huhu,
ich kann leider frühestens Freitag
huhu,
ich kann leider frühestens Freitag
Zitat@ shoppy
Begegnungen kann ich nicht vermeiden. Soll man glaube ich auch gar nicht. Wir müssen morgens, um in den Wald zu kommen, auf einem schmalen Fußweg entlang gehen. Nachmittags fahre ich mit dem Auto zu einem anderen Wald (was ein Glück, dass wir reichlich Wälder im Umkreis von 10 km haben :^^: ), dort begegnen wir selten jemandem!
Lg.
Ulrike
Unkontrollierbare schon!
ZitatAlles anzeigenHallo Ulrike,
ich hatte mit meinem Hund auch das Problem, dass er teilweise Menschen, die ihm irgendwie suspekt waren angebellt hat. Neben dem, was staffy schrieb hat mir folgendes ganz gut geholfen:
das schlimmste an dem Problem mit meinem Hund war, dass ich selber in Situationen, in denen uns ein Mensch begegnete, bei dem ich befürchtete mein Hund könnte darauf reagieren selbst sehr nervös geworden bin, weil mir diese Situationen in denen mein Hund einen anderen Menschen angebellt hat so wahnsinnig peinlich waren. Meine Nervosität hat sich natürlich auf meinen Hund übertragen....
- ich bin anfangs teilweise nur noch mit Ball rausgegangen und habe meinen Hund den Ball bei eventuell kritischen Begegnungen tragen lassen. Durch den "Schnuller" hat mein Hund nicht gebellt und ich wurde langsam ruhiger bei solchen Begegnungen
- ich habe mir im Vorfeld bei solchen Begegnungen immer einen Zielpunkt hinter dem Menschen gesetzt, den ich erreichen wollte (eine Blume, einen Busch, eine Einfahrt, ein Auto...) und habe versucht mich auf diesen Zielpunkt zu freuen und mich in meinen Gedanken nur noch mit diesem Punkt zu beschäftigen. Anfangs hat das noch gar nicht funktioniert, aber mit weiterem Training immer besser.
- ich habe mich ein paar Mal mit meinem Hund auf eine Parkbank, die ein Stück vom Weg entfernt war gesetzt und meinem Hundjedes Mal Leckerlies zugesteckt, wenn Passanten kamen und damit aufgehört, wenn sie an uns vorbei waren, so konnte er das Auftauchen von Passanten mit etwas positivem Verknüpfen
Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen. Viel Glück für Dein Training mit Deinem Hund. Ihr schafft das!!
Alle drei Tipps sind Super!!
@ Ulrike. Natürlich "passiert" reales Leben. Aber ich würde zu Beginn des Trainings soweit wie möglich versuchen, zu vermeiden in solche Situation geraten zu können. Sprich, ich benutze keine Wege, wo weiträumiges asuweichen nicht möglich ist, ich gehe nicht durch Fußgängerzonen, wo mir unbekannt viele Menschen gleichzeitig entgegen kommen, und wo ich nicht kontrollieren kann, wie dicht die Leute an mich herankommen.
Es gibt aber Örtlichkeiten, wo ich sowohl kontrolieren kann, wie weit sich mir andere nähern, und wo ich mich auch darauf konzentieren kann, meinenHund zu beobachten, damit ich sehe, wann er den "Reiz" wahrgenommen hat. Ab da gibts Leckerchen, und diese Oberaffentittengeilensupermegaleckerchen gibt es auch aussschließlich zu dieser Gegelenheit.
Ich stelle mir das ganze wie eine Wippe vor: der Böse Reiz sitzt auf einer Seite und das Oberaffentittengeilensupermegaleckerchen auf der anderen. Ziel ist es, den bösen Reiz auf der Wippe "verhungern" zu lassen, sprich, er hängt in der Luft und bekommt nicht genügend gewicht, die Wippe zu bewegen, nicht mal annähernd.
Wenn Du das ein paar mal hinbekommst, ohne dass der Hund zwischendurch in Situationen geraten ist, wo er in sein gelerntes Schema verfallen mußte, kannst Du Dich dann weiter in die "Realität" vortasten.
DAs ist aufwendig, umständlich, erfordert das Anwerfen der grauen Zellen und man muß den innerne Schweinehund überwinden, denn man muß0 sich selber aus seinem gewohnten Altagstrott rausreissen, denn man muß die "Reizsituationen" unbedingt vermeiden.
Aber es lohnt sich, dieses ein paar Wochen durchzuhalten, denn damit durchbricht man den weiteren unerwünschten Lernprozess.
Wenn man in eines Situation gerät, und der Hund "explodiert" hat man zwei Möglichkeiten zu reagieren. Entweder man tritt einen geordneten Rückzug an (umdrehen und weggehen, wenn möglich oder, wie oben von Seven beschrieben, Augen zu und durch und dabei selber ruhig bleiben), oder man bleibt in der Situation, bis der Hund sich abregt, und ignoriert den Hund solange, bis er sich abregt.
Welche der beiden Methoden man anwendet, muß man davon abhängig machen, ob der Reiz stationär ist (und man dann also stehen bleiben kann, bis Hund sich abregt) oder sich bewegt (dann ist die erste Methode die richtige, weil sich der Reiz ja ohne hin entferen wird.
Wo man gut mit Abstand auf Reiz trainieren kann:
1. Hund reagiert auf Kinder "allergisch":
- eingezäunte Spielplätze bit genügend Raum aussenherum, bei dem man den Abstand gut regulieren kann.
- Schulen, Kindergärten, KiTas, Sportplätze etc. sofern man einen Platz findet, der in entsprechendem Abstand liegt und auf dem man nicht von "streunenden" Kindern überrascht werden kann
2. Hund reagiert auf andere Hunde "allergisch":
- Parkplatz in der Nähe von Hundeschulen, Wiese neben Hundeplätzen, Park mit Leinenpflicht. Auch hier kann man sich selber mit Hund so parken, dass kein Freilaufender Hund einem in die Schußbahn läuft und hat aber genügend "Blicke" auf andere Hunde, die durch Leckerchen schmackhaft gemacht werden können.
3. Hund reagiert auf Männer: Wo gehen Männer gerne hin und sind gleichzeitig nicht an einer Kontaktaufnahme zum Hund interessiert? Vielleicht vor Fitnesstudios, vor Mediamärkten, auf dem Weg zur Arbeit...
Doch, das kann man, denn ich hatte auch geschrieben:
dass man zunächst herausfinden muß, bis zu welcher Distanz der Hund diese Reaktion noch nicht zeigt!
Man bleibt bei BEIDEN Methoden unterhalb der Reizschwelle, womit der Hund in einem Zustand bleibt bei dem er ansprechbar ist und in der Lage Leckerchen zu nehmen.
Tja, dann hat es Euch Eure Hundeschule nicht so ganz richtig erklärt.
Entweder man arbeitet bin Klassischer Gegenkonditionierung (hierbei wird, wie oben beschrieben, die Assoziation, die der Hund mit dem Reiz (Fußgänger, Radfahrer, Jogger, anderer Hund) hat von "Scheißteil" zu "oh, Super, gleich gibts Leckerchen" verändert.
Oder man benutzt Operante Gegenkonditionierung. Bei der wird eine andere Handlung (statt Bellen jetzt Vorsitzen mit Blickkontakt halten) erlernt.
Bei beiden wird nicht mit Leckerchen abgelenkt. Bei beiden gibt es das Leckerchen erst nach der "Tat" (bei der Klassischen Gegenkonditionierung ist die Tat das Erblicken des Reizes, bei der Opernaten Gegenkonditionierung ist die "Tat" das Vorsitzen mit Blickkontakt).
Wenn der Hund auf Grund von Unsicherheit oder Angst mit Verbellen reagiert würde ich mit Klassischer beginnen, sodaß der Hudn das Ding nicht mehr gar so furchtbar findet, denn wie sich rumgesprochen haben dürfte, lernt sich unter Streß nur schlecht bis gar nicht.
wie bitte schön, kann man gleichzeitig von etwas abgelenkt sein und sich auf das selbe etwas konzentrieren
?
Wieso sollte "Ablenken" was bringen?
Der Hund muß lernen, dass Jogger, Radfahrer, Spatziergänger, Felsen, Karren von Postmenschen, Hunde und alles was es sonst noch so in Deiner Umgebung gibt, eben normaler Bestandteil seiner Umgebung ist.
Das erreicht man nicht, indem man den Hund davon ablenkt, sondern dadurch, dass man den Hund erleben läßt, dass all diese "Dinge" toll sind. Dazu findet man zunächst heraus, wie nahe man so einem "Ungeheuer" kommen kann, ohne dass Hund austillt und in diesem Abstand wird das "Ungeheuer" mit etwas für den Hund extrem positiven (Leckerchen, Spiel, Massage...) verknüpft.
Je mehr "Dinge" er positiv verknüpft, desto schneller wird er generalisieren, dass Neue, unbekannte Sachen toll sind, weil sie tolle SAchen (LEckerchen, Spiele, etc) vorhersagen!
Ich habe auch beides.
wobei das Halsband eigentlich nur auf Ausstellungen zum Einsatz kommt.
Geschirr ist einfach gesünder!
Wenn Du nicht möchtest, das Dein Hund ins Bett kommt, solltest Du nicht warten, bis er auf dem Bett ist, bis Du ihn wieder runterschickst.
Verhindere, dass er aufs Bett geht. Wenn er dabei auf seinem Schlafplatz in Eurem Schlafzimmer bleiben soll, kannst Du ihn dort anleinen, oder Du arbeitest mit einer Box.
das mit dem zu ungestüm an Leckerchen beißen (und ausversehen die Finger erwischen) kannst und solltest Du dann trainieren, denn Hunde wissen an sich sehr genau wohin und mit wieviel Kraft sie ihre Zähne setzen.
Eine Übung wäre z.B. Aus der Hand füttern (wenn Du sie dann zu Hause hast, kann sie erstmal ihr gesamtes Futter aus der Hand bekommen).
Du hast also das Futter in der Hand. Nimmt sie es vorsichtig aus den Fingern ist alles gut, erwischen ihre Zähne Deine Finger, dann das Leckerchen NICHT loslassen! sie wird n och eine Weile an dern Fingern rumnagen un dann eventuell fragend zu Dir aufsehen: dieses sofort loben und ihr das Leckerchen auf der flachen Hand (damit sie nicht wieder die Finger erwischen kann und das Spielchen von neume starten würde) geben. Das machst Du mit derm gesamten Fressen.
Nach und nach kannst Du noch andere Futterübungen mit Ihr machen.
Warte, bis sie Dich ansieht: Lob-->Leckerchen
Also Blick, Lob, Leckerchen.
Wenn sie nach ein paar Wiederholungen durchschaut hat, wie der Futterautomat funktioniert, baust Du noch Nmaneserkennung ein:
Blick, Name sagen, loben, Leckerchen....
5Millionenmal wiederholen.
Genauso kannst du auch Dein Rückrufwort schmackhafter machen:
Blick, Name sagen, Rückrufwort sagen, Lob, Leckerchen.....