Beiträge von Moosmutzel

    Ich bin gerade über die traurige Nachricht gestolpert wegen des "Wer hat den ältesten Hund"-Threads, und bin wie im Schock. Es tut mir unheimlich leid. :( :
    Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl!
    Viel Kraft für die kommende Zeit, die Zeit der Trauer. :streichel:

    Als die Luzie als Zweithund einzog war mein Jacob ja schon 10 und ich muss sagen, dass es mit zwei Senioren doch etwas komplizierter wird, je weiter der Alterungsprozess voranschreitet.
    Gerade das letzte Jahr meiner Mehrhundehaltung war doch eher gekennzeichnet von Sorgen. Mal um den einen, dann wieder um den anderen.
    Es wurde einfach komplizierter, mental und im Handling.
    Wo ich am Anfang meiner Mehrhundehalter-Karriere noch mit allen Beiden irgendwo hin geeiert bin; ganz ohne Auto, oft lange Touren; hab ich die Hunde im letzten Lebenjahr der Luzie, immer häufiger getrennt ausgeführt. Sowohl kurze als auch lange Hunderunden.
    Nicht nur weil die Luzie nun andere Bedürfnisse hatte, ein anderes Tempo vorlegte (und darin auch, von jetzt auf gleich, einfach umschaltete; also von 'schleichend' in 'turbo')
    und einer anderen Behandlung bedarf (sowohl als früher, als auch im Gegensatz zum Ersthund),
    sondern auch weil mir das getrennt Laufen das Handling erleichterte.

    Nicht zuletzt weil zwei alternde Hunde eine Herausforderung sind, intensivere Betreuung brauchen, eventuell doppelt Sorgen bereiten will ich bei einem Hund bleiben.
    Unterschiedliche Charaktere brauchen ja sowieso schon unterschiedliches Handling.
    Und ob ein nächster Zweithund noch einmal so gut, quasi wie die Faust auf's Auge, zu meinem Jacob; dem ein Mitbewohner seiner Art eigentlich vollkommen wurscht ist; passen würde ist mehr als fraglich.
    Die Luzie war jedenfalls die perfekte Mitbewohnerin, in jeder Hinsicht!

    Aber auch später, wenn mein Jacob nicht mehr sein wird, wird nur noch ein Einzelhund bei uns einziehen. Ich brauche für mein Glück nur einen, der darf dann aber im Charakter auch ein bissl schwieriger sein... :hust:

    Ich durfte ja über vier Jahre lang das "Mehrhunde"halterleben "ausprobieren".
    Es war eine schöne Zeit, aber ich bin mit einem Hund glücklicher.

    Eigentlich war es ein Experiment, , und weil es als solches gedacht war; darf man sowas überhaupt sagen?! ; kamen wir damals auch zu dem Entschluss einem alten Hündchen ein Zuhause zu geben, auch um ihm einen entspannten Lebensabend zu verschaffen.
    Außerdem war es gar nicht so einfach meinen Mann für einen Zweiten zu begeistern.
    Aber Luzie und er, das war Liebe auf den ersten Blick.

    Und was soll ich sagen, dieses alte Hündchen wollte alles Andere als einen entspannten Lebensabend, es wollte Action. Und das bis zu seinem, doch recht plötzlichen, Ende.
    Sie war 15 als wir sie adoptierten und wurde 19 Jahre alt.

    Wir dachten damals, gib dem alten Tier ein paar nette Monate, vielleicht auch 1 Jahr entspanntes Leben; (zu unserer Freude kam es dann auch anders. Dafür bin ich unheimlich dankbar. ); ein kuscheliges Zuhause, eine Familie in der es dann geliebt und behütet nicht im Tierheim sterben muss.


    Ich war vor dem Entschluss zu einem zweiten Hund davon überzeugt, dass ich immer nur einen Hund halten würde.
    Aber mein Jacob war doch etwas, sagen wir mal, langweilig :mute: (was es aber nicht wirklich trifft) weil er so unkompliziert ist, sodass ich wusste ein Zweithund würde etwas Schwung in unser Leben bringen.
    Dem war dann auch so und wie gesagt, es war super schön. Aber eben was ganz Anderes als einen einzelnen Hund zu halten.

    Also mehr als zwei Hunde zu halten hätte ich mir sowieso nicht vorstellen können.

    Gestern auf der Heimreise vom Urlaubsort,
    quer durch Deutschland mit dem Zug.

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