Beiträge von Grinsekatze1

    Also, ich persönlich finde es sehr engstirnig, wenn ein Verein/Ortsgruppe eine solche Regelung trifft.

    Klar, ist der Hund in der Grundausbildung wird er sich vielleicht schwer tun, weil jeder seine Kommandos in einem anderen Ton gibt und auch der Umgang vielleicht unterschiedlich sein kann.

    Dennoch: dieser Verein hat Euch doch kennen gelernt. Warum also so eine Klausel annehmen, zumal es viele arbeitende Menschen im Schichtdienst gibt?

    Ich würde denen meine Beweggründe nennen. Sind sie uneinsichtig, würde ich mir einen anderen Verein suchen. Gibt ja genug, wenn Ihr nicht unbedingt die internationationalen Prüfungen ablegen wollt.

    Ich würde den Test jetzt nicht allgemein als fragwürdig bezeichnen. Für mich hatte er in einigen Teilen richtig Sinn.

    Wie verhält sich der Hund, wenn der Hundehalter nicht anwesend ist? (Das ist z.B. auch Bestandteil einer BH)

    Auf was sicherlich verzichtet werden kann, wäre die Bedrohung mit dem Stock.

    Ein Rüde wird nicht mehr und nicht weniger gut oder schlecht vererben, wie eine Hündin.

    Es macht keinen Sinn seine Zucht nur auf die Qualität des Rüden zu legen. Ein vielfach gefragter Rüde kann auch sehr schnell eine Zucht/Linie kaputt machen.

    Hündin und Rüden sollten sich ergänzen und der jeweilige Zuchtpartner sollte in der Lage sein die vorhandenen Schwächen auszugleichen.

    Gibt es einem Mangel in der Vorderhand der Hündin reicht es nicht einen Rüden zu nehmen, der in der Vorderhand in Ordnung ist. Nein, man sollte als Züchter auch wissen, dass der gewählte Rüde diesen Mangel ausgleichen kann.

    Mit kleinen optischen Schwächen kann ein Züchter doch leben. Wichtig ist, dass der Züchter die kennt und an dem Problem arbeitet.

    Kleine optische Schwächen sind für mich solche Mängel, die den Hund in seiner Gesundheit nicht beeinträchtigen. Ansonsten sollte der Hund - egal, wie gut, gar nicht erst in die Zucht kommen.

    Wenn das Wesen stimmt, lässt es sich gut über kleine Schwächen hinwegsehen.

    Im Übrigen stehe ich auch auf dem Standpunkt, dass die Mutterhündin entscheidend in der Zucht dafür verantwortlich ist, ob die WElpen sich wesensmässig gut entwickeln. Ich habe noch keine hippelige Mutterhündin gesehen, deren Welpen ruhig und entspannt in der Wurfkiste lagen!