Zitat
Welche? wo? wann? sprich bitte Klartext, keine Andeutungen, nur das kann mir helfen.
Dazu müßte ich wissen, was Du wann wie oft unter welchen Ablenkungen Du trainiert hast (nein, brauchst du jetzt nicht alles aufzuzählen).
Da Du clickerst nehme ich mal an, dass Du die Signale auch erst einführst, wenn das Verhalten gerne und mit Begeisterung genau so ausgeführt wird, wie du es endgültig haben willst.
Es gibt einen amerikanischen Trainer, der sagt, dass er jedes Signal an 20 Orten in jeweils 20 Situationen mit jeweils 20 verschiedenen Ablenkungen von der Pike auf gelehrt hat. Er würde also "Sitz" 20*20*20 mal neu shapen. zugegebener maßen würde es von mal zu mal schneller gehen, und gegen ende wäre von einem Shaping Prozess nicht mehr alzuviel zu sehen....
Und selbst mit diesem aufwendigen Training verschiebt er nur die Wahrscheinlichkeit, dass in der Zukunft ein Verhalten gezeigt wird. Garantieren kann keiner, dass ein anderes Lebewesen 100%ig "funktioniert".
Was ich mit Aufmerksamkeitstraining meine:
Schaut mein Hund im Freilauf oft nach mir, passt er auf wo ich hingehe. Reagiert er auch auf entfernung/bei Ablenkung aus seinen Namen und auf Rückruf?
Dazu gibt es viele, viele Übungen und andere unterstützenden Sachen, die man machen kann.
z.B. clickere ich gelegentlich einfach beim Spatzieren gehen, wenn er spontan zu mir kommt/mich an sieht/ einem Richtungswechsel schnell folgt/ im vollen Lauf auf der Stelle dreht bei Rückruf (da clicke ich nicht erst, wenn er da ist, sondern wenn der Kopf wendet...
Man kann Sachen wie Namenserkennung clickern (man ist mit dem Hund alleine im Wohnzimmer, wenn der Hund einen ansieht, Hundenamen sagen, clicken, Leckerchen geben. Mehrmals wiederholen.
Das ganze an 3 Millionen Stellen/Situationen/Ablenkungen wiederholen
2. Level dazu: Hund sieht einen an, Name sagen, Komm-signal sagen, Clicken, Leckerchen geben.
Ich übe mit dem Hund, weil uns das Üben Spaß macht, nicht damit er irgendwann wie eine Maschine funktionieren und aussehen soll...