Beiträge von Shoppy

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    Also die Wuff hab ich in Deutschland noch nicht gesehn, ist doch ein österreichisches Produkt oder :???:

    Jain,

    Es gibt eine deutsche Ausgabe - aber nicht in jedem Zeitschriften-Laden zu finden.
    Ich habe jetzt sämtliche anderen Hunde-Zeitschriften durch - die bleiben alle soweit hinter der Wuff zurück, dass ich im wahrsten Sinn des Wortes "Durch" mit denen bin.

    Ausnahme: Dogs - da habe ich die erste Ausgabe im LAden durchgeblättert ausser Bildern und Werbung keinen Inhalt gefunden, und das Teil wieder zurückgelegt... Bilder kann ich mir selber machen und WErbung bekomme ich frei Haus - da gebe ich sicherlich nicht auch noch Geld für aus...

    tatsache ist, dass Ihr wißt, dass er nachtschicht hat.

    Nehmt Rücksicht - und vielleicht sagt Ihr ihm auch einfach mal, dass Ihr erst kürzlich erfahren habt, dass er Nachtschicht hat, und dass es Euch leid tut und ihr zukünfigt auf Ruhe achten werdet.

    Schon ist der Wind aus seinen Segeln...

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    ...aber dann das Ganze als erledigt betrachte wenn der Hund seinerseits signalisiert (durch seine Körpersprache) das er den Passanten für nicht beachtenswert hält.


    Die meisten Hundehalter verstehen die Hundekommunikation nicht, glaubst Du, dass Menschen die Angst vor Hunden haben sie besser verstehen?


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    Deswegen, weil er im Liegen noch kleiner wird als sowieso schon.


    ich denke, es liegt daran, dass hund im Sitzen einfach besser gucken kann, als im liegen...
    Wenn man allerdings aus allem ein dominanzproblem machen will, hat man bestimmt eins!


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    Ja, auch, und warum man es andauernd, meines Erachtens überflüssigerweise einsetzt.


    Wahrscheinlich weil derjenige es als sinnvoll erachtet, oder weil er es in der Hundeschule so glernt hat...
    Allerdings besthet für micht ein wesentlicher Unterschied darin, wie man es lehrt und wie man es "verlangt". (Siehe meinen obrigen Beitrag dazu).


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    Ja, ich sehe andauernd Hunde, die damit gequält werden.


    ich wiederhole mich, aber: das hängt davon ab, wie der Hund das Signal gelernt hat, und wie man das Signal gibt!


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    Das nennt man betteln.


    Nein, das nennt man operante Konditionierung!


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    Sitz klingt bei dir irgendwie wie ein Allheilmittel gegen jegliche Unarten. :D


    Wer sitzt kann ziemlich wenig Unfug anstellen. Warum sollte man das dann also nicht nutzen?

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    Das ist toll, wenn man es dafür (und währenddessen) kann, aber warum im Alltag?


    Wieder ist es doch andersrum: die BH wurde doch mal dazu erfunden, um zu prüfen, ob der Hund alltagstauglich ist (leider prüft sie das m.M. nach nur sehr eingeschränkt...)

    Ich glaube, hätte ich Angst vor Hunden, würde ich mir wünschen, dass ein mir Begegnender HuHa seinen Hund von mir fern hält.

    Diesen Eindruck kann man mE. leicher erzielen, wenn man reagiert und den Hund irgendwas machen läßt (z.B. Kommen und Sitzen, oder Kommen und Fuß gehen (oder zumindest beim Halter bleiben).

    Damit das reibungslos klappt (und das ist wichtig, weil bei Lautem HuHa-Brüllen und Ignoranz bei Hund der ängtliche Mensch ganz sicher den Eindruck gewinnt, dass der HuHa sein Hu nicht unter Kontrolle hat, uaaaaaaaaaaaaa!!!), muß es eben häufig in "Nicht-Hundeplatz"-Situationen geübt werden.
    Wenn man es fleißig genug macht, kann ein Hund lernen, ein entgegenkomenden Menschen als Signal für "ich gehe zu meinem Menschen" zu verstehen und beachten.

    Was macht man denn in Situationen, wo der ängstliche Mensch darum bittet, den Hund anzuleinen?

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    Ja warum bringt man Welpen Sitz und Platz bei? Das ist meine Frage. Okay, ihm als Alternative nen Salto beizubringen wär auch schwierig, aber warum überhaupt Sitz? Ist Sitz gleich Gehorsam? Schließt ein Sitz aus, dass mein Hund jemandem die Stulle aus der Hand klaut?

    Solange ihm die Stulle nicht direkt vor die Schnute gehalten wird, ja. Voraussetzung ist aber, dass das "Sitz" gut gelehrt wurde und gut generalisiert ist. Dann ist es nämlich ein "Fixiermittel", dass den Hund an einem Ort hält, damit er irgendwas anderes nicht tut (z.B. anspringen, laufen und alle Verhalten, die auf einer Fortbewegung beruhen...)


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    Ich verstehe das Argument, dass man es als allgemeine Unterordnungsübung macht, um halt etwas mit dem Hund zu machen, um die Bindung zu stärken, usw., aber reichen die Übungen nicht aus? Muss man es in jeder, aber auch wirklich jeder Situation anwenden?

    Ich sehe das genau anders herum. Ich mache die "Unterordnungsübungen" nicht um die Übungen zu machen, sondern, weil sie mir im realen Leben viele Möglichkeiten geben, meinen Hund durchs leben zu manövrieren, ohne dass ich Hand anlegen oder laut werden muß. Natürlich MUSS man das nicht immer und ständig überall anwenden (ich tu es z.B. auch nicht excessiv) aber eine regelmäßige Anwenung in genau der Situation, in der man es braucht hält das Verhalten "frisch". Jeder kennt Hunde, die "auf dem Platz" "in der Unterordnung" perfekt funktionieren. Und "live" ihre Besitzer in den Wahnsinn treiben. Das liegt genau daran, dass eben nur in der Situation "auf dem Platz" geübt wurde. Dann sind die Signale komplett wertlos.


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    Einem ängstlichen Menschen begegne ich nicht, indem ich stehenbleibe, den Hund absitzen lasse, und denjenigen dabei beobachte, wie er vorbeischleicht. Also ich würde in solch einer Situation an desjenigen Stelle erst Angst bekommen. Ganz davon abgesehen, dass dem Hund dabei immer wieder eingebläut wird, dass ein vorbeigehender (ängstlicher) Mensch etwas außergewöhnliches, beachtenswertes ist, wo man besonders drauf aufpassen muss. Genau das will ich meinem Hund nicht anerziehen, sondern dass auch, und gerade ein sich komisch benehmender Mensch keiner sonderlichen Aufmerksamkeit bedarf.
    Einem hundeängstlichen Menschen lächle ich aufmunternd entgegen, und gehe ganz normal und ruhigen Schrittes weiter, und lasse auch den Hund ruhig weiter den Weg entlangziehen, ohne Hektik zu verbreiten.

    Das sind für mich zwei verschiedene Sachen.
    Wenn ich einem ängstlichen Menschen begegne, ist mein Hund wahrscheinlich viel schneller darin, zu erkennen, dass dieser Mensch Angst vor ihm hat. Daher brauche ich eine Strategie, die dem Hund die Möglichkeit gibt, zu lernen, wie man sich in einer solchen Situation verhält. Das ist für mich eine Situation, wo ich möchte, dass mein hund ein "Umweltsignal" lernt: er soll lernen, dass, wenn man einem ängstlichen Menschen begegnet, sich von diesem abwendet (wird erlernt durch Rückruf und antizipieren) und zu mir kommt und je nach räumlicher Gegebenheit, sich hinsetzt. Ich will also genau genommen, dass er die "Ungewöhnlichkeit" des ängstlichen Menschen erkennt und ein von mir erwünschtes Verhalten zeigt. (zu mir kommen, und evtl. sitzen)


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    Ja, eben, genau das meine ich. Es passiert oft mit Gewalt. : Ampel: Mensch bleibt stehen, guckt den Hund mit bösem Blick an, „Söötz!!“, Hund schleckt sich über die Nase, guckt woanders hin, „Säätz!“, Hund tänzelt, wackelt, Mensch beugt sich bedrohlich über ihn, Hund knickt ein, „SITZ!!!“, Hund sitzt, duckt sich, wedelt leicht. Das ganze selbstverständlich mit dem obligatorischen Leinenruck. Mehrmals. Es wird grün, und der Hund wird nun, nachdem er endlich in die Knie gezwungen wurde, schon wieder weitergeruckt.
    Das gleiche in der Bahn: .. „“ .., Hund duckt sich, wedelt, Ruck nach hinten, Hund sitzt, Bahn wackelt, Hund legt sich, Ruck nach oben, Hund steht, dreht und wendet sich, „Söööööötz!!“, Hund setzt sich, nun aber zu weit links, wird an die entsprechende Stelle zurückgeschleift, wieder erzürnte Blicke des Hundehalters.
    Das ganze geht natürlich, bei entsprechend gedrillten Hunden, auch in schnell. Also Sitz in einer Millisekunde, allerdings nicht mit weniger Verkrampfung im Hundekörper.


    Das ist doch aber nicht ein Problem der Körperhaltung, sondern der Art und Weise, wie es trainiert (oder eben nicht trainiert) wurde. Crispel ist nicht der allerzuverlässigste "Sitzer" und Platzer schon mal gar nicht (schließlich kann es ja wohl nicht angehen, dass Ridgeback sich mit Popo und Familienplanung auf einen kalten und womöglich auch noch nassen Untergrund setzen/legen muß!!! :D ). Daher wende ich "Sitz"/"Platz" nur an, wenn ich mir zu 85% sicher bin, dass er es auch ausführen wird. Ansonsten sage ich einfach gar nichts! Da mache ich dann auch nix mit kaputt. WEnn ich möchte, dass er sich schneller/öfter/zuverlässiger hinsetzte, müßte ich eben mehr üben und generalisieren.
    Deine Beispiele sind Beispiele für schlechtes Handling von Leuten, die irgendwie der Meinung sind, sie müßten das so machen (den Hund in Situation XYZ "Absitzen lassen") aber nicht gelernt haben, wie man Hunden diese Fähigkeit nahebringt.

    Das ist für mich der Unterschied zwischen "Unterordnung" und Kommunikation. Wenn ich "unterordne" "zwinge" ich dem Hund meinen Verhaltenswunsch auf. Wenn ich kommuniziere, bitte ich um Kooperation.
    Letzteres beinhaltet, dass ich mir Gedanken darüber machen muß, wie ich meine Wünsche so "an den Hund" bringe, dass er versteht, was ich von ihm möchte und dass er möchte, was ich von ihm "will" und das dann übe, übe, übe...

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    Was aber aus meiner Sicht am stärksten ins Gewicht fällt, ist die Sache mit dem Kopf. Und hier gehts nicht um das freiwillige Setzen des Hundes... sondern um das ständige, bewusste ins "Sitz" schicken... IMHO eine unnötige Sache, die nur dazu führt das der Hund hippelig wird... denn es erfordert viel Aufmerksamkeit... und zwar ständig weil der Hund konsequenterweise auf das Aufhebungskommando wartet... bzw. warten muss.


    Dazu fällt mir gerade eine halb-OT-Frage ein:
    Es gibt ja "offizielle" Signale (also das, wozu OttoNormalhundehalter "Kommando" sagt) und Umweltsignale (beim "Sitzt" ist oft ein Stehenbleiben des Menschen ein Umweltsignal für den Hund sich zu setzen). Wenn man also konsequent ist (was ich nicht genügend bin :ops: ), löst man jedes Signal wieder auf. Die Umweltsignale löst man irgendwie automatisch auf (z.B. im og. Beispiel durch weitergehen).
    Glaubst Du, dass die Hunde hierbei auch hibbelig werden?
    Ich habe den Eindruck nicht, was daran liegen kann, dass es in diesem Fall was von "freiwilligkeit" hat (wenn er sich setzen will, okay, bleibt er stehen auch gut!) - dennoch muß er ja eine gewisse Aufmerksamkeit aufbringen und zumindest darauf achten, ob man stehen bleibt oder weitergeht, die Richtung ändert oder so...

    Hallo,

    Ich seh es im Prinzip wie Terry. Ich habe zwar auch so angefangen, dass er vor dem Überqueren von Straßen sitzen sollte, aber das habe ich irgendwie schnell aufgegeben, denn da ist er sowieso an der Leine und muß eh stehen bleiben, wenn ich stehen bleibe. Ich bin ein zu großer Schissen, meinen Hund an Straßen unangeleint laufen zu lassen.
    In meinem Wohngebiet läuft er die zwei Straßen auch ohne, aber da ist kaum verkehr und er darf die ganze Straße benutzen - die hat nämlich auch gar keinen Bürgersteig, daher würde er gar nicht erkennen, wo er darf ohn wo nicht.
    Aufgefallen ist mir das neulich als ich Besuch mit Hund hatte - die Dame hat ihren Hund an einer Seitengasse absitzen lassen und ich dachte "hä, wasn, anhalten, wieso?" bis der Groschen fiel...
    In meinem Wohngebiet kann ich mit "Warte" und "Weitergehen" und Rückruf dafür sorgen, dass er nicht unter die Räder kommt...
    Auch beim "Tratschen" bestehe ich nicht notwendigerweise aufs Sitzen. Manchmal setzt er sich selber, manchmal gebe ich ihm ein Signal, manchmal reicht ein stehen bleiben... Das ist Situations- und Launeabhängig.
    Praktisch finde ich ein "Sitz" z.B. wenn ich Gasthunde habe, denn dann kann ich durch "Sitz" die "Kinners" an einen Ort "fixieren" und ihnen dann Leckerchen geben, ohne dass eine gefräßige Raubtiernase einer anderen eventuell zu nahe kommt und es ungewünschte Löcher gibt.

    huhu,

    vielleicht geht so was wie ein Kompromis?
    Wenn Dein Hund es gewöhnt ist (oder bis dahin daran gewöhnt wird) in einer Hundebox zu sein, könnte er z.B. die Zeit, in der er der Familie nicht "zwischen den Füßen" rumrennen soll, in seiner Box warten.
    Ich weiß ja auch nicht, wie weit Deine Famile von Dir weg ist, sprich, ob Du nur zum Essen/BEschehrung/Gemuütlichem Beisammensein dorthin gehst, oder ob Du anreisen und dort übernachten mußt.
    Bei ersterem würde ich ein "Hund-in-der-Box" Kompromis anstreben.
    bei der Zweiten Variante könntest Du einen Sitter im Ort Deiner Famile suchen, wo Du ihn in einer Gastfamilie unterbringst und jeweils zu Spatziergängen abholen könntest...