Warum bitte soll ein Dackel nicht als Therapiehund geeignet sein?
Ich kenne einen Dackel der arbeitet in Österreich in einer Kindergruppe (lernbehindert) und er hat sich da wunderbar arrangiert.
Zuhause hat er alle Freiheiten und darf am eigenen Fischweiher jagen. Dieser Dackel ist auch ohne Reh und Waldgebüsch glücklich.
Und - meinen eigenen Dackel nehme ich öfters mal mit zur Arbeit: ins Altenheim. Dort genießt er die Zuwendungen, die Streicheleinheiten.
Zuhause im eigenen Garten darf er sich absolut frei bewegen, geht seinem Jagdtrieb (Katzen, Vögel) nach und darf auch nach Mäuse buddeln. 2 x die Woche sind wir auf dem Hundeplatz und machen ein bisschen Unterordnung; vergessen dabei aber auch nicht Spiel und Spaß. Fährtensuche findet ebenfalls statt.
Ich behaupte, dass mein Hund zufrieden und ausgelastet ist.
Wer sich allerdings einen Jagdhund zulegt - gleich welcher Rasse - und mit dem Gedanken spielt, dem Hund den Jagdtrieb austreiben zu wollen durch ein "Antijagdtraining", der sollte sich wirklich nach einer anderen Rasse umschauen.
Dackel ohne Jagdtrieb gibt es nicht; wohl aber hin und wieder eine "Schlaftablette", die zu "faul" und zu "träge" ist, ihren Instinkten zu folgen. Das sind jedoch die wenigsten Dackel!