Beiträge von Grinsekatze1

    Klar, dass sich bei Dir jetzt ein Kopfkino dreht.

    Rufe Dir in Erinnerung, dass das Verhältnis zu Deinem hund stimmig ist und Du ihm ja vertrauen kannst.

    Was das lange "sitzen" anbelangt; stell Dich notfalls vor Deinen Hund und verhindere dadurch, dass Dein Hund selbst fixiert oder fixiert wird.

    Notfalls eine Erklärung an die Trainerin abgeben. Wenn sie das nicht versteht, hast Du den falschen Trainer!

    Eine Bekannte von mir hatte einen unerzogenen Collierüden mit dem sie auch total überfordert war. Der war nicht böse, aber eben auch von ihr nicht immer kontrollierbar.

    Genau da ist doch der große Unterschied. Wenn ich weiß, der Hund ist unerzogen und nicht kontrollierbar, dann lass ich ihn doch nicht einfach so los. Bei Hunden solcher Größe und des Gewichtes sind doch die Probleme vorprogrammiert.

    Auch ein solcher Kleinhund gehört nicht losgelassen; allerdings sind seine Kräfte weitaus geringer und das Gefahrenpotenzial weniger. Aus Rücksicht der Mitmenschen gehören solche Hunde auch nicht einfach so los gelassen.

    Ich habe mit meinen 10kg Hunden auch die BH gemacht und wir konnten überzeugen. Perfekt waren wir sicherlich nicht - aber da kam es mir auch nicht darauf an.

    Die Hunde stehen im Gehorsam, kennen die Grundanforderungen. Für uns war das eine super Erfahrung!

    "Wenn ein unerzogener und schlecht sozialisierter Kleinhund und ein unerzogener und schlecht sozialiserter Großhund sich gleich verhalten, wieso wird es in der Gesellschaft unterschiedlich wahrgenommen und sanktioniert?"

    Der Biss eines Großhundes fällt wesentlich heftiger aus, als der eines Kleinhundes. Von daher denke ich, wird das von der Gesellschaft anders gewichtigt und wahrgenommen.

    Kleinhundehalter werden ja bereits in der Hundeszene belächelt. Wenn wundert es denn da, wenn die Gesellschaft es ebenso sieht.

    Ich habe ja selbst Kleinhunde (10kg) und mache in der Gesellschaft oft die Erfahrung, dass die Menschen einfach auf meine Hunde zurennen, sie streicheln möchten, sie umarmen wollen - sie einfach nicht ernst nehmen. Würden Sie das mit einem Großhund tun? Wohl eher nicht!

    Für mich gibt es keinen Unterschied wenn Groß-/Kleinhund beisst. Keiner hat zu beissen. Da ist einfach der Hundehalter gefordert auf seinen Hund zu achten und Gefahren abzuwenden.

    Hunde werden heute meist unterfordert, selten überfordert.

    Das würde ich so nicht stehen lassen: denn ich glaube vielmehr, dass Hunde nach Optik und Rasse/Mix angeschafft werden und ihrer Art entsprechend nicht ausreichend ausgelastet werden.

    Die meisten Hundehalter begnügen sich dann mit Gassigängen und das reicht gerade bei Arbeitsrassen nicht aus.

    Oder - die Extremen. Da wird bereits vor Einzug ein Förderungsprogramm festgelegt. Nach seinen wirklichen Bedürfnissen des Welpen wird gar keine Rücksicht ausgeübt - ja, mir kommt es vor, wie die frühkindliche Überforderung eines Menschenkindes!

    Straßenteil sehe ich aber ein, weil es da eben keinen Standart gibt...da gibts sinnvolle und blöde Varianten...da müsste es evtl eine Richtlinie geben

    Ich glaube, dass es hier dann sehr auf den betreffenden Richter ankommt. Allerdings muss ich aber wiederum sagen, dass der Alltag eben nicht planbar ist und der Hund mit Situationen - wie sie eben kommen - zurecht kommen muss.

    Und sind wir mal ehrlich: es geht doch nur ums Bestehen und dass der Hund für weitere Schritte einen Einstieg hat. Da muss es doch egal sein, wenn Punkte abgezogen werden.

    Ja, ja, ich weiß: der Ehrgeiz!