Beiträge von Shoppy
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ja, ich bin total scharf auf Herausforderungen...
Allerdings, wenn Du ihn kennenwürdest, würdest Du das nicht sagen...
Crispel dominant, jaaaaja!
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Also ich habe nur was total langweilliges:
"Ridgeback-Rüden sind alle sehr dominant...."
gääääääääääääääääääääääähn
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Da Züchter in der Lage sind, Hund hinten tiefer zu leen, sollten sie auch in der Lage sein, Hunde so zu züchten, dass sie SChwänze und ohren haben, die nicht so empfinlich sind, dass sie beim Schlagen gegen einen Ast "abfallen" (so ähnlich habe ich das als Begründung für das Kupieren von Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar, Deutsch Langhaar und Viszla gehört.
Also echt, denke Jäger eigentlich, andere Menschen hätten kein GEhirn zum Denken --> Festzustellen, was für einen Dünnpfiff sie da erzählen?
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ohje, da wird Dir wohl nur ein spezialisierter Anwalt helfen können.
Übrigens waren in den letzten Ausgaben der Wuff Artikel über die Rechtswirksamkeit von Kaufverträgen, erläutert von ebensoeinem Anwalt - ich habe das allerdings nicht gelesen, weil mich das nicht interessiert hat...
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Kannst Du nda nicht lieber einzeln mit ihnen gehen, sonst haben sie ständig Gelegenheit, unerwünschtes Verhalten zu üben, und Üben macht den Meister

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oh wie schön, 2 aus 3 schon "clickersüchtig" sehr gut.
Vielleicht hast Du für Legs einfach noch nicht die richtige Belohnung gefunden. Das muß nicht Leckerchen oder STreicheln sein, dass kann auch irgendwas Action-mäßiges sein, wie Rennen, Apportieren, Springen, oder Schnüffeln dürfen...
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Zitat
Clickerst Du? Wenn nein, dann könnstest Du die Konditionierung machen. Da muß sich der Hund nicht bewegen. Wenn das klappt, dann solche Übungen, wie z.B. Socken ausziehen, ich glaube Shoppy hats mal beschrieben: Kopf in die Hand legen, Ablegen üben, im Liegen Pfote in die Hand geben.
Mein alter Hund hatte sich mal verletzt und war auch ruhiggestellt: wir haben Torschießen gemacht. Der Hund lag und ich saß vor ihm auf dem Boden und habe ihm einen Ball zugeschussert (also möglichst zwischen die Beine gerollt). Den musste er im Liegen fangen, ausspucken und es ging von vorne los.Hihi, Ideen-Diebstahl! So was gehört unterstützt!
Alle Arten von Targettraining, bei denen der Hund mit der Nase Sachen, oder mit dem Kopf, oder (schwiiiiierig) den Ohren berühren soll würde ich jetzt aus der Kiste holen. Crispel kann bzw. sein Kin in meine nach oben geöönete Handflaäche legen (Signal "Kinn" sehr einfallsreich) und seine Nase von unten gegen meine nach unten geöffnete Handfläche drücken (Signal "Nase"...) Man kann das noch als Seitwärtsübung mit der Hundewange, oder eben den Ohren fortführen.
Die Hunde von meiner Trainerin können ausserdem noch mirt der Schulter eine Hand berühren und mit ihrem Popo, und zwar alles jeweil mit zugehöriger Seitenunterscheidung. Das lkönnen wir in zwanzig Jahren oder so... "Schulter" könnte unter umständen im Liegen noch gehen...Außerdem würde ich unbedingt ein Entspannungssignal konditionieren.
Das ist jetzt, mit den Hummeln im Hintern extrem schwierig, aber wenn Du es schaffst, z.B. durch Massage zu entspannen, solltest Du diesen entspannten Zustand mit einem Signal ("ruuuuuuuuhig" oder sowas) koppeln.Wenn er richtig süchtig nach lernen ist, kannst Du ihm noch mehr in richtung Targetuntershceidung beibringen. Z.B. einen auf Papier gedruckten Stern von einem Kreis, einem Quadrat oder Dreieck zu unterscheiden. Auch Farbunterscheidung bekommst man so hin - und das das gar nicht sooo einfach ist, habt ihr daran lange zu beißen...
Wir können es jedenfalls nicht, Crispel versteht bisher mal gerade, dass er das Laminierte Sternenbild mit der Pfote touchensoll, wenn es irgendwo rumliegt....Darf er eigentlich einfach die Pfote nicht belasten, oder darf er gar nicht laufen?
EDIT: Ja klar geht das auch ohne Clicker - Du kannst ja auch genauso statt eines Clicks ein Wort "Yep" z.B verwenden.
Siehst Du, hats Du ihn Schäfchen genannt, wärst Du jetzt viel entspannter...
Wie lange mußt Du ihn denn so ruhig stellen?
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So was ähnliches habe ich gerade in einem anderen Thread geschrieben, hier passt es noch viel besser hin:
Schlechte Erfahrungen werden von Hunden extrem schnell generalisiert.
Da gibt es eine Situation, mit der das Ganze angefangen hat, aber sie hat gleich eine ganzen Haufen von üblen Verknüpfungen hergestellt, bzw. später dazuentwickelt.Logisch finde ich auch Deiner Beobachtung, dass sie ruhig bleibt, wenn sie die Möglichkeit hat auszuweichen und/oder selber entscheiden kann, ob und wann sie Kontakt aufnehmen möchte.
Ich stelle s mir bei Aggressiven Hunde immer so vor, dass durch ein oder mehrere Erlebnisse etwas in der Seele zerbricht, zumindest wird Vertrauen gebrochen. Und das muß langsam und vorsichtig und in dem Tempo, das der Hund vorgibt, wieder aufgebaut werden.
Wichtig dabei ist, dass sie selber entscheidet, wer sich ihr nähern darf.
WEnn sie freiläuft, zut sie das ja auch und Du kannst beobachten, dass sie Person x ausweicht und Person y heranläßt, bzw. sich selber auf sie zubewegt.
Für Situationen, wo sie nicht ausweichen kann, brauchst Du ein Mittel, wie sie Dir sagen kann, dass sie jetzt Person z bitte ausweichen möchte.Meine Trainerin "stellt" hierzu ihrem Hund sozusagen eine Frage: die Frage lautet: "Kannst Du Dich noch auf Signal hinsetzen? = Darf der Mensch noch näher kommen" Wenn die Antwort ja ist (erkennbar daran, dass der Hund sich auf Signal setzen kann), kann der Mensch näher kommen, ansonsten bittet sie den Mensch um mehr Distanz, geht selber weg und nimmt den Hund mit oder stellt sich zwischen Hund und Mensch, als Bollwerk.
Ich finde diese Lösung hochelegant, weil Hunde, wenn sie stark gestreßt sind, nicht mehr auf Signale reagieren KÖNNEN (genauso, wie sie auch kein Futter mehr nehmen). Wenn Hundi sich also vor Streß nicht mehr setzen kann, muß man seinem Hund eben eine Möglichkeit geben, heile aus der Sache rauszukommen. Der Halter trägt meiner Meinung nach nicht nur die Verantwortung für das körperliche Wohlbefinden des Hundes sondern auch für das Emotionale. Daher ist es seine Aufgabe, einerseits dem Hund alternativen zu seinen aggressiven Verhalten zu zeigen, und andererseits dafür zu sorgen, dass der Reiz, der das Verhalten auslöst, so schnell wie Möglich mit vielen, vielen positiven Sachen verknüpft werden, sodaß der Reiz die Schjrecklichkeit verliert.Ob man gezielt abtrainertes Knurren wieder antrainieren kann, weiß ich nicht. Ich weiß, dass man durch gegenkonditionieren ein Drohverhalten (Knurren) in etwas anderes Verwandeln kann.
Dazu gibt es einen genialen Artikel auf der Seite von Kathy Sdao (http://www.kathysdao.com/articles/walrus-training.html). In der Kurtzfassung haben die TRainier hier einem Walross beigebracht, auf Signal zu "Gongen" (das Geräusch klingt wie ein großer Gong). Dieses Geräusch gehört zum Aggressionsverhalten des (zumindest diesen) Walrosses. Und sie haben es geschafft, dass das Walross erstens nicht merh versucht hat, seine Trainer zu essen und zweitens die Bedeutung des Gongens komplett zu verändern.Was ähnliches kann man ja auch bei den Hunden im Fernsehen sehen, wenn sie in einer Situation knurren sollen. Das sieht nicht nach Knurren aus, und es hört sich auch nicht nach Knurren an, denn es ist nicht mit der Emotion "Hilfe, bleib mir aus der Sonne" verknüpft, sondern mit "ich sage Grrr und Du gibt mit Lecker Essen dafür!"
Lange Rede, kurzer Sinn: wenn es Dir gelingt, die für Deinen Hund unangehemen Sachen mit total tollen Sachen zu verknüpfen, verlieren diese Sachen quasie den Grund, Angst auszulösen. Und wenn sie keine Angst mehr auslösen, muß man weder Knurren, noch zu beißen.
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Ja, klar, das ist ja bei jedem Training so.
Schön wäre auch, wenn es möglichst viele Halter wüßten, denn dann würden vielleicht mehr Leute in schlangenlinen Laufen und es dem Hund so auch einfacher machen. Warum müssen wir denn stur gerade aus gehen?
Natürlich gibt es Orte, Situationen, wo es nicht anders machbar ist. und für die muß man halt früh genug anfangen zu üben.