Beiträge von Grinsekatze1

    Da haben wir wieder das Problem des Rudelgeduddel; jeder will was anderes darunter verstehen. Jeder versteht aber zumindest eine Gruppe Hunde darunter.

    Egal, wie immer man das bezeichnen will; Rangordnungen sind da. Die kann man nicht einfach so abstreiten. Vielleicht sind sie nicht immer so klar strukturiert, weil in einem offenen Rudel verschiedene Aufgaben übernommen werden können. Das wiederum hängt jedoch davon ab, ob das Rudel/Gruppe oder wie auch immer man das Zusammenleben verschiedener Hunde bezeichnet, das zu lässt.

    Alles ist möglich, wenn das Hundeteam damit zu recht kommt!

    Ich denke jetzt einfach mal an die Schussfestigkeitsprüfung, die so mancher Rassehund erbringen kann/muss.

    Chihuahua waren mal Rattenfänger; warum sollten die den nicht einen gewissen Härtetest bestehen können. Dabei denke ich jetzt nicht an eine Schussfestigkeit, das wäre ja Quatsch, aber eine Testung der eventuell vorhandenen Ängstlichkeit (das könnten z.B. Gegenständen, oder Tunnel sein)

    Null Bock haben andere Rassen auch und dennoch kriegen die das hin.

    Es wäre ja auch möglich gerade für solche Kleinsthunderassen eine angepasste (rassespezifische) Begleithundeprüfung zu entwerfen.

    Darunter verstehe ich den allgemeinen Grundgehorsam, jedoch nicht der allgemeine Perfektionismus.

    Okay, an Schoßhunde habe ich jetzt gerade nicht gedacht. Die könnten aber immerhin mit einer Begleithundeprüfung ausgesiebt werden.

    Denn das kriegen die auch hin! Fragt sich nur, ob deren Hundehalter das können!

    Was mich immer wieder sehr wundert, wie schnell und leicht man sich zum Kastrationschip entscheidet. Wie schnell er gesetzt ist und das man sich bei weitem gar keine großen Gedanken macht.

    Denn gerade da lässt sich die Wirkung "ab wann", "wie lang", doch gar nicht voraussagen. Und das Auf und Ab der Wirksamkeit des Chips ist doch für den Rüden nur ein ständiger Hormonschub.

    Ich werde nie verstehn, warum man eine chirurgische Kastration verteufelt, den chemischen Kastrationschip billigend und mehrfach in Kauf nimmt.

    Passt irgendwie nicht!

    Na ja, würde man ausschließlich "V-Hunde" zur Zucht zulassen, dann wäre das Genpotenzial noch mehr eingeschränkt, wie es eh schon bei vielen Rassen so ist.

    Dass Hunde mit geringerem Formwert eine gute Wesenbeurteilen aufweisen sollen, finde ich äußerst einseitig gehändelt. Ich wäre dafür, dass solche Hunde mit Arbeitsleistung trumpfen müssten. Bei manchen (Arbeits-) Rassen ist das ja auch so!

    Konnte leider nicht mehr erweitern.

    Wie soll denn ein Ausstellungsrichter das Wesen beurteilen? Weil der Hund sich von fremden Menschen nicht berühren lässt? Leftzen hochzieht und vielleicht knurrt? (Der Idealfall ist natürlich der gut händelbare Hund).

    Ist er deshalb agressiv? Ist dieses Verhalten tatsächlich vererbt oder vielleicht doch eher anerzogen? Wer will das denn beurteilen?

    Die Verantwortung liegt ausschließlich beim Züchter. Denn er sollte seine Hunde kennen und wirklich nur mit Hunden züchten, die auch vom Kopf her klar sind.