Beiträge von Shoppy

    Ich glaube, wir sollten mit unseren gefährlichen Monstern in Kindergärten und Schulen gehen, damit die Kinder lernen, wie man mit diesen Bestien umgeht.
    Die Kinder können dann ihren Eltern auf Spatziergängen, wenn sie diese Ungeheuer treffen, eine nervenkitzelige "Annäherung an das Raubtier" demonstrieren...

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    Nur dass ein Hund kein Mensch ist.

    Sexualverhalten muss von keiner Art auf Erden erlernt werden. Wenn man also nicht will, dass der Hund alles anspringt, dann muss man es unterbinden. Auch und gerade beim Jungspund.

    Andersrum wird ein Schuh draus, der Mensch ist auch nur ein Tier.
    --> dass er Sex haben will muß er sicherlich nicht erlernen, und trotzdem muß er was lernen. Nämlich das wann und das "mit wem" und das "Wie" scheint auch nicht automatisch zu klappen.
    Jedefalls kommt es sogar bei Menschen vor, dass in diesem "angeborenen Programm" einges schief läuft.
    Und dass ein Hund alles anspringt, was gar nicht besprungen gehört (und alles was nicht Hündin in Standhitze ist, gehört nun mal eigentlich nicht besprungen...) ist einzeichen für "(noch) nicht gelernt" und/oder "Fehler in der angeborenen Gebrauchsanweisung".

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    Also prinzipiell kann man das schon am Anlass ersehen. Ist die Hündin nicht läufig oder kurz davor, ist die Wahrscheinlichkeit geringer dass es sexuelle Gründe hat.

    Verstehe ich nicht! Echt!

    1. Tyler ist ein pubertierender Jugendlicher, der gerade erst seine sexualität entdeckt und noch überhaupt gar nicht weiß "wie es geht", das muß nämlich a.) gelernt werden und ist b.) von Hund zu Hund unterschieldlich stark ausgeprägt.

    Manche Rüden sind so hypersexuell, dass sie auf alles gehen, was nur ansazweise wie Hündin aussieht oder riecht, Egal ob läufig, nicht läufig, kastriert, nicht kastriert, mit oder ohne Gebärmutterentzündung, oder sogar Kastrierter Rüde...
    Manche interessieren sich tatsächlich nur für Hündinnen in Standhitze.

    2. Man kann ja wohl g :zensur: l sein, ohne das ein passender Partner "zur Hand" ist, und was macht man dann, besonderst als experimentierender Jungrüde??

    Die "Sexuellen Gründe" hängen nicht oder jedenfalls keinesfalls auschließlich) davon ab, ob ein Mensch einen Grund dafür sieht, oder nicht. Der Grund liegt ausschließlich im Hund selber!

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    Meine Zazie, Collie-Hündin, mittlerweile 1 Jahr alt und seit 10 Monaten bei mir, kann es einfach nicht lassen, draußen Menschen, die sie nur mit einem Blick beachten, anspringen zu wollen.


    Wahrscheinlich hift Dir nur Training an der Leine/Schleppleine, ausser ihr Rückruf ist ausserirdisch gut. Lass sie an Fremde erst mal gar nicht ran und übe das nur mit Freunden, die Du anleiten kannst was sie machen sollen (und die dann auch tatsächlich machen, was sie sollen!!!!).
    Übung: Du stehst mit Zazie (angeleint) und ein "eingewiesener" Trainingshelfer kommt auf Euch zu. Wenn Zazie "abhebt", geht der Freund weg oder bleibt zumindest ausserhalb der Leinenreichweite stehen. Anfangs sollte er nicht ganz frontal auf Euch zu kommen, lieber in einem Bogen und wenn er stehen bleibt, sich leicht schräg abgewand hinstellen. Bestärken kannst Du sie auf zwei verschiedene Arten, je nach dem welches Verhalten Du gerne erzielen möchtest:
    Solange Zazie "bodenständig" ist, kannst Du sie loben/belohnen (Clickerst Du?). Dadurch entwickelt sie die Tendenz, dass sie sich Dir zuwendet, weil sie bei entgegenkommenden Menschen Leckerchen von Dir zu erwarten lernt.
    Oder sie bekommt Leckerchen von den Entgegenkommenden (am Besten auf die Erde werfen, denn dann geht ihre Körperhaltung den Leckerchen hinterher nach unten, und nicht "in die Luft"!

    Deine Helfer müsen auf alle Fälle schnell sein, denn wenn Zazie die ersten Anzeichen macht, anspringen zu wollen, müssen sie abdrehen.
    Falls sie Schwierigkeiten damit haben, kannst Du helfen, indem Du, wenn Du die Anzeichen siehst, z.B. Dein Abbruchsignal gibst (z.B. stakato gesprochenes "ah-ah-ah" oder "Pech gehabt" oder "nein" o.ä.), worauf die Trainingshelfer dann abdrehen. Vorteil dieser Methode: Du etablierst das Abbruchsignal genau für diese "Anwendung"!!!

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    Und leider, da eine richtig niedliche weiße, hat sie damit auch die gutmütigen Kommentare, Getüddel und sogar Geschmuse auf der anderen Seite voll zur ihrer Bestätigung; ich werde dann mal von allen Seiten gänzlich ignoriert, fast egal, was ich mache (sogar richtig böse werden führt nur zu fast endlosen Diskussionen). :/


    Frag Die Leute, ob sie auch immer noch so begeistert wären, wenn sie auf dem Weg zur Oper und Dein Hund soeben aus einem Misthaufen entstiegen wäre... Nein, besser ist, gar nicht zu diskutieren, sondern diese Situation gänzlich zu vermeiden. Wenn Zazie im Geschirr geht, und das eins von den Teilen ist, die auf der Brust einen Ring haben, wo Bruststeg und Halsgurte zusammentreffen, kannst Du die Leine dort befestigen und damit ein Anspringen erfolgreich verhindern, denn wenn Zazie nach vorne zieht, wird sie seitlich "umgelenkt" und wenn die Leute dicht bei Euch sind, kannst Du auf die Leine treten, sodaß sie gar nicht erst abheben kann....
    Wenn die Leute das nicht verstehen, sag ihnen, dass es Dich nicht interessiert, was sie denken. DU möchtest einen wohlerzogenen Hund, der andere Menschen nicht anspringt - Punkt. Weitere Erläuterungen nicht nötig - es sit Dein Hund, DU entscheidest, wie sich dein Hund benehmen sollte, und nicht irgendwelche Leute, die offenbar nicht in der Lage sind, Rückssicht auf andere zu nehmen (denn genau das tun sie in dieser Situation - sie nehmen keine Rücksicht auf Dich, und die 60 Millionen anderen, die es nicht mögen, angesprungen zu werden!


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    Dafür zeigt sie dasselbe Verhalten bei Hunden, da uns ständig und unablässig unangeleinte Hunde in unser "Training" hineinlaufen und es somit anstrengender für mich ist, mit den HH zu diskutieren, als eigentlich meinen Hund zu erziehen. :/


    Auch hier: versuch "Mitstreiter" (diesmal andere Hundehalter) zu finden mit denen Du trainieren kannst, erst mal mit angeleinten anderen Hunden. Ihr geht einfach auf eine Wiese, großen Parkplatz und trainert jeder mit seinem Hund. Zwischendurch immer Spielpausen machen.
    Auf diese Weise gewöhnt Zazie sich daran, mit Dir zu arbeiten, obwohl andere Hunde in der Nähe sind. Wenn das an der Leine gut klappt, steigt ihr auf Schleppleine um (so, dass die Leinenradien sich nicht überschneiden!) und schließlich mit schleifenden Leinen, und oder im Freilauf.
    Das braucht Zeit, weil viele Hunde gelernt haben, dass der Anblick eines anderen Hundes bedeutet, dass sein Mensch möchte, dass er mit dem spielen soll (genau genommen ist das doch so, oder, wenn wir ehrlich sind...).
    Wenn man aber so trainiert (wie ich oben beschrieben habe), lernen die Fellnasen, dass man, auch wenn andere Hunde da sind, mit seinem Menschen spielen und Spaß haben kann.
    Und dann können auch fremde Hunde, die einem unvorhergesehen in eine Trainingseinheit platzen nicht mehr stören, denn man hat es ja vorher unter kontrollierbaren Bedingungen geübt.

    Das Zauberwort ist "kontrollierbar"! Man kann Verhalten nur beeinflußen, wenn man die Konsequenzen kontrollieren kann. Daher muß man eben Trainingssituationen "herstellen" die Kontrolliert sind, sonst bekommt man keinen Fuß in die Tür.

    Das Hundi ist ein Samojeden-Malamute Mix, und ihr kennt ihn :D :p :D

    Samstag kann ich nicht, da stehe ich bei hoffentlich gutem Wetter auf dem Sommerfest einer HuSchu rum, versuche zwei Hunde unter kontrolle zu halten und gleichzeitig meine Flyer zu verteilen (ich bin sooo optimistisch und naiv, ich versuch das einfach mal...).
    Sonntag liegt bis jetzt noch nix an. Ausser dass mich evtl. meine Lästerschwester besucht, aber die würde ich dann einfach mitschleifen....
    Ob ich tatsächlich kommen kann, hängt davon ab, ob die beiden Herren gewillt sind, miteinander in einem Kofferraum Auto zu fahren...


    Anke - Wenn Ottbergen unter Wasser steht, muß es doch das Paradies für Kacy sein, all die bööööösen Mäuse schwimmen ihr direkt in den Mund, 'errlisch!! Natürlich muß man dann unter Wasser buddeln, wenn Frauchen "graben, graben, graben!" ruft, aber das kann Kacy doch nicht abhalten, oder?? :D

    Ich glaube, dass dieses Bellen inzwischen ein Streßbellen ist.

    Versuch in ruhigen Augenblicken ein Entspannungssignal zu etablieren:

    kurz vor dem einschlafen, wenn sie vöööööllig entsannt ist, säuselst Du ihr ein "ruuuuuhig" oder "eeeaaaasy" ins Ohr. Du kannst sie zusätzlich ruhig, laaaangsam und sanft massieren (z.B. Tellington Touch). Ziel ist ein Hund, der das "ruuuuuhig" mit einem entspannten, wohligen Zustand verknüpft hat. Erst wenn diese Verknüpfung da ist, darfst Du sie in einer "Reales Leben" Situation anwenden.

    Bis dahin übt Ihr weiter "auf den Platz gehen" wenn es klingelt.

    Ich hatte einige Zeit zwei hyperaktive Terrier zu Gast, denen hat es sehr geholfen, zu lernen, länger auf ihrem Platz zu bleiben. JE ruhiger dieser Platz ist, desto besser - die eine Dame hatte eine Transportbox, in der sie auch nachts geschlafen hat - wenn sie in dieser Box war, hat sie nicht mal ein wildgewordener UPS-Bote aus der Ruhe gebracht (und die Tür mußte nicht mal geschlossen sein....

    Richte Deinem Hund einen Platz ein, wo man die Wenigsten "Hausgeräusche" wahrnehmen kann, und der eine Art "Höhlencharakter" hat. So eine Transportbox ist eine super Sache!!

    Wenn es möglich ist (Uhrzeiten, wenn möglichst alle anderen Hausbewohner nicht da sind), kannst Du einen Freund bitten, das Klingelmonster zu machen.
    Er soll (durch Handy von Dir koordiniert) auf "Ansage" an der Tür klingeln.
    Du bringst Deinen Hund auf seinen Platz und gibst ihm dort ein höchstbegehrtes Leckerchen. Du gehst nicht zur tür um sie zu öffnen.

    Nach einger Zeit gibst Du Deinem Hund ein "auflösezeichen" - Aslo ein Signal, dass ihm sagt, dass er sich wieder in der Wohnung bewegen darf.
    Einige Zeit später soll der Freund wieder klingeln.
    Variiert dabei den Zeitabstand zwischen dem Auflösesignal und dem neuen klingeln, sonst lernt der Hund den "Rhythmus".

    Auf diese Art bekommst Du das Klingeln vom aufregenden "da kommt Besuch" entkoppelt.

    Hallo,

    Er wird gestern einfach extrem im Streß gewesen sein, wegen der anderen aufgeregten/aufdringlichen Hunde. Bei Streß werden Hormone ausgeschüttet, und die brauchen teilweise bis zu einer Woche, bis sie sich wieder abgebaut haben - und so lange ist man eben streßanfälliger (stell Dir vor Du hast mit dem Auto einen fast-Unfall - danach fährst Du erst mal ein paar Stunden/Tage wie auf Eiern...).

    WEnn es vorher okay für ihn war, wenn Du beim Fressen dabei wahrst, kannst Du auch was dafür tun, dass das wieder okay ist:

    Beim nächsten Füttern gibst Du ihm eine kleinere Portion und stellst Dich mit einigem Abstand hin (möglichst so groß, dass er keinen Anlaß sieht zu knurren). Wenn er frist, wirfst Du ihm nacheinanderer viele kleine Brocken des allerleckersten Fressens dazu (in den Napf, wenn Du ihn auf Entfernung triffst - ansonsten einfach möglichst dicht an den Napf heran).
    Das wiederholst Du jedesmal beim Füttern. Beobachte Deinen Hund, wenn Du das gefühl hast, dass er entspannt fressen kann, wenn Du aus Entferneung Futter wirfst, kannst Du Dich mit jeder Fütterung näher Richtung Napf aufstellen.

    Füttere auch einige Mehlzeiten aus der Hand.

    So lernt Dein Hund, dass Menschen die Beim Fressen in der Nähe sind, was begrüßenswertes sind, denn dann regnet es tolles Essen, viiiiiiel leckerer als das Fressen aus dem Napf!!

    S