Beiträge von Shoppy

    Schnittmuster habe ich keins und auch noch keins selber genäht, aber das kannst Du doch selber herstellen.

    Nimm breites GEschenkband o.ä. und "wickle" deinen Hund so ein, wie Du denkst, dass Das Geschirr idealerweise sitzen sollte. Das steckst Du dann mit sicherheitsnadeln fest - voila Schnittmuster. Entsprechende Zugaben mußt Du dann eben beiom Zuschneiden einrechnen.

    Setzt Dich doch nicht so unter Druck - Du kannst versuchen, einen geeigneten Menschen für den Jacky zu finden - wenn Du keinen findest, der Deinen Ansprüchen entspricht, sagt das ja was aus.

    Du mußt Dich doch nicht sofort entscheiden - erst wenn Du einen Interessenten hast...

    Zitat

    Allerdings - ich wäre mit meinem Kind auch vorsichtig. Bei jedem Hund, der schon einmal zugebissen hat.

    Widerspreche ich mir da?!


    Das würde ich ergänzen mit: Bei JEDEM Hund.

    Denn ob ein Hund schon gebissen hat oder nicht sagt gar nichts darüber aus ob er in Zukunft beißen wird oder nicht.

    Jeder "BEißer" hat irgendwann "das erste mal" gebissen und jeder "der hat noch nie gebissen" kann auch irgendwan "das erste Mal" beißen....

    Hunde beißen, weil sie es können (sie haben die entsprechende Ausrüstung im Mund) UND weil sie es ihrer Meinung nach MÜSSEN.

    Die erste Bedingung ist bei jedem Hund gegeben, die Zerite kann durch entesprechende Umstände bei jedem Hund mal auftreten.

    Jeder Hund hat eine Beißschwelle, schön, wenn die sehr hoch liegt - aber entsprechend gereizt kann auch beim sichersten Hund die Schwelle erreicht werden. Schön, wenn Hund dann als Welpe durch entsprechendes Vorausschauendes Spielen ein weiches Maul erwerben konnte.

    Krusti muß in der Pubertät sein - da werden bestehende Nervenverknüpfungen aufgelöst, andere geknüpft und gaaanz neue Zellen gebaut... :D Wir sollten die Chance nutzen und ihm nur schöne Verknüpfungen beschehren...


    Ich denke das Wesen, das das universum gemacht hat, hat dem Mensch den Hund gegeben, damit er erkennen kann, dass "Gerede" tatsächlich nur 20 % des "Gesagten" ausmacht.

    Sprich, Hundemenschen können an ihren Hunden lernen, dassSprache nicht wirklich die große Stärke ist, für die wir sie immer halten, jedenfalls nicht im direkten Umgang mit anderen Lebewesen (zweifellos hat Sprache Vorteile zur Wissensansammlung, -Übertragung, weiterentwicklung und -konservierung).

    Bei der Kommunikation mit einem Hund müssen sich beide Partner einen gemeinsames Signalrepertoir aneigenen, sonst "reden" sie aneinander vorbei.
    Womit wir wieder bei Krustis Ausgangsfrage wären.
    Das TRaining baut eben genau dieses Repertoir auf...

    Ja, das wird nicht leicht.

    Mit Crispel habe ich angefangen (aber es macht gerade Sommerpause :-}), dass er mit den hintefüßen auf ein Platzset steigt.

    Es ist wirklich ziemlich schwierig, vor allen Dingen, weil er schon gelernt hatte, mit den Vorderfüßen auf ein Target zu gehen und dann mit den Hinterfüßen um die Vorderbeine drumrum zu gehen. .... Moment, da kommt doch die Lösung - danke, dass Du diese Frage gestellt hast...

    Bei dieser Vorderhandwendung muß er seine hinterfüße gezielt setzen - dann müßte man nur noch ein geeignetes Target finden, was anfangs problemlos "bestiegen wird" und möglichst unterschiedlich vom Trainingsuntergrund ist (vielleicht geriffelt oder genoppt), damit es sich gut unterscheidet. Wenn er eine Weile das Betreten des Hinterfußtargets geübt hat, könnte man den Vorderfußtarget ausschleichen.
    Als nächsten Schritt würde ich den Hinterfußtarget unter Signalkontrolle bringen und dann durch verschiedene Targets generalisieren...

    Soller er Hochseilartist werden (ich frage, weil Du ein Tau nimmst)?

    in dem Alter ist es oft noch übersprungsverhalten. "haaach ich bin sooo aufgeregt und weiß nichrt was isch zuerst und zu letzt mavhen soll, mach ich do mal das mit dem Bein..."

    Unanfgeregtes Abbrechen oder Ignorieren des Verhaltens wird am ehesten Erfolg haben.