Beiträge von Moosmutzel

    Mein Jacob trauert nicht und hat nicht getrauert, da bin ich überzeugt von. Sie (also Luzie und er) waren nie so dicke miteinander, sie waren Mitbewohner in einer WG, so hab ich das empfunden und so haben sie es wohl empfunden.
    Sie zog ein, ihm war es weder recht noch unrecht, und sie zog aus. Er ging nicht zu ihr an den Transportkorb in dem sie zu Hause lag bevor es zum Tierarzt ging und er begleitete sie nicht zum Termin.
    Ich wusste er würde nicht trauern oder Abschied nehmen. Außerdem wäre es "absurd" gewesen ihn mit zum Termin zu nehmen.

    Ich wusste auch nicht wie ich es hätte organisieren können, dass ein Tierarzt zur Einschläferung nach Hause gekommen wäre. Vielleicht hätte ich mich im Vorfeld informieren sollen, ja, aber ich kann sowas schlecht.
    Bei Jacob werde ich es anders machen, mich frühzeitig informieren. Bei Luzie traf mich alles unvorbereitet, obwohl sie so ein hohes Alter erreicht hatte, ich war überrumpelt. Das passiert mir kein zweites Mal. :( : Ich dachte doch sie wird wieder... :(

    Mein Mäuschen musste ich am 28ten Mai erlösen.
    Da sie einfach eine unglaublich willensstarke Dame war und furchtbar nervös, weil es ihr schlecht ging, weil sie schon wieder beim Tierarzt hocken musste (wie unzählige Male davor, innerhalb der letzten drei Wochen), bekam sie keinen Venenzugang.
    (Sie war immer furchtbar nervös und ließ Niemanden an sich ran wenn es ihr schlecht ging.)
    Aber an diesem Tag war sie so unglaublich erschöpft und müde (auch im Wartezimmer), aber dann nicht mehr als sie im Behandlungsraum war. Sie blieb die ganze Zeit in ihrem Transportköfferchen während wir mit der Tierärztin alles Erforderliche besprachen.

    Sie bekam dann eine Spitze auf meinem Schoß und schlief anschließend aber in ihrem Transportköfferchen ein, mit dem Kopf auf meinen Händen, weil ich mit ihr auf dem Boden hockte.
    Es war nicht anders als würde sie für eine OP schlafen gelegt. Es war alles friedlich und leise, und dann hörte sie auf zu atmen und ihre Zunge wurde ganz blau.
    Natürlich überprüfte die Tierärztin anschließend ob der Tod nun auch sicher eingetreten war.

    Nachdem sie für immer eingeschlafen war, legten wir sie auf den Behandlungstisch und wir (mein Mann und ich) hatten Zeit uns für immer zu verabschieden.
    Sie blieb dann dort und wurde später mit anderen Haustieren zusammen kremiert. Das Bestattungsunternehmen verstreut danach die Asche in der Natur (wahrscheinlich in einem dafür vorgesehenen Gelände).
    So hatte ich es mir vorher aus "ausgesucht".

    Die Dosis bestimmt wie massiv es ins Hormonsystem eingreift. Ob es hemmt oder steigert bestimmt in der Phytotherapie das Geschlecht, in das man es hineintut. Bei Männlein hemmend, bei Weiblein steigernd.


    Ich war mir damals auch unsicher wegen der widersprüchlichen Angaben, denn der Großteil der Infos ging natürlich in Richtung Hemmung.
    Dann war es sicher so, dass der Körper sich einfach zur normalen Hormonlage durchgekämpft hat.
    Hinterher is man schlauer...
    Aber das Chippen war eh nicht die schlauste Idee damals.