Beiträge von Grinsekatze1

    I

    Ist es nicht ein Unterschied, ob die Person jetzt unverschuldet in schlechte Zeiten gerät oder ob sie sich quasi bewusst dafür entscheidet? :ops: Ich könnte nicht Mitleid haben und für jemanden da sein, der sich bewusst und trotz Warnungen dazu entscheidet, ins offene Messer zu rennen und dann hinterher angekrochen kommt, um sich auszuweinen

    Es ist die Entscheidung dieser Person. Egal, wie. Sie hat sich entschieden und das ist somit deren Weg!

    Wenn es später schief läuft; sich das als Fehler heraus stellt - dann ist es deren Erkenntnis und Deine Vorahnung.

    Vorwürfe würde ich nicht machen. Aber ich wäre da und würde helfen aufzufangen.

    Jeder Mensch hat das Recht Fehler zu begehen. Dann muss man dazu stehen, das Krönchen zurecht rücken und wieder mit Schwung nach vorne gehen.

    Ich frage mich ja immer, ob es wirklich so einfach ist es "einfach" anders zu machen.

    Nein, ist es nicht einfach!

    Gegen den Strom schwimmen ist schwierig; egal was man tut! Letztendlich gibt einem aber der Erfolg/das Ergebnis Recht. Und nur das zählt.

    Ob sich ein Hund auf der Ausstellung entspannt zeigt, ist aber auch Trainingssache und nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal für gutes Wesen.

    Ein Hund mit einem schwachen Wesen wird auch bei gutem Ringtraining nicht wirklich entspannt sein. Er wird Stresssignale senden; nur, die will keiner wirklich sehen!

    Ich - persönlich - denke auch, dass das Ausstellungssystem eine sehr große Mitschuld an Übertypisierung mitträgt. Denn nirgendwo anders wird Übertypisierung so salonfähig gemacht und sogar mit Preisen belohnt. Die Wahrnehmung verschiebt sich, die Zuchtziele verschieben sich und werden auch noch mit Schleifen und Titeln bedacht - das spornt andere Züchter wiederum an, diesem "Trend und Ideal" zu folgen.

    Das sehe ich genau so!

    Ich bleibe meiner Rasse: Dackel. Auch hier teilweise eine Übertypisierung inpunkto langer Schnauze, lange Behänge und gewaltiger Brustkorb.

    Da liegt es einfach an jedem Züchter ob er diesen Trend mitmacht, oder ob er seinen eigenen Weg geht.

    Das gibt es durchaus, dass Hunde ihre Gewohnheiten ändern und zum späteren Zeitpunkt futtern. Ich würde ihm spätabends (wenn er zu Bett geht) einen halben Zwieback geben und die andere Hälfte am Morgen (wenn ihr aufsteht). Dann ist etwas im Magen.

    Da es ja ein Kaninchendackel ist braucht er auch nicht so viel.

    In Frankreich selbst gibt es kein Tierschutzgesetz und von daher gehen die Menschen dort (nicht alle) ganz anders mit den Tieren um. Da findest Du noch Vorstellungen aus dem Mittelalter.

    Polizei rufen - sollen die sich vor Ort kümmern. Allerdings mehr wie eine Belehrung kommt dabei nicht raus. Solche Menschen sollten jedoch spüren, dass sie nicht alleine auf der Welt sind und viele Augen sie beobachten. Hilft manchmal!

    Sie kennt wahrscheinlich die Welt da draußen überhaupt nicht und hat Angst. Ich würde z.B. wie bei einem Welpen vorgehen: Hund auf den Arm nehmen (ihm dadurch Sicherheit vermitteln) und ihm die Welt da draußen erst einmal so zeigen. Erst eine ruhige Strecke gehen und die für die erste Zeit ausschließlich beibehalten. Auf dem Rückweg darf sie laufen, sie darf stehen bleiben (Hunde lernen auch durch Beobachtung). Wird gelobt und belohnt!.

    Laß nicht zu, dass sie von fremden Menschen und Hunden bedrängt wird. (Auch dann nicht, wenn Du sie auf dem Arm hältst). Sie soll erst einmal in Ruhe alles kennen lernen. Und wenn sie keine anderen Hunde oder andere Menschen mag, dann solltest Du das auch so akzeptieren. Nicht jeder Hund mag Kontakte. Manchen Hunden reicht die Familie.