Beiträge von Shoppy

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    Klitzekleine Frage: Umkehrmethode - die wende ich sehr oft an, grade dann wenn sie super fixiert, aber ich will ja eigentlich in die andere Richtung (aus der der Hund entgegenkommt), d.h. ich muss ja irgendwann wieder umdrehen, ich drehe also wieder um und prombt fixiert sie wieder. Und nun?
    Bei manchen Hunden funktioniert es, dass ich also umgedreht bin, ich habe ihre Aufmerksamkeit, drehe wieder um und setze sie an der Seite ab, klappt aber nicht immer.

    Hallo Marion,

    zunächst mal kann ich Silke zustimmen - weil es wichtig ist, bei der GEgenkonditionierung diverse REgeln einzuhalten und aufzupassen, wann es zu viel wird, und das ganze so zu steuern, dass ein Hund auch das lernt, was er soll, ist es besonderst am Anfang oft notwendig, professionelle Hilfe zu haben. Der TRainer sollte damit schon einige ERfahrung haben, sonst kann das ganze wegen Formfehlern gene mal nach hinten los gehen.

    Nun zu Deiner Frage.
    Ich würde anfangs (also während Du noch in der Gegenkonditionierungsphase bist, "realen" Hundekontakt weitestgehend vermeiden. WEnn es doch mal nicht anderst geht, wendest Du Managementmaßnahmen an (z.B. "Ablenken").
    Die von mir erläuterten Übungen fallen eben in das Umkonditionierungsprogramm und sollten in gestellten Übungsszenarien mit ausgewählten Hunden (so wie Silke das beschrieben hat) geübt werden. z.B. mit den Hunden Deiner Trainer, wenn die dafür geeignet sind. Oder mit Hunden, die Lola schon kennt, und die sie nett findet, eben weil es dann wahrscheinlich nicht zu ihren "normalen" Ausrastern kommt, sondern sie das Verhalten zeigen kann, dass Du trainieren möchtest.
    Du brauchst diese Situationen um sozusagen sagen zu können, "Siehst Du, SO solst Du Dich verhalten, DAS Verhalten möchte ich sehen, und DAFÜR bekommst Du großzügige Belohnungen.
    WEnn Ihr beide den Ablauf kennt, und sie weiß, was von Ihr erwartet wird, wird, wie bei jedem anderen Training der Anspruch höher geschraubt, indem man z.B einen für sie unbekannten Hund einsetzt.
    Wenn man einen neuen Hund einsetzt, fängt man bei den anderen Anforderungen (Distanz, Dauer, andere Ablenkungen...) wieder bei "extrem einfach" an.

    Ich denke, dass Ihr das ganze Program mit 3-4 bekannten Hunden und dann mit weiteren 5-6 ausgewählten sehr ruhigen fremden Hunden durchlaufen solltet. Dann kannst Du das in gestellten Situationen gelerntes im "realen Leben" anwenden.

    Wenn Du im realen Leben (man lebt schließlich nicht im Labor) auf "böse" Hunde triffst, solltest Du versuchen zu vermeiden, dass Lola in ihr unerwünschtes Verhalten fallen muß (weil sie das dann weiterhin übt).

    Hier kannst Du größere Bögen laufen, Umdrehen, in einen Seitenweg verschwinden. Wenn Du so auf eine Distanz kommen kannst, die für Lola erträglich ist, kannst Du diese Begegnungen ebenfalls sinnvoll nutzen, indem Du diese Hunde ebenfalls mit dem Superlecker-Essen verknüpfst.

    DAs mit dem Umkehren kannst Du, je nach Fortschritt Deines Hundes z.B. auch so nutzen:
    Du selbst drehst gar nicht um, sondern gehst rückwärts. DAdurch wendet sich Dein Hund vom Gegner ab, und kann dabei gleichzeitig Blickkontakt mit Dir aufnehmen: das Belohnst Du. Du kannst sie auch so absitzen lassen. Wird sie abgelenkt vom näherkommend es anderen Hundes, gehst Du ein paar schritte Rückwärts und läßt sie wieder absitzen. Wieder belohnen.
    Mach das ruhig extrem oft: ein schritt rückwärts - sitzen belohnen, einen schritt rückwärt sitzen belohnen usw. Das gibt ihr Aufgaben, die sie bewältigen kann, halt ihre Stimmung gut, weil sie viel Leckers Essen bekommt, sie muß sich auf Dich konzentrieren und das teilt ihre Aufmerksamkeit von näherkommenden anderen Hund. WEnn sie dann gaanz zumschluß noch mal losböllert, hat sie wenigstens bis dahin alles richtig gemacht.
    Wenn Du gut aufpaßt, kannst Du Deine Position in realtion zum "GEgner" auch so weit drehen, dass wenn der Gegner an Euch vorbeigeht, Du mit Hund in Front eine 180° Wendung wieder in Eure Ursprüngliche geh richtung und somit wieder weg vom Gegner macht.

    Ich habe ein Signalmischmasch aus sowohl Deutsch asl auch Englisch - wenn mir manchmal für bestimmte Sachen die Deutschen Wörter ausgehen, weil sie schon mit anderen Signalen "besetzt" sind, nehm ich halte ein passendes Englisches. Man könnte ja auch "Tomatensalat" für "hebe den rechten Hinterlauf" sagen - außer dass ich das dann ständig vergessen würde.

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    Hallo,

    was hast du für ein Problem mit Mücke? Er hat sich dem anderen Hund in meinen Augen völlig richtig verhalten. Ein Hund, der dich bedrängt und an seine Leckerchen will, muss es aushalten können, wenn er von Mücke verwarnt wird. Der fremde Hund hat da nichts zu suchen, und wenn der andere das nicht kapiert, was Mücke ihm sagt, so ist er selber schuld.

    Das ist aber eine Sache, die mensch entscheiden sollte und nicht hund, oder?

    In dem beschriebenen Fall wäre nicht nur das Leckerchen eine Ressource, sondern auch Melanie.
    Melanie sollte aber nicht die Ressource ihres Hundes sein - das gibt nur Probleme!
    Jedenfalls entscheidet nicht mein Hund darüber, welches andere Lebewesen sich mir nähert oder umgekehrt - das entscheide ich!

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    Meine ganz eigene und persönliche Meinung: zu wenig.

    Soweit lasse ich es gar nicht kommen. Haben Barry und ein anderer Hund einen größeren Abstand zu uns HH ist es ihre Sache solange sie vernünftig kommunizieren.

    Alles was in meiner unmittelbaren Nähe ist regel ich. Damit hat Barry nicht das Gefühl das ich eine Resource bin. Auch wenn ein Hund bei seinem HH die Nähe sucht rufe ich meinen zurück. Barry hat auch da nichts zu suchen.

    Damit haben die Pöbeleien bei Barry aufgehört, er hat dadurch gelernt das meine Nähe keine Hilfe bei seinen Prollerei bedeutet sondern das ich meiner Führung gerecht werde und er sich zurück zu halten hat.


    Genau so sehe ich das auch. Crispel macht gelegentlich den Schlichter zwischen anderen Hunden -. und das ist auch solange okay, wie er dabei, nunja, neutral bleibt und sichb nicht auf eine Seite schlägt und dann inm Verbund einen anderen mobbt.
    Aber ich mache ihn definitiv NICHT zum Entscheidungsträger, wer wen streichelt oder füttert, oder wer mit welchem Hund spielt!

    Ich hätte (habe selber) in einer solchen Situation folgendes gemacht:

    1. Kind sagen, dass es den Hund zunächst mit seinem Spielzeug in Ruhe lassen soll
    2. loslaufen, lecker Hundekekse holen gehen.
    3. dem Hund lecker Hundekekse unter die Nase halten, dafür, dass das Kind anwesend ist, während Hund mit Stofftier beschäftig ist.

    4. (später) Kind lecker Hundekekse geben - Kind wirft selbige dem Hund direkt in die "einflugschneise". NICHT die Hand in Richtung Hundemal ausstrecken.

    Das ganze möglichst Häufig üben.
    NICHT das Spielzeug wegnehmen. MEHR Spielzeug geben und ZUSÄTZLICH noch ander begehrte Ressourcen (Lecker Essen) dazugeben.

    So lernt der Hund, dass es eine sehr angenehme Sache ist, dass er ein Spielzeug hat, während ein Kind in der Nähe ist, dann besteht nämlich aussicht auf weitere Leckereien. Und amit besteht kein Grund, das Spielzeug zu verteidigen.

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    Mir wurde HuSchu-technisch geraten je nach Situation: Bogen gehen, Ausweichen, Stehenbleiben, mit Lekkerli ablenken.
    Nun habe ich aber immer mehr das Gefühl, wenn ich eines dieser Manöver anwende, das Lola denkt, Frauchen findet das was da kommt nicht in Ordnung = Gefahr, also nehme ich die Sache in die Hand.


    Das liegt daran, dass sie Dir gesagt haben, was Du anwenden sollst, aber wahrscheinlich vergessen haben zu erklären, wie und warum.

    1. Bogen gehen
    Kann man auf verschiedene Art machen: nämlich einfach um aus der Situation zu kommen, oder um dem Hund eine Alternative zum Pöbeln zu erläutern.
    Du kannst einfach so einen Bogen laufen. Wenn Du dabei aber nicht darauf achtest in welchem Abstand ihr das tut, wird sie nichts oder aber das falsche dabei lernen.
    Wichtig ist, dass der Abstand zwischen den Hunden größer ist, als der "Alarm"-Bereich von Lola. Der Abstand sollte so gewählt sein, dass er Dir albern groß vorkommt - sie also locker und problemlos das von Dir gewünschte Verhalten zeigen kann. Dieses solltest Du bestärken, bestärken bestärken.

    2. Ausweichen
    Kann man ebenfalls auf verschiedene Arten machen. z.B. könnte man den Hund einfach mitschleifen. Oder man weicht nicht weit genug aus. Oder man weicht aus, wenn der Hund den anderen noch gar nicht gesehen hat... Lerneffekt, null!
    Ich würde erst mal ein Signal für "Umdrehen" einüben. Ganz ohne andere Hunde weit und breit. Dann würde ich mir im Freundeskreis Trainingspartner suchen: am Besten welche (Hunde), die Lola nett findet, und daher keinerlei Probleme mit ihnen hat. An und mit denen übt ihr dann den Ablauf. "Setzt" den anderen Hund (mit HuHa an der Leine :D ) auf den Weg (Trainingspartner bewegt sich erst mal nicht) - ihr geht auf diesen zu - während dessen markerst und bestärkst Du ihr gutes Verhalten. Bevor Lola von dem anderen Hund zu sehr abgelenkt ist, gibst Du das Umkehrsignal, drehst um, markierst und bestärkst die tolle Ausführung des Signals und gehst noch einige Meter weiter in die andere Richtung. Dann gibst Du wieder Dein Umkehrsignal (markieren, bestärken) und gehst wiederum auf den anderen Hund zu (dieses auch wieder großzügig, häufig und mit den allerbesten Leckerchen bestärken!!!)
    Das ganze Programm machst Du drei - vier mal, dann ist erst mal Pause.
    Auf einem Spatziergang z.B. kannst Du das einfach 2-3 mal so einflechten.
    Wenn Du das mit mehreren verschiedenen Hunden üben kannst ist das ideal.
    Eine Steigerung davon ist, dass sich irgendwann auch der andere Hund bewegt - also Euch entgegen kommt. dabei sollte er dann auch "umgekehrt werden", wenn Du das Umkehrsignal gibst.
    Wenn das sitzt, kannst Du das auch an fremden Hunden üben - wenn Du den Trainingsort entsprechend wählst, dass sie Euch nicht boykottieren können (z.B durch Trennung mit einem Zaun, einer Straße, einem Graben, einer Wiese...)

    3. Stehenbleiben (oder besser hinsetzen lassen)
    kannst Du versuchen, an Ort und Stelle "zu erzwingen".
    Oder Du kannst es mit "Ausweichen" kombinieren. Wenn Du durch Üben der Ausweichmanöver und oder dem Üben des Bogenlaufens erreicht hast, dass Dein Hund besser mit "Gegenverkehr" zurecht kommt, länger ruhig bleibt und sich trotz dieser Ablenkung länger auf Dich konzentrieren kann, kannst Du z.B. das Umkehrsignal anwenden, ein paar Schritte schräg zur Seite weg gehen und Lola dort absitzen lassen. Wichtig ist, dass sie durch den anderen Hund noch nicht so weit gestreßt ist, dass sie gar nichts mehr lernen kann!

    4. Ablenken mit Leckerchen
    Obwohl sich das jetzt vielleicht komisch anhört: von "Ablenken" halte ich nicht so viel.
    Ich würde "Essen" in Situationen einsetzen, wo ich nicht trainieren kann.

    Und ich würde Essen gezielt einsetzen - zur (klassischen) Konditionierung einer alternativen emotionale Reaktion auf den Auslösenden Reiz (anderer Hund): hierbei würde ich auf diverse Dinge achten:
    Auf Grund der Regeln, die beim Verknüpfen von Reiz (anderer Hund wird sichtbar) und Emotionaler Reaktion, die dann zu einem bestimmten Verhalten führt: Lola schimpft (alt) bzw. Lola sitzt (neu) gelten, würde ich erst Leckerchen verabreichen, wenn Lola den anderen Hund wahrgenommen hat.
    Das ist NICHT "Ablenkung" - dessen Zweck ist ja gerade, dass Hund anderen Hund nicht wahrnehmen soll. Ich möchte aber, dass mein Hund den anderen Hund als Signal für "es gibt gleich lecker Essen" verknüpft, daher muß er ihn erst mal gesehen haben.
    Der Fachausdruck für diese Methode ist "Gegenkonditionierung". Auch bei der Gegenkonditionierung sollte man darauf achten, dass der Hund ruhig bleiben kann (sprich, der andere Hund sollte erst mal auf größerer Distanz bleiben). Im Gegensatz zum Bogenlaufen, Ausweichen oder Sitzen wird aber das "Essen" nicht vom Zeigen eines Verhaltens abhängig gemacht, sondern von der Sichtbarkeit des Signals "anderer Hund": Wenn anderer Hund sichtbar ist, gibts essen, wenn kein anderer Hund sichtbar ist, gibts auch kein Essen.
    Am Deutlichsten ist es sogar so: Das allerallerallerliebste Lieblingssuchtessen des Hundes gibt es ausschließlich nur dann, wenn ein anderer Hund sichtbar ist UND immer wenn ein anderer Hund sichtbar ist, gibt es ebenjenes Essen.
    Mit diesem Training veränderst Du die emotionale Reaktion, die Dein Hund beim Anblick eines anderen Hundes hat. Wenn diese Reaktion nicht mehr aus "Wuaaa, anderer Hund, muß plattmachen" sondern aus "ohhhh, anderer Hund, darf Hühnerleber essen" besteht, ist Dein Hund fähig andere Verhalten zu erlernen.

    Auch mit dem oben beschriebenen Training von Bogen gehen, Ausweichen und Sitzen bewirkst Du auf Dauer eine Änderung der Emotionalen Reaktion, die Dein Hund beim Anblick eines anderen Hundes hat. Das klappt aber nur, wenn Du wirklich darauf achtest, dass Du so trainierst, dass Dein Hund nicht in Streß gerät, und dass Du sehr viel mit hochwertigen Bestärkern arbeitest. Arbeite so, dass Dein Hund mit den von Dir verlangten Aufgaben (bzw. mit deren erledigung) nur positive Lernerfolge hat.


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    Einfach straight weitergehen ist aber meistens unmöglich, weil sie alle viere in den Boden stemmt und nicht weiter will, sich sogar hinlegt (Lauerstellung). Nun habe ich überlegt, ob ich sie nicht einfach weiterziehen soll, weil ICH weitergehen will. Also kurz gesagt, Augen zu und durch und sie dann halt einfach pöbeln lasse.

    Nein, das solltest Du keinesfalls tun. Du gibst ihr damit nicht nur ständig die Gelegenheit, ihr Pöbeln zu praktizieren (und praktizieren heißt üben, gleich perfektionieren...). Jedes mal wenn sie pöbelt, werden bestimmte Streßhormone in ihrem Körper ausgeschüttet, die die "wundervolle" Nebenwirkung ahben, dass sie süchtig machen können. :schockiert: Unter Umständen machst Du Deinen Hund so zu einem "Streß-Junkie" - einen Hund, der solche Situationen sucht und herbeiführt, weil das so einen wundervollen "Kick" gereitet. DAS willst Du definitiv nicht!


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    Leider hat sie die blöde Angewohnheit erstmal alles zu fixieren, was uns entgegenkommt ... wie ich das abstelle habe ich noch nicht herausbekommen, manchmal funktionierts mit Lecker vor der Nase aber auch nicht immer ....


    Hier wäre z.B das "Ausweichen" sinnvoll angewendet. Du kannst auch ein "Schau" trainieren oder ein Nasentouch wobei Du dann das "Stubsziel" der Nase so platzierst, dass der Hund den Blick abwenden muß. Wir trainieren auch ein "Mach blind" - sprich wir trainieren, dem Hund die Augen zuzuhalten - wichtig hierbei: der Hund muß lernen, das zu akzeptieren, und ruhig stehen zu bleiben (oder sitzen). Hilfreich dazu ist auch wieder der Nasentouch, den mit dem können wir erst mal die Nase an einer Hand "fixieren" und dann mit der anderen Hand die Augen zuhalten.
    Trish King hat für die ganz schlimmen "Fixierer" auch ein "Calming Cap" entwickelt: das ist ein "Mützchen", dass über den Kopf/Augen kommt. Da kann man noch umrisse durch sehen, aber keine Details mehr. Manchen Hunde hilft das, andere kommen damit noch weniger zurecht.

    Du kannst mit "Lecker vor die Nase" arbeiten (dann such Beiträge zum Thema "Gegenkonditionierung"). Dabei sollten (wie oben schon geschrieben) die Leckerchen in der Wertigkeit zum Reiz liegen - sprich, je leckerer desto besser, je seltener es dieses Leckerchen zu anderen Zeiten gibt, desto besser und je eindeutiger auf den Reiz zurückzuführen, um so besser und je mehr davon (wenn der Reiz sichtbar ist) desto besser. Also nicht das tägliche Trockenfutter sondern das Äquivalent zum Kaviar rausrücken - und nicht in winzigen Krümelchen sondern in saftigen Brocken und nicht nur eins pro Stunde, sondern Klotzen, nicht kleckern!

    Man kann lustige Sachen mit dem Platzdeckchenmachen (vor allen Dingen auf einem Glatten Untergrund (hihi).

    Man (ups Hund) kann mit den hinterpfoten draufstehen und mit den Vorderbeinen um sich selbst drehen (ohne die Hinterbeine zu bewegen).
    "Andersrum" geht das auch: Vorderpfoten draufstellen, mit den Hinterbeinen anschieben. Könnte man ein Skateboard-Fahren draus entwickeln - habe aber kein Skateboard.

    Eingefallen ist mir das bei einer Zirkusvorführung mit Elefanten. Die werden ja gerne mal mit den Vorderbeinen auf so ein Hocker gestellt und müssen sich dann mit den Hinterbeinen um den Hocker bewegen.
    Crispel kann das schon ganz gut.
    Die Welpette bewegt immer alles mögliche gleichzeitig, so ist es schwer zu isolieren, dass ich "bewege Hinterpfote" clickere. Aber wir kriegen das!

    ausserdem üben wir gerade einen "Achter" - durch meine Beine klappt schon ganz gut - um Crispels Beine steckt noch in den Welpenbooties :D

    Dooferweise ist meine Schwester schlampig beim lehren neuer "Vokabeln" - die sagt schon immer ein Wort, wo das Verhalten noch gar nicht zuverlässig da ist - so hat Smilla jetzt richtig Probleme, wenn ich ihr dann ein Signal für ein Verhalten verclickern möchte.
    Muß ein Vokabel-Training für meine Schwester machen :p

    Vielleicht könntet Ihr Euch einigen, dass es eben immer sehr darauf ankommt, wie man egal welche Ausrütung einsetzt und trainiert hat.

    Manche machen sich eben Mühe, und die könnten den Hund dann auch an einem Strang Nähgarn durchs Oktoberfest führen, andere - und das konnte man oft genug Samstags bei einer gewissen Tiernanny beobachten, schaffen es nicht mal mit Halti, Kettenhalsband und Seilumwickung des Hundes, Beinleine und was weiß ich noch alles!

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    Bei Puschkin ist es leider oftmals so, dass er sich, wenn er einen anderen Hund von weitem sieht, hinlegt, flach wie eine Flunder macht und absolut nicht mehr aufsteht. Ich hätte hier nur die Möglichkeit, ihn wegzutragen (bei ca. 33 kg etwas schwierig) oder ihn von hinten "anzuschieben" (was total bescheuert aussehen würde). Er lässt den anderen Hund also erst auf sich zukommen und fängt auf 1-2 m erst das Knurren an, dann steigt er meistens in die Leine und wird zum Brüllaffen. Ich kann mich dann oft nur dazwischenstellen, um ihm die Sicht zu verstellen, dass er den anderen Hund nicht so fixieren kann.

    Was mach ich in so einem Fall??? - da ist nix mehr mit locker einfach weiterlaufen, er "klebt" ja vorher am Boden.

    Hallo Sabine,

    Du könntest z.B. das Liegen bestärken. Das geht wahrscheinlich ganz gut, bis seine Distanz dann endgültig unterschritten ist. Damit reduzierst Du diese Distanz auf Dauer aber erheblich.

    Eine andere Möglichkeit ist, dass Du ihn dann in die andere Richtugn mit nimmst (sprich umdrehst). Da würde ich den Moment des Umdrehens bestärken, erst mal.
    Später kannst Du diese beiden Methoden zusammenfügen:
    So lange ruhiges Liegen bestätigen, bis Du das gefühl hast, in 5 Sekunden würde er Pöbeln - da gibst Du dann das inzwischen auch geübte Umkehrsignal und nimmst ihn aus der "Schußlinie".
    Aus dem Umdrehen kannst Du dann irgendwann ein "zur Seite gehen" machen und schließlich einfach einen kleinen Bogen laufen.

    Als nützlich in dieser Situation hat sich ein konditioniertes Entspannungssignal erwiesen. Meine Trainerin arbeitet auch mit einem angekündigten "ins Geschirr-greifen" aber das kenne ich bisher nur aus der Theorie. Ich habe das noch nicht live gesehen. Aber die, die es benutzen haben in kürzerer Zeit gute Fortschritte gemacht. Das ins Geschirr greifen ist Positiv bestärkt und ebenfalls mit dem Entspannungssignal verknüpft.

    Ich mag Kettenhalsbänder nicht. Aber das ist eben auch eine Gschmacksfrage.
    Wenn der Hund gelernt hat, im Halsband nicht auf zug zu gehen, ist das für mich okay.

    Allerdings sehe ich schon ziemlich viele, die das wohl nicht gelernt haben... aber wie ich schon oben mal geschrieben habe --> wahrscheinlich würden di HuHas den Hund dann auch in anderen "Klamotten" ziehen lassen.

    Nur spielen darf mein Hund nicht mit einem "metallisieren" Hund nicht. Ich hätts schon gerne, dass er seine Zähne und Krallen so lange wie möglich behält...

    Naja, mit so einem SChafzaun muß man ja nicht den ganzen Garten einzäunen. Man könnte z.B. nur den Stück RAsen umzäunen, wo der Hund spielt, oder wo man selber seinen Sitzplatz hat...