Beiträge von Grinsekatze1

    Auch wenn Du Dein Auto privat verkaufst und es stellen sich Mängel heraus , haftest Du als Verkäufer.

    Wenn Du eine Hundeleine kaufst und sie reißt, hast Du ebenfalls einen Garantieanspruch - 2 Jahre lang!

    Es ist völlig unerheblich ob Welpen dauerhaft oder nur einmalig gezüchtet und verkauft werden. Der Verkäufer haftet 2 Jahre lang auf etwaige dauerhafte Erkrankungen.

    Natürlich ist darunter kein Schnupfen, Husten zu verstehen. Vielmehr die rassetypischen erblich bedingten Erkrankungen. So z.B. auch Epilepsien!

    Zitat

    Bei richtigen Züchtern ist das eine andere Geschichte soweit ich weiß,weil diese eben schon im Vorfeld ihr bestmöglichstes tuen um Gendefekte auszuschließen.

    Ja, und wenn Gendefekte einer Rasse bekannt sind und blind vermehrt wird, so haftet der Welpenverkäufer ebenfalls.

    Dann erzähl mal den künftigen "Züchtern", dass sie laut BGB den Welpenkäufern eine 2jährige Gewährleistungspflicht einräumen müssen. Das heißt, erkrankt ein Welpe an einer erblich bedingten Erkrankung oder unmittelbar nach dem Kauf, so haftet der Züchter. Das gilt für alle die Hundewelpen verkaufen!

    Sehr schnell können da hohe Tierarztkosten zusammen kommen, da die Elterntieren sehr wahrscheinlich nicht auf etwaige rassebedingten Erbkrankheiten untersucht worden sind und die Herkunft/Gesundheitsstand von Großeltern usw. völlig unbekannt ist.

    Wer glaubt, dass diese Gewährleistungspflicht ausschließlich professionellen Züchtern oblliegt, irrt gewaltig. Jeder, aber auch jeder der Welpen verkauft haftet 2 Jahre.

    Für mich klingt diese Geschichte sehr abenteuerlich - wenn sie denn mal stimmt!

    Fakt ist: Die Welpenverkäuferin haftet 2 Jahre lang für anfallende Tierarztkosten etwaiger Erkrankungen die aus einer solchen Verpaarung entstehen. Das hat das BGB so geregelt.

    Jeder anständige Züchter muss seine Hunde auf vererbbare Erkrankungen testen lassen bevor die Hunde sich vermehren dürfen.

    Von einem Ups-Wurf kann man hier ja nicht sprechen!

    Zitat

    Huhu,

    wie sieht es denn mit einem Kastrations-chip für den Rüden aus?
    Er ist erstmal Zeugungsunfähig und du kannst in Ruhe schauen ob du beide vernünftig trennen kannst.
    Vielleicht klappt es ja und euch bleibt eine OP gänzlich erspart?

    LG

    Durch den Kastra-Chip entstehen beim Rüden ein ständiges auf und ab der Hormone. Das halte ich auf Dauer für sehr unklug und auch gesundheitsschädlich.

    Entweder oder!

    Etwas anderes gäbe es bei mir nicht. (Ein bisschen schwanger gibt es ja auch nicht)

    Also ich finde auch, dass der 13 Wochen alte Welpe sehr gefordert wird.

    Welpen nehmen alles ins Maul, weil es anders gar nicht geht. Sie sind wie neugierige Kinder, die alles in die Hand und auch in den Mund stecken. Sie schlucken meist erst ab, wenn sie Angst haben, man nimmt es ihnen ab. Deshalb vorausschauend handeln. Wenn da Dinge liegen, die der Welpe nicht aufnehmen soll muss sooft ein "Nein" kommen. Nicht erst warten bis er es im Maul hat.

    Passiert es dennoch, sind Deine Kommandos eh sinnlos und Du solltest die Aufmerksamkeit des Hundes auf eine ganz andere Sache lenken; ihn ablenken. Oder Dich umdrehen, ignorieren.

    Vielleicht hilft es auch, wenn Du die aufgefundenen Sachen vor den Augen des Hundes "mit bitterböser Stimme schlägst" und erst damit aufhörst, wenn der Hund sich vom Objekt seiner Begierde abwendet. Danach muss ein Lob kommen; Du belohnst das weggehen!

    Zitat


    Irgendwie glaube ich, dass das oft unterbunden wird, weil es dem Menschen peinlich ist. Aber irgendwie gehört es doch zur Kommunikatuion bzw Sozialisierung in der Pubertät dazu, oder nicht?
    .

    Ob es peinlich ist für einige Menschen? Sicherlich!

    Es gehört zur Kommunikation der Hunde dazu. Im Hunderudel würden Althunde dem Junghund die Grenzen zeigen. Deshalb muss das jetzt der Mensch unterbinden.

    Ich war auch einmal ein Gegner der "Leckerli-Fraktion". Das hat sich beim nächsten Hund schlagartig geändert. ich habe festgestellt, dass der Welpe viel leichter über "Futter" erziehbar ist. Ich habe dann auch eine Mahlzeit als "Arbeitsfutter" verwendet, damit der Welpe nicht zu viel bekommt.

    Heute erziehe ich meine Welpen mit Leckerli, mit Bespaßung oder lass auch einfach nur mal ein Lob, Streicheln los. Dabei werde ich mit meiner Stimme sehr hoch und das "fein" wird lang gezogen.

    Wenn die Kommandos sitzen gibt es nur noch ein verbales Lob und nur noch ab und an Leckerlis.

    Ergebnis: Ich habe Hunde, die motiviert sind und freiwillig mitmachen! Es lohnt sich für sie - so oder so!

    Aufreiten hat bei Junghunden nichts mit Sexualität zu tun, sondern wird als Dominanzgeste verstanden. Im Rudel würden Althunde mit Abwehrverhalten oder Knurren reagieren und den Jüngling zurecht weisen.

    Ja, ich würde es unterbinden und zwar bereits im Ansatz. Das heißt, so bald er hinten ankommt und seine Absicht verrät, Kommando "Nein", ablenken und bei Erfolg belohnen.

    Meist finden die Hundehalter das Gehabe bei ihrem Kleinhund lustig, lachen und animieren unbewusst, bestätigen damit das Verhalten noch.