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Ich glaube, im Moment geht eure Fantasie mit euch durch. Sie ist keine zähnefletschende Bestie die unkontrolliert ausser Rand und Band ist und eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Sie läuft ein paar Meter bellend auf den Hund zu, stoppt und wartet dann selbst ab was nun ist.
Du hast gefragt, was wir davon halten. Nun ja, woher soll man wiessen, was so ein Schäferhund macht, wenn er so auf einen zugestürzt kommt. Ganz offenbar hat der Hund ein Kommunikationsproblem - er benimmt sich NICHT, wie sich ein gut sozialisierter Hund normalerweise bei Treffen mit einen anderen Hund benimmt. Wie soll dann also der andere Hund wissen, ob und wann der Schäferhund sich dann abregt und dann "normal" berüßt?
Wenn ich mit gezogener Pistoe auf Dich zurenne und brülle, dass ich Dich gleich abknalle - weißt Du dann dass ich einen Meter vor Dir stehen bleibe, die Knarre weg tue und Dir "nur" die Hand schütteln möchte?
ICH würde mich ganz tierisch aufregen!
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Ich könnte sie abrufen...aber tue es nicht, weil ich eh weiß dass keine Gefahr im Verzug ist und sie sich schnell beruhigt. Das ist in dem Moment vielleicht mein Fehler.
Ja, auf jeden Fall das ist ein Fehler! denk doch mal darüber nach, was der Hund dabei lernt. IST es okay, wenn sie auf jemanden bellend zubrettert? Offenbar schon, denn ihr Mensch tut nichts um es zu verhindern. Und weil das Verhalten ja Erfolg hat, wird es sich FESTIGEN! Ist DAS erstrebenswert?
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Bevor ihr persönliche Angriffe tätigt, versetzt euch doch auch mal in meine Lage! Ich habe die entspanntesten Situationen erlebt, wenn sie erstmal den Larry macht und dann wird halt gespielt. Die Fehlinterpretation des anderen HH liegt eher darin, dass sie ein böser Schäfi ist und nunmal bellt. Bellen= Aggression. Vielleicht bin ich so entspannt, weil ich weiß dass nichts passiert. Auf andere echt aggressive freilaufende Hunde könnt ich auch treffen mit meinen Hunden.
Als "unbeteiligter" Auch-Spatziergänger ist es nicht MEINE Aufgabe irgendjemand anders Hund zu interpretieren, fehl oder richtig ist demzufolge mal ziemlich egal!
Es ist DEINE Aufgabe den Hund zu interpretieren und Hundebegegnungen dann eben so zu steuern, dass es zu diesem Verhalten erst gar nicht kommt. Das Verhalten wird sich nicht ändern, wenn es immer und immer und immer wieder so abläuft - wieso sollte es sich ändern? Duch Gedankenübertragung von Dir auf den Hund?
Das Verhalten wird sich nur ändern, wenn Du aktiv daran arbeitest!
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Was den anderen Thread mit dem Angriff betrifft, das hat sich wohl aufgeklärt. Sie liebt eigentlich Kinder und ist dann auch mal etwas stürmisch und springt dann auch mal hoch wenn man es zulässt (leider findet/fand mein Schwager das immer drollig wenn sie hochspringt und ihre Pfoten auf seine Schultern legt). Wir nehmen an, dass das so war, dass sie sich über das Kind freut und an ihr hochsprang. Wir haben das in der HuSchu ja probiert, sie hat jeden an den Kinderwagen gelassen...Wirklich wissen kann mans nie, aber man sollte für keinen Hund die Hand ins Feuer legen!
Soso, ihr nehmt an.
Wie fahrlässig ist das denn bitte?
Hunde sind Schlechte Generalisierer - ANGST (und die daruaf folgenden Strategiene) werden allerdings, denn das evolutionstechnisch extrem sinnvoll) äußerst schnell generalisiert. ICH würde da GAR NICHTS annehmen. Ich würde arbeiten - an jedem einzelnen noch so winzigen, eventuellem Angsauslöser - und bei mir käme dieser Hund erst mal bis auf weiteres nicht von der Schleppleine!