so, da hammwirs! Muß also Blinki-Training heißen
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Beiträge von Shoppy
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Desshalb ist es doof, dass es "Clickertraining" heißt - man MUSS als Brücke doch keinen Clicker verwenden - bei Fischen geht ein optisches Signal z.B ganz gut, eine gute alte Taschenlampe mit "Morse"-Funktion z.B.
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Man kann sogar Fische clickern.
Übrigens ist "Clickertraining" einfach nur ein anderer Begriff für einen bestimmten Teil der Lerntheorie (Positive Bestärkung, Negative Bestrafung und Auslöschung), wobei ich eben oftmals einen Clicker benutze.
Kennt Ihr die "101 Dinge, die man mit einer Kiste machen kann"? - ich habe das in einer DVD von Kathy Sdao einen Flat Coated Retriever machen sehen, allerdings ohne Kiste - die Hündin hat für eine Kanninchenfellmaus "gearbeitet" und dabei nach jedem Click ein neues Verhalten angeboten - genial! Das ist eine Kreativitätsübung, die aber nur in einem bestimmten Kontext so geübt werden sollte, weil man sonst die "Verhaltesnabspul-Hunde" bekommt, die ja offenbar keiner haben will...

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Zitat
Jepp, was genau meinsten mit "intermediären Brücken"? Ich hab da so'ne Ahnung... Den Begriff hab ich schonmal irgendwo gehört... hatte aber wohl eher was mit Politik zu tun, glaub ich

Viele Grüße
Corinnaoh, das ist jetzt nicht ganz so leicht zu erklären, ich hoffe ich bekomme ich das einigermassen verständlich hin.
Eine iB ist ein Signal, dass dem Hund sagen soll: "gut, was Du machst ist fast richtig, weitermachen und nach Verbesserungsmöglichkeit suchen"
In etwa wie das "warm, wärmer, heißheißheiß!" Beim Topfschlagen. Da es ein verbales Signal ist - die Erfinderin, Kayce Cover (Link: http://synalia.com/introduction-to-concepts) benutzt schnellhintereinandergesprochene "x" --> also in etwa ex ex ex ex ex, die bei "wärmer" werden schneller und begeisteter werden.
Da ich nicht in der Landschaft stehen und "Mißverstanden" werden möchte (man sage das X in englischer Aussprache mehrmals hintereinander...
) ist es bei mir ein "la la la la lago" - Lago ist dann das erreichte "Ziel"Verhalten oder Ende der Übung.Gut trainierbar sind damit z.B Fuß (nebenhertraben wird iBt, damit Hundi auf die Idee kommt, dass man irgendwas am Verhalten noch "schöner" machen könnte, z.B. näher am Bein oder Blickkontakt zum Mensch, etc... Oder "Bleib-Übungen".
Das schöne ist - wenn der Hund das Konzept erst mal verstanden hat, versteht er auch, dass das stoppen der iB bedeutet, dass er wohl gerade "falsch abgebogen" ist, und besser "wendet" um auf die alte Spur zurück zu gelangen. -
Ich arbeite mit Markersignalen.
Der Clicker ist nur einer davon, sprich, wenn ich ihn dabei haben, Clickere ich, habe ich ihn nicht bei mir, kann ich ein anderes Markersignal, z.B. "Yes" verwenden. weiterhin gibts bei mir noch intermediäre Brücken, Negativ Marker und Keep Going Signale.Vorteile dieser Signale ist, dass sie dem Hund präzise Informationen darüber liefern, ob er sich richtig verhält, ob er auf der richtigen Spur ist, aber noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen, ob das Mist ist, was er gerade tut, oder ob er einfach mit dem weitermachen solle, was er gerade macht.
Als Belohnung verwende ich nicht ausschließlich Leckerchen und
sobald er etwas verstanden hat, wird das ganze auf variable Bestärkung gesetzt, dann kommt es nicht zu dem oben beschriebenen "Geier"-Verhalten (ich arbeite nur, wenn ich Essen sehe...) - da es dann nämlich nie sicher ist, ob man was essbares erntet oder eine Schnüffelpause bekommt...Nachteile gibt es nicht, sofern man die dahinterstehende Lerntheorie begriffen hat, und die Markersignale daher korrekt anwendet.
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Christine - so würde ich das auch verstehen...
hat sie Verwandschaft, die da ein bißchen einwirken kann?
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Tja, also, leider muß man sagen, dass man alles mit einem gesunden Mißtrauen betrachten sollte was auf Vox bezüglich Tieren läuft - alles was ICH in letzter Zeit gesehen habe, war, gelinde gesagt, Scheiße. Sorry, aber da läßt sich nix mehr dran beschönigen...
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I'm verrrrrrrrrrrrrrry busy!

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auch die beiden Bücher von Martin Pietralla sind gut als Einstieg geeignet - Vorsicht, man kann Clickerbuchsüchtig werden
