Hallo Britta,
ich würde, wenn ich mich drauf einließe, das ganze an Bedingungen knüpfen.
Wenn Du z.B. die Befürchtung hast, dass Deiner mit abzischt, wenn der andere losgeht, kommt eben immer nur einer der beiden von der Leine.
D könntst auch darauf bestehen, dass bei den ersten "Übungsstunden" Dein Hund erst mal nicht mit kommt. Damit hast Du deine Augen und Hände frei, um mehr zu sehen, und besser eingreifen zu können.
Leg Dir für jedes Treffen Theorie in kleinen Häppchen zurecht, die Du gerne vermitteln möchtest und versuiche Trainingssituationen zu nutzen, die sich spontan ergeben (Treffen mit anderen Hunden - dabei Treffen mit Hündinnen einfach als "Treffen anderer Rüden" deklarieren und bei diesen genau so handeln, wie er es bei Rüdentreffen tun sollte (was die Sache vereinfachen sollte, denn der Hund wird ja entspannter reagieren), wenn er fragen sollte wo denn da die relevanz sei, kannst Du antworten, dass er ja erstmal die Abläufe lernen muß, bevor er das Verhalten seines Hundes verändern kann...).
Weiterhin würde ich klarstellen, mit welchen Mitteln Du arbeiten willst, und noch wichtiger, mit welchen nicht. Droh mit Abbruch, sollte er dem nicht nachkommen.
Bevor Du Deinen Hund ins Gemenge schweißt, könntet Ihr auch noch folgendes machen: Du gehst mit Deinem un ihm aber ohne seinen Hund und demonstrierst an Beispielen, wie Du bestimmte Sachen geübt hast.
Gib ihm Bücher, die Dir geholfen haben zum lesen und/oder druck ihm Seiten aus dem Forum aus, die Dir hilfreich erscheinen.
Lobe ihn für die winzigsten Sachen, die er richtig macht (Click
), wenn er was suboptimal macht, sag, dass das schon ganz gut für den Anfang war, dass man es so oder so noch verbessern könnte.
Sag ihm ganz klar, wo Deine Grenzen sind und wenn er die mißachtet, brich das ganze ab!