Beiträge von angelsfire

    Ich hab eure Geschichte jetzt nicht mehr im Kopf und gerade keine Zeit nochmal nachzulesen.

    Nach 4 Wochen konsequenter Ausschlussdiät und weiterhin vorhandenem Juckreiz würde ich entweder darauf schließen, dass das Problem nicht das Futter ist oder aber das die gewählte Proteinquelle oder auch KH/Gemüse nicht vertragen wird. Nicht jeder Hund verträgt Pferd. Wenn er ein Problem mit Histamin hat ist das zum Beispiel ungünstig. Ich persönlich würde da jetzt schon testweise eine andere Proteinquelle oder auch erst mal anderes Gemüse/KH zu testen. Sehe da keinen großen Sinn drin das ganze noch 6 Wochen weiter zu führen.

    Ist das einzige Symptom Juckreiz? Oder gibts noch irgendwas anderes? Anderes Fell, Probleme mit den Ohren, anderes Verhalten, Gewichtsveränderungen usw?

    Test auf Futtermittelunverträglichkeiten sind nicht sonderlich aussagekräftig. Hab da neulich auch erst ein Video gesehen warum das so ist, weiß aber nicht mehr wo. Das Geld würde ich mir eher sparen und notfalls halt ne ordentliche Ausschlussdiät machen mit etwas was er noch gar nicht bekommen hat. Mal ganz allgemein gesagt, hab jetzt den Thread hier nicht mehr im Kopf um was es genau ging.

    Die Anzahl der abgerechneten Einzelposten sind im Schnitt deutlich gestiegen. Ich würde schätzen > 30% mehr Einzelposten.

    Liegt daran das jetzt vieles nicht mehr als "Paket" abgerechnet werden darf. Impfungen zum Beispiel. Muss alles einzeln aufgeführt werden. So ist es bei vielen anderen Dingen auch.

    Die angesetzten GOT Sätze sind gleich geblieben und teilweise sogar gesunken (aktuelles Beispiel einer gerade beglichen Rechnung von 1,2-1,3 auf durchgehend 1,15)

    Bei den TÄen die vorher schon wirtschaftlich geplant haben sind die Sätze hier auch eher gesunken. Bei den anderen sind sie ähnlich geblieben oder sogar gestiegen.

    Erheblich teurer ist natürlich trotzdem alles geworden. Liegt ja einfach an den angepassten Gebühren.

    Die Slogans wie „Lieber zu früh, als nur auch 1 Tag zu spät“ verstärken aus meiner Sicht die Problematik unnötig, indem sie Druck aufbauen, nur ja diesen einen Zeitpunkt nicht zu verpassen und nicht lebenslang mit Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen leben zu müssen.

    Da ich das ja gerade so gesagt habe: sehe ich gar nicht so. Bei so ner Aussage geht es (mir) absolut nicht darum jemandem Vorwürfe zu machen das er zu lange gewartet hat oder denjenigen unter Druck zu setzen. Damit ist eher gemeint das man eben keine Angst haben muss den (alten oder schwer kranken, unheilbaren) Hund zu früh gehen zu lassen bzw. falsch entschieden zu haben wenn er doch vielleicht noch X Tage/Wochen hätte haben können. In so Fällen gibt es (für den Hund) einfach irgendwann kein "zu früh" mehr. Klar kann es sein das sich jemand durch sowas unter Druck gesetzt fühlt, allerdings kann man halt auch nicht beeinflussen was andere denken und empfinden. Vielen Leuten hilft das Wissen das es eben kein zu früh mehr gibt. Was nicht automatisch bedeutet das man dann gleich zu spät dran ist oder zu lange gewartet hat. Das ist immer eine individuelle Entscheidung von TA und Besitzern. Leider reden viele TÄe nicht Klartext mit den Menschen. Das kann man auch ganz empathisch und einfühlsam machen.

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis jemanden da sind bisher so gut wie alle Tiere elendig gestorben oder haben ewig gelitten weil die Besitzern der Meinung ist sie "spürt" es wenn die Tiere soweit sind. Nein, tut sie nicht. Zum Leidwesen der Tiere. Ihr ist das auch im Nachhinein nicht klar. Sie ist der Meinung es muss sich für sie richtig anfühlen vom Zeitpunkt her. Ja, in gewisser weise gehe ich da noch mit aber nicht wenn die Tiere dadurch unnötig lange leiden.

    Mal blöd gefragt: bist du denn sicher, dass das Stress ist?

    Meine Hunde bleiben wirklich entspannt alleine. Ich beobachte sie über die Kamera und kann auch oft sehen, wie sie träumen.

    Aber Essen würden sie trotzdem klauen.

    Beim Border kann man zb keine Kaffeetasse in erreichbarer Höhe stehen lassen, weil er sonst draus trinkt, wenn ich nur kurz im Bad bin.

    Und gestern haben sie gemeinsame Sache gemacht und Essen aus nem Topf auf dem Herd geklaut, während ich im Wohnzimmer abgelenkt war. Alle Türen waren auf und sie waren wie gesagt nicht alleine.

    Das ist hier auch so bzw. war bei meinem ersten Hund so. Wenn da was in erreichbarer Nähe war hat der auch geplündert. Egal ob er alleine zuhause war oder nicht. Amy würde das tendenziell auch machen aber nicht so extrem. Die geht nicht an Schränken hoch oder so. Wenn ich aber das Türgitter offen lasse in der Küche und es liegt was auf dem Boden dann klaut sie es auch wenn ich im anderen Raum bin.


    Daher wäre eben auch meine Frage ob es denn wirklich Stress ist oder einfach nur klauen.

    So hab ich es auch probiert, funktionierte bei Amy gar nicht. Die wird dann total hektisch, leicht panisch, wirft sich ins Geschirr, versucht sich rückwärts zu befreien usw. Völlig Banane im Kopf. Hab mich damit abgefunden das ich zum Baum hinlaufe und sie dann direkt wenn ich bei ihr stehe locke bzw. dann mit der Leine zurück führe. Sonst ein schlauer Hund aber dabei stellt sie sich an als würde ich sie umbringen wollen.

    OK, da ist mein Tier ein komplett anderer Typ. Wenn ich ihn da nicht bei gespannter Leine ansprechen würde, würde er sich neue Beschäftigungen dort suchen. An Blumen riechen, Dinge zerstören, sich eingraben.... Meine Anwesenheit wäre da recht egal. :)

    Was bei ihm auch geht ist, dass ich ihm zeige, wo genau er langlaufen soll. Allerdings hat das nicht wirklich einen Lerneffekt auf das Einwickeln, sondern ist eher ein Abrufen der Fähigkeit, meinem Finger zu folgen.

    Bei meinem ersten Hund hat das so auch super funktioniert. Der hatte das super schnell raus. Der 2. war so zufallstreffer obs klappt oder nicht. Bei Amy keine Chance und es nervt mich. Die würde sich eher nochmal vor "Panik" um den Baum wickeln. Total bescheuert.

    Denk immer dran: irgendwann gibt es kein "zu früh" mehr, nur noch ein zu spät. Ich persönlich lasse lieber zum Beispiel 2 Monate "zu früh" einschläfern als auch nur 1 Tag zu spät.

    Es ist immer eine furchtbare Entscheidung aber zum Glück können wir den Tieren unerträgliches Leid ersparen indem wir die Entscheidung treffen.

    Sobald das Tier auf der falschen Seite vom Pfosten rumlaufen wollte, habe ich die Leine gespannt, so dass das Tier nicht weiter kam, es angesprochen, und gefragt, ob es doof ist. Es ging dann immer erst weiter, wenn er zurück zu meiner Seite vom Pfosten gegangen ist, dann habe ich gelobt. Komischerweise hat das wirklich so richtig gut funktioniert.

    So hab ich es auch probiert, funktionierte bei Amy gar nicht. Die wird dann total hektisch, leicht panisch, wirft sich ins Geschirr, versucht sich rückwärts zu befreien usw. Völlig Banane im Kopf. Hab mich damit abgefunden das ich zum Baum hinlaufe und sie dann direkt wenn ich bei ihr stehe locke bzw. dann mit der Leine zurück führe. Sonst ein schlauer Hund aber dabei stellt sie sich an als würde ich sie umbringen wollen.