Beiträge von Shoppy

    Ich würde Clickertraining empfehlen.
    Da muß der Hund arbeiten und die Menschen "die klappe halten", sprich sie könnten es vom Fernsehsessel aus tun, oder vom Bürostuhl.

    Dann bringens sie Frau Aussie 3 Millionen Hundetricks bei und gewinnen zukünftig viele der Trick-Dogging-Wettbewerbe.

    Ausser solchen Tricks können Sie übungen aus dem Bereich Obedience, Ralley Obedience, oder Dogdance hinzunehmen.

    Zu allen Themen gibt es tolle Bücher - wenn Du magst, empfehle ich ein paar.

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    Ich war jetzt nur sehr verunsichert, weil ja jeder Hundehalter seinen Senf dazugibt und mir bescheinigt ich hätte keine Kontrolle über meinen "ach so schlecht erzogenen" Hund.


    Jap, das werden die gleichen sein, die was von "Oberhand behalten", "Fairer Härte" und "Dominanz" und son altbackenem Zeug faseln...


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    Die Seminarsituation war wirklich viel zu viel für sie - da ich nur leider mit der Bahn angereist war habe ich keine Möglichkeit gehabt sie irgendwo "in Deckung" zu bringen. Sie hatte auf vielen Semiaren vorher auch mit sovielen Hunden (allerdings in nicht ganz so geballter Form) zu tun und da kam das nicht vor - sonst hätte ich sie nie mitgenommen.

    Vielleicht könntest Du sie an eine Box gewöhnen, und wenn es ihr zu Streßig wird, darf sie da rein. Andere Möglichkeit, gerade bei "drinnen"-Seminaren --> Einfach mal für eine halbe Stunde raus gehen, und das Adrenalin durch laufen, spielen etc. abbauen. Dann aber das Beruhigen hinterher nicht vergessen!

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    Wie soll ich reagieren, wenn sie bei der Hundesitterin noch einmal so auf Spielkameraden losgeht? Der Spielkamerad muß dann per Kommando zum "Maxi-in-Ruhe-lassen" aufgefordert werden richtig?


    Auch hier wäre eine Box, in die sie sich zurückziehen kann und die für den anderen Tabu ist, denkbar. Oder die Sitterin schickt beide Hunde auf ihre Plätze und läßt beide sich erst mal beruhigen.


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    Gehört zu den Symptomen einer Überfunktion denn eine niedrige Frustrationsgrenze/Aggressionsbereitschaft? Das würde dann ja auch noch obendrauf passen...

    Ja!! Die Schilddrüsenhormone sind an derartig vielen Körperfunktionen beteiligt, dass, wenn sie nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, ziemlich vieles aus den Fugen gerät - das setzt natürlich den Körper eh unter Streß. Wenn dann noch Streß von aussen dazu kommt... Ist aber nicht bei allen Hunden so, manche werden auch dick und phlegmatisch...

    Frage:
    Wie lange hat es gedauert vom "Knall" bis zum Anmeckern?

    Wie lange Dauert es von "Hund klettert auf Sofa" bis anmeckern.


    In allen Fällen hat der Hund garantiert einen Haufen anderer Verhalten gezeigt, und das in der Sekunde des Meckern gezeigte, hast Du angemeckert....

    Nein, keine Dominanz.

    Sie war in der Seminarsituation überfordert und hat dann ein Verhalten ausprobiert, und das hat funktioniert.
    Jetzt wendet sie es in für sie ähnlichen Situationen an.

    Als Konsequenz solltest Du daraus ziehen, dass Du solche Situationen rechtzeitig erkennst, und sie dann da rausholst - bevor sie Ihr gelerntes Streßbewältigungsverhalten zeigt.

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    Wir werden uns wiedersehen. Wir werden die Hunde wieder spielen lassen aber diesmal werde ich das Spiel Phasenweise beenden, damit beide Hunde wieder runterfahren.


    Sorry, verantwortungsloser geht es in meinen Augen nicht (und mir ist es egal, welche Rasse der große Hund hatte).

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    Welche? wo? wann? sprich bitte Klartext, keine Andeutungen, nur das kann mir helfen.


    Dazu müßte ich wissen, was Du wann wie oft unter welchen Ablenkungen Du trainiert hast (nein, brauchst du jetzt nicht alles aufzuzählen).
    Da Du clickerst nehme ich mal an, dass Du die Signale auch erst einführst, wenn das Verhalten gerne und mit Begeisterung genau so ausgeführt wird, wie du es endgültig haben willst.
    Es gibt einen amerikanischen Trainer, der sagt, dass er jedes Signal an 20 Orten in jeweils 20 Situationen mit jeweils 20 verschiedenen Ablenkungen von der Pike auf gelehrt hat. Er würde also "Sitz" 20*20*20 mal neu shapen. zugegebener maßen würde es von mal zu mal schneller gehen, und gegen ende wäre von einem Shaping Prozess nicht mehr alzuviel zu sehen....

    Und selbst mit diesem aufwendigen Training verschiebt er nur die Wahrscheinlichkeit, dass in der Zukunft ein Verhalten gezeigt wird. Garantieren kann keiner, dass ein anderes Lebewesen 100%ig "funktioniert".

    Was ich mit Aufmerksamkeitstraining meine:
    Schaut mein Hund im Freilauf oft nach mir, passt er auf wo ich hingehe. Reagiert er auch auf entfernung/bei Ablenkung aus seinen Namen und auf Rückruf?
    Dazu gibt es viele, viele Übungen und andere unterstützenden Sachen, die man machen kann.
    z.B. clickere ich gelegentlich einfach beim Spatzieren gehen, wenn er spontan zu mir kommt/mich an sieht/ einem Richtungswechsel schnell folgt/ im vollen Lauf auf der Stelle dreht bei Rückruf (da clicke ich nicht erst, wenn er da ist, sondern wenn der Kopf wendet...
    Man kann Sachen wie Namenserkennung clickern (man ist mit dem Hund alleine im Wohnzimmer, wenn der Hund einen ansieht, Hundenamen sagen, clicken, Leckerchen geben. Mehrmals wiederholen.
    Das ganze an 3 Millionen Stellen/Situationen/Ablenkungen wiederholen
    2. Level dazu: Hund sieht einen an, Name sagen, Komm-signal sagen, Clicken, Leckerchen geben.

    Ich übe mit dem Hund, weil uns das Üben Spaß macht, nicht damit er irgendwann wie eine Maschine funktionieren und aussehen soll...