Beiträge von Grinsekatze1

    Die Probleme fangen doch schon damit an, dass Mehrfachhundehaltung nicht überall möglich ist. Nachbarn nicht immer sehr freundlich sein können .........................Neid, Mißgunst sind da noch harmlose Worte. Ja, und die Welt wird nicht zwingend Hundefreundlicher!

    Weiter geht es mit den Zuchtbestimmungen, den Bestimmungen überhaupt Züchter werden zu dürfen. Das kostet erst einmal richtig Geld!

    Bekommt man das als Züchter gedankt? Die wenigsten Hundebesitzer wissen es zu schätzen. Das beweist doch sehr oft die vielen Welpenkäufe beim Vermehrer (Darunter verstehe ich Zucht ohne Verband, ohne jegliche Kontrollen). Meist sind die Welpen noch nicht einmal billiger!

    Warum soll man also unter einem Verband mit vielen Auflagen züchten? Warum tut man es dennoch? (weil kontrollierte Zucht nur eine wirklich gute Zucht ist, weil Auflagen wichtig und nötig sind um das Tier selbst und Generationen weiter, zu schützen)

    Wenn meine Hündin in einem Raum ist, und der Rüde nachkommt, lässt sie ihn nicht rein.

    Dann würde ich die Hündin rausschicken, im anderen Raum (wo der Rüde sich wieder zurück gezogen hat) absitzen lassen, den Rüden in das (von der Hündin verbotene) Zimmer schicken und die Hündin auffordern nachzukommen.

    Der Rüde dreht sofort um und geht wieder in sein Bettchen

    Da unterwirft sich der Rüde und geht damit einer Eskalation aus dem Weg. Er macht alles richtig; ist natürlich zu einem gemeinsamen Zusammenleben auf engem Raum nicht gerade die beste Wahl. Für den Anfang gut, als Dauerzustand nicht erträglich. Das kann sich alles von selbst ändern, wenn der Rüde richtig angekommen und erwachsen ist.

    Ich habe schon vieles versucht, von ignorieren und ebenfalls stehen bleiben, mit Leckerlie locken (dann geht er 2 Schritte und setzt sich wieder hin) und leider auch leichtes zerren.

    Also, wenn Du in 4-5 Wochen schon vieles ausprobiert hast, dann frage ich mich mit welcher Ausdauer und Konsequenz Du geübt hast. Nichts wird eben ganz schnell funktionieren; vieles braucht auch seine Zeit.

    Es ist ein völlig normales Verhalten, dass Welpen/Junghunde erst einmal in ihrem sicheren Zuhause bleiben möchten. Nach und nach wächst die Neugierde und die Erkundungsgänge werden um das sichere Zuhause größer.

    Man hilft dem Welpen damit, dass man ihn von Zuhause wegträgt (anfangs nur eine kleine Entfernung) und ihn zurück (nach Hause) laufen lässt. Auch auf dem Arm kann der Hund durch Beobachtung Erfahrungen sammeln.

    Beim Einzug war dieses Problem nicht so gravierend, im Gegenteil er machte Fortschritte.

    Dann muss ihn irgendetwas sehr irritiert haben und vielleicht hatte er Angst und Du hast durch unpassende Handlung (Zerren an der Leine) das ganze verstärkt.

    Den Spaziergang neu aufbauen: Hund auf den Arm und in naher Entfernung absetzen, zurück laufen lassen und die Entfernungen individuell steigern. Ganz wichtig: der Hund muss draußen Spaß haben. Kein Leinengezerre, keinen Druck aufbauen, erst einmal keinen Fremdkontakt zulassen, wenn es der Hund nicht ausdrücklich selbst wünscht.

    Derzeit sind die Kinder dolle Traurig. Wenn Leika ihre 5 Minuten hat springt zwickt und beißt sie. Das tut sogar richtig weh.

    Das zwicken und beissen machen alle Welpen. Die sogenannte Beisshemmung muss erlernt werden. Welpen spielen miteinander, probieren ihre Kräfte gegenseitig aus und gehen erst einmal derb und grob miteinander um. Wenn es dem Einen zu viel wird, schreit und quieckt erlaut los; das veranlasst in der Regel den Spielpartner von seinem "Opfer" abzulassen. So lernen Welpen, was sie bei welchem Hund und in welcher Form/Stärke machen dürfen.

    Das bedeutet für Euch: wird das Spiel zu dolle, zwickt der Hund, dann das Spiel beenden. Ein energisches "Aus", aufstehen, weggehen, den Welpen nicht beachten.

    Handelt es sich um einen hartnäckigen Vertreter, dann mit der Hand wegschieben, ein "Aus" und wieder weggehen und nicht Beachten.

    Ab wann dürfen die Welpen alleine bleiben?

    Das beginnt bereits bei Einzug des Welpen. Er wird hinter Dir herdackeln, Dich verfolgen und wenn Du in ein anderes Zimmer gehst, dann schließt die Tür hinter Dir und zwar ungeachtet, kommentarlos was der Welpe gerade macht. Du tust, als sei alles ganz normal und der Welpe nicht da. Kommst Du zu dem Welpen zurück: keine Aufmerksamkeiten für den Hund; kein Aufhebens; alles ist ganz normal, als wäre nie was gewesen.

    Genau so machst Du das, wenn Du an den Briefkasten, in die Waschküche, in den Keller oder sonstwo hingehst. Alles ist einfach ganz normal und es wird kein Aufhebens gemacht; keine Ansprache zum Hund. Alles ist selbstverständlich!

    Und bitte: nicht den Hund zutexten mit den Worten "Bleib schön da, ich komme gleich wieder". Das einzige was Dein Hund davon versteht ist, dass Du fort bist. Also, schön locker bleiben!