Beiträge von Moosmutzel

    Ich kann's bei uns auch nicht wirklich sagen.
    Frischfleisch kauf ich alle paar Monate (so im Durchschnitt für 40/45 € alle 3 Monate) auf Vorrat für die Tiefkühltruhe und Gemüse, Obst und Trockenware (Nudeln, Reis, Haferflocken, Linsen und sowas) kauf ich ja für die ganze Familie beim Wochen(end)einkauf.
    Ich hab's echt nicht auf dem Schirm wie viel Geld zusammen das sein mag was für die Hundeernährung drauf geht.

    Ich bin gestern mal im Unterholz gewesen, hab mal 2 Minuten dort gestanden um dann wieder auf den Hauptweg zu wechseln und zack, ich hatte vier Zecken über mein Bein laufen. 3 winzig kleine und eine Stecknadelkopf große. Selbst bei Hitze sind sie im kühlen Wald halt doch unterwegs.
    Wir hatten bis dato 7 Zecken am Hund in dieser Saison, 4 davon im April und drei vor ein, zwei Wochen. Festgebissen, eine vollgesogen und der Rest am Hund verstorben. Ein Scaliborhalsband hat er um.

    Mein Jacob trauert nicht und hat nicht getrauert, da bin ich überzeugt von. Sie (also Luzie und er) waren nie so dicke miteinander, sie waren Mitbewohner in einer WG, so hab ich das empfunden und so haben sie es wohl empfunden.
    Sie zog ein, ihm war es weder recht noch unrecht, und sie zog aus. Er ging nicht zu ihr an den Transportkorb in dem sie zu Hause lag bevor es zum Tierarzt ging und er begleitete sie nicht zum Termin.
    Ich wusste er würde nicht trauern oder Abschied nehmen. Außerdem wäre es "absurd" gewesen ihn mit zum Termin zu nehmen.

    Ich wusste auch nicht wie ich es hätte organisieren können, dass ein Tierarzt zur Einschläferung nach Hause gekommen wäre. Vielleicht hätte ich mich im Vorfeld informieren sollen, ja, aber ich kann sowas schlecht.
    Bei Jacob werde ich es anders machen, mich frühzeitig informieren. Bei Luzie traf mich alles unvorbereitet, obwohl sie so ein hohes Alter erreicht hatte, ich war überrumpelt. Das passiert mir kein zweites Mal. :( : Ich dachte doch sie wird wieder... :(

    Mein Mäuschen musste ich am 28ten Mai erlösen.
    Da sie einfach eine unglaublich willensstarke Dame war und furchtbar nervös, weil es ihr schlecht ging, weil sie schon wieder beim Tierarzt hocken musste (wie unzählige Male davor, innerhalb der letzten drei Wochen), bekam sie keinen Venenzugang.
    (Sie war immer furchtbar nervös und ließ Niemanden an sich ran wenn es ihr schlecht ging.)
    Aber an diesem Tag war sie so unglaublich erschöpft und müde (auch im Wartezimmer), aber dann nicht mehr als sie im Behandlungsraum war. Sie blieb die ganze Zeit in ihrem Transportköfferchen während wir mit der Tierärztin alles Erforderliche besprachen.

    Sie bekam dann eine Spitze auf meinem Schoß und schlief anschließend aber in ihrem Transportköfferchen ein, mit dem Kopf auf meinen Händen, weil ich mit ihr auf dem Boden hockte.
    Es war nicht anders als würde sie für eine OP schlafen gelegt. Es war alles friedlich und leise, und dann hörte sie auf zu atmen und ihre Zunge wurde ganz blau.
    Natürlich überprüfte die Tierärztin anschließend ob der Tod nun auch sicher eingetreten war.

    Nachdem sie für immer eingeschlafen war, legten wir sie auf den Behandlungstisch und wir (mein Mann und ich) hatten Zeit uns für immer zu verabschieden.
    Sie blieb dann dort und wurde später mit anderen Haustieren zusammen kremiert. Das Bestattungsunternehmen verstreut danach die Asche in der Natur (wahrscheinlich in einem dafür vorgesehenen Gelände).
    So hatte ich es mir vorher aus "ausgesucht".