Beiträge von Shoppy

    Hast Du die "101 Dinge..." schon mal ohne Box versucht?

    Und machst Du es so, dass Du nur NEUE Verhalten clickerst?


    Du kannst bei "101 Dinge (mit oder ohne Box)" auch einfach mal mit den Belohnung rumspinnen.

    z.B. habe ich auf einer Clickerseminar-DVD (Kathy Sdao "KNOW WAY, KNOW HOW" - http://www.dogwise.com/itemdetails.cfm?ID=DTB908) gesehen, wie Hunde zunächst dafür geclickert wurden einen Alehoop (keine Ahnung ob man das so schreibt, ist ein Targetstab mit einem "Ständer" - wenn man das Target berührt, schwingt es hin und her...) zu touchen.
    Nachdem sie das gut machten, haben sie die Belohnungen variiert:
    Click -> 10 Leckerchen
    Click -> 1 Leckerchen
    Yes -> Leckerchen
    kein Click, kein Leckerchen
    Lob und Streicheln
    Yes und Zergelspielzeug.
    Click, kein Lekcherchen
    usw.
    Die Hunde, die vorher ein mehr oder weniger konstantes Verhalten gezeigt haben (den Ball des Targetstabes mit der Nase berühren) haben dann angefangen Ihr Verhalten zu variieren. Sie haben den Targetball ins Maul genommen, mit der Pfote drauf gehauen, in den Stab gebissen, den Ständer mit Pfoten oder Nase berührt, das Ding angebellt...

    Das übt man am besten mit einer Hilfsperson und den Belohnungsmöglichkeiten (da kann man sich noch viel mehr ausdenken, je nachdem was der Hund halt so mag...) auf Karteikarten, die man mischt. Die Hilfsperson sagt dann immer an, was bei der nächsten Hund-Alehoop-interaktion gemacht werden soll.

    Ich clickere mit Crispel manchmal "101 Dinge..." mit verschiedenen Gegenständen. 2-3 Mal haben wir das auch schon ohne GEgenstand gemacht, aber das ist schwerer, weil man sich merken muß, welches Verhalten man schon gesehen hat... und weil der Hund keinen Bezugspunkt hat. (die "101 Dinge ohne Box"-Idee stammt übrigens von der gleichen DVD!)

    Boa,

    Pforzheim ist leider sehr weit weg. Wenns nicht unbedingt ein Sacco sein muß schau doch mal hier: http://www.hadhi-trike.de und frag per mail dort an, ob sie in Deiner Nähe Kunden hat - dann könntst Du dort evtl mal Probefahren.

    Ich kenne auch eine Zughundeschule in Mülheim-Ruhr (http://www.city-mushers.de) aber das wird auch zu weit weg sein. Ausser vielleicht für ein Wochenendseminar (gibts im Juni auch hier: http://www.b-dog.de)

    Welpette kommt, wenn sie alleine bleiben muß, in einen Raum wo sie möglichst wenig Möglichkeiten hat, meine Sachen zu zerkauen (Küche oder Bad) dort bekommt sie Kauknochen, Schweineohre, Kongs oder so.

    Wenn ich sie beaufsichtigen kann, darf sie sich frei in dem Zimmer aufhalten, in dem ich bin. Unfung verhindere ich notfalls, indem sie per Hausleine an einem Kau-ungefährdetem Platz in diesem Raum anbinde.

    Ausgelastet wird sie durch Spatziergänge, Spiel mit anderen Hunden und ziemlich vielen, aber kurzen Clicker-Sessions.

    Ja, das klingt gut, und wie FRäulein Wolle vorschlägt: ich würde auch zwischendurch immer mal mit beiden gemeinsam üben (das kann auch was völlig anderes sein, wie Tricks, oder sowas) - denn das gewöhnt sie daran, dass sie zusammen arbeiten müssen.
    Vielleicht kannst Du Deine Mutter in diese Übungen mit einbeziehen: Du übst mit einem Hund irgendwas Aktives, wärend der andere eine Bleib Übung macht, die von Deiner Mutter unterstützt wird mit Überwachung, loben und belohnen.
    Nach ein paar Minuten werden dann die Hunde gewechselt.

    Versuchs mal mit Clickertraining, dass funktioniert dabei ganz großartig!

    Zitat

    hallo sarah,
    wie sieht es denn da aus wenn sie mit ihrem Hund auftaucht. Kennt ihr anderen Hundehalter euch und seit in Bezug auf die Dame einer Meinung?
    Dann würd ich, sobald sie ihren Hund so behandelt alle Hunde abrufen, absitzen lassen und die Dame erstmal ohne Kommentar beobachten.

    Ist sehr irritierend für die Dame. Und wenn dann die Frage kommt was los sei könnt ihr es ruhig und sachlich erklären: Stachler und Kette gefährlich im Spiel für eure Hunde, gefährlich für ihren Hund und das mögliche Risiko das ihr Hund irgendwann mal durch den Stachler aggressiv reagieren könnte auf eure Hunde und das ihr gern Behillflich seit bei der Suche einer guten HuSchu.

    Und immer schön freundlich bleiben.

    Denn Spaß hat die Hündin bei dem Freilauf sicherlich nicht. Also sollte dann eben von euch aus ein Spielverbot kommen, außer sie ändert ihre Meinung.


    Ganz genau so würde ich da auch machen!

    Ich lasse meinen Hunde auf keinen Fall mit einem "Metall-Träger" spielen!

    Ich kenne eine Jack-Russel-Dame, die hat gelert, dass Click=Lecherchen bedeutet, aber nicht verstanden, dass sie was machen muß, um diesen Click auszulösen. Also sitzt (oder steht, oder geht) sie nach einem Click hypnothisierend neben mir und geiert auf den nächsten Click...

    Der Click ist für sie ein "Leckerchen-kommt" Geräusch - und nicht, wie fürs Clickertraining benötigt, ein "Event-Marker".

    Ich clickere Hunde nicht in einer "Position" an, sondern ind "Action". Entweder bei schon vorher geübten Sachen, oder bei allen möglichen anderen Bewegungen um dem "EMMY-Effekt" vorzubeugen.

    z.B. könnte man clickern für näherkommen und das Leckerchen dann werfen, damit der Hund sich weiter bewegen muß - Dann clickst Du wieder fürs zu Dir zurück laufen.
    Oder Du klickst eine Kopfbewegung und wirfst das Leckerchen weiter weg.

    Als Kontrastprogramm zu Emmy habe ich derzeit ein "Shaping"-Monster - die kleine Smilla ist sowas von Clicker-Schlau, dass es fast erschreckend ist, wie leicht sie lernt!

    Ich würde
    an verschiedenen Orten
    zu verscheidenen Zeiten
    verschiedene Bewegungen clickern und dabei die Belohnungsübergabe variieren, damit auser dem Clickgeräusch NICHTS gleich ist, sodaß der Hund die Chance hat, zu verstehen, dass 1. der Click die Voraussetzung für das Leckerchen ist und 2. sein Verhalten Voraussetzung für den Click ist!

    Hallo Kokoshee,

    Du solltest sowohl mit den beiden getrennt üben als auch zusammen.

    Zunächst müssen beide einzeln lernen, an lockerer Leine an anderen Hunden vorbei zu kommen. Übe das an Stellen, wo Du die Distanz, zwischen Dir und den anderen HuHas unter Kontrolle hast, und/oder such dir einige Hundehalter, die sich als "Versuchskaninchen" zur Verfügung stellen.
    Mach anfangs die Distanz so groß (z.B. auf einer großen Wiese), dass Dein Hund keinerlei Problem hat, und du also großzügig Loben und belohnen kannst.
    WEnn Du trotz großer Distanz Probleme hast kannst Du:
    - den anderen Hundehalter bitten, seinen Hund abzulegen oder ins Sitz zu bringen (wenn er dass auch noch mit dem Rücken zu Euch dreht, ist das noch besser).
    - alternativ soll sich Dein Hund setzen, und der andere HuHa geht langsam und entspannt an Euch vorbei (dabei lobst und belohnst Du Deinen Hund oft und großzügig für Sitzen).
    - wenn diese beiden Sachen gut klappen, könntet Ihr Euch auf einem gedachten Kreis "hinterherlaufen", wobei Ihr zunächst den größtmöglichen Abstand wählt. Auch hierbei wird ruhiges Verhalten des Hundes gelobt und belohnt!
    - danach macht Ihr den Kreis langsam kleiner.
    - je kleiner der Kreis wird, desto dichter kommt Ihr schließlich aneinander vorbei.
    - dann würde ich erst mal üben, auf gerader Strecke hintereinander zu gehen (und wenn ihr ca alle 50-100m gleichzeitig die Richtung wechselt, geht mal der eine, mal der andere Vorne)
    - dann, wieder auf gerader Strecke nebeneinander zu gehen (Distanz müßt ihr wieder von den Fähigkeiten abhängig machen - zunächst großer Abstand, dann näher rücken.
    - und schließlich übt Ihr "Entgegenkommen": Ihr geht aufeinander zu. Solange Dein Hund entspannt ist, geht es gerade aus. Sobald Du das gefühl hast, er/sie wird unruhig, drehst Du um (auch Dein Trainingspartner sollte dann umdrehen). Ihr geht wieder so weit auseinander, wie Ihr gestartet seid und wartet, bis sich Dein Hund wieder entspannt hat. Dann startet Ihr einen neuen "Anlauf". Wichtig dabei: Lob und Leckerchen, während Ihr auf den Hund zugeht. Leine Lob/keine Leckerchen, während Ihr Euch voneinander entfernt.

    WICHTIG: Du übst immer ein Level, bis beide Hunde es gut beherrschen. Dann übst Du es mit beiden zusammen.
    ODER Du übst einzeln mit beiden Hunden alle Level durch und übst dann mit beiden GEMEINSAM noch mal alles von Vorne.
    Sollte es zwischendurch auf einem Level ein Problem mit einem Deiner Hunde geben, übst Du den ganzen durchgang ab dem Problem-Level noch mal mit diesem alleine. Und fängst dann mit beiden gemeinsam noch mal ganz von vorne an.

    Das klingt langwierig, und ist es vielleicht auch, aber es hat den Vorteil, dass Du mit den Lernfortschritten Deiner Hunde arbeitest. Wenn Du in Ihrem Tempo arbeitest, verlangst Du nie etwas, was sie nicht leisten können --> Du kannst sie ständig loben.
    Da Lernen jedoch nicht in einer geraden Linie aufwärts verläuft, wird es gelegentlich Rückfälle geben. Dann startest Du einfach wieder von Vorne: das hat den Vorteil, dass das bekanntes Terrain für den Hund ist und er sich schnell erinnert --> Du machst jetzt schnellere Fortschritte als beim 1. Durchgang.
    Durch dieses Vorgehen verknüpfen Deine Hunde Hundebegegnungen äußerst positiv, weil sie ja dann gelobt und belohnt werden.
    Außerdem, und das ist hier auch sehr wichtig: DU kannst Hundebegnungen mit Positivem verknüpfen - denn wenn Deine Hunde ds geforderte leisten können, bleiben sie entspannt und "benehmen" sich --> das wirkt als Belohnung auf Dich.
    Wenn Du zu schnell vor gehst, und schluderst, wird es immer wieder "Ausreißer" geben - und diese wirken wie Bestrafungen auf Dich, sprich, Du wirst weniger üben und frustrierter sein "weil es ja nicht funktioniert" - also: leiber im Schneckentempo stetig vorwärts, als einen großen Schritt vorwärtz und zwei zurück!


    Ich würde ausserdem auf jeden Fall
    - Blickkontaktübungen mit beiden Hunden machen
    - ein Entspannungssignal verknüpfen
    - kleine alberne hundetricks üben, weil Du dabei lernst, wie Deine Hunde lernen (und die lernen sehr individuell!!!), und weil das Euch beiden Spaß macht - was die Bindung und das gegenseitige Vertrauen fördert