handy zusätzlich

    Naja "vernachlässigt" ist vielleicht das falsche Wort. Kann wirklich sein, dass sie die falsche Taktik hat.

    Und zum Thema Drehbuch. Ich glaube nicht an ein Drehbuch, aber dass die eben gesagt bekommen sie sollen die Sachen aufbauschen.

    Was mich an der gestrigen Folge auch wirklich erschreckt hat, dass die eine echt die Fellpflege ihres (alten) Hundes so vernachlässigt.
    Das ist fast schlimmer (aber mindestens genauso schlimm) als übertriebene Fell"pflege", denn gepflegtes Fell gehört zur Gesundheitspflege dazu, gerade im Alter. Wenn ich bedenke was meine Luzie bis zum letzten Tag für ein schönes glänzendes Fell hatte. Und das nicht zuletzt durch ihre Körperpflege durch mich. Denn obwohl sie sich ungern bürsten ließ und beim Duschen geschrien hat als würde sie massakriert, hab ich mich durchgesetzt. Wie gesagt, gehört zur Gesundheitserhaltung des Hundes.

    Das Ganze ist ja erstmal ein Schreckgespenst welches noch graue Theorie ist.
    Klar wird es teilweise negative Auswüchse geben.
    Aber im Prinzip entscheide im Endeffekt ich allein welche Diagnostik gemacht wird und welche nicht.
    Auch heute schon gibt es Druck Alles zu machen was dem Liebling nützen könnte und der Patientenbesitzer ist daher auch leicht beeinflussbar.
    Es wird dann wohl noch wichtiger sein dass man ein gut informierter Halter ist, mit noch mehr Rückgrat.
    Wenn man kaum Wissen um Etwas hat und dann auch noch ein Zweifler ist und leicht beeinflussbar, dann wird es schwer sich gegen den gewinnorientierten TA durchzusetzen.

    Solange die Kliniken keinen oder kaum Lobbyismus betreiben um die GOT zu kippen (und die dann wirklich fällt), mach ich mir erstmal kaum Sorgen.

    "Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird" ist eh mein Motto.

    Also die Grundbedingungen bestehen bestimmt, aber Vieles ist einfach dermaßen überzogen. Das war meines Empfindens nach in der ersten Staffel noch nicht so krass (fremd).
    Das ist mir auch beim Pendant "Mein Kind Dein Kind" schon aufgefallen, dass es von Staffel zu Staffel extremer wurde.