Also gut,
dann werde ich meinen Nick jetzt wohl in Bing Cosby ändern lassen müssen 
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1. nein, sie ist kein terriermix, aber border is drin, wie man unschwer erkennen kann. das fell is ultraweich, ich grübel auch schon länger, obs nicht ein reiner border is, kleinere sorte, sie hat derzeit 14,5 kilo.
Ahaa, dann liegt es vielleicht an der Bildperspektive, da sehen ihre Beine und Nase so kurz aus...
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dann schick ich sie auf ihren platz, weil sie dann auch immer noch mit will. sie bleibt allerdings nicht dort und geht auch nicht bis dorthin. aber sie bleibt stehen, wenn ich die tür aufmache. das ist schonmal ein kleiner erfolg denke ich.
hm, also wenn es für Dich okay ist, dass sie "irgendwo" stehen bleibt, solltest Du aber wenigstens nicht das Signal für "ab in die Box" geben, weil Du das damit versumpfst. Wenn sie da, wo sie ist, wartet, nenn es doch "warte".
(Hunde können viele Worte lernen, wenn diese präzise an ein Verhalten gekoppelt werden. Wenn man Begriffe wählt, die für das Verhalten leicht von den Lippen kommt, macht man es sich selber auch einfacher. Also: irgendwo an einem bestimmten Ort verweilen ist bei mir "Warte" (es ist mir dann egal, ob er steht, sich setzt, sich hinlegt, aus dem sitzen aufsteht: Hundekörper muß an Ort und Stelle bleiben.
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das rückrufsignal ist "hier", das rascheln soll es nur unterstützen, damit ich nicht 5mal rufe und sie mich gar nicht mehr ernstnimmt.
Raschelst Du, damit sie kommt, oder weil sie kommt?
Ersteres würde ich vermeiden wollen, weil dann das Rascheln das Signal ist, dass sie lernen wird... Wenn Du anfängst zu rascheln oder anzufeuern, weil sie sich entschieden hat zu kommen und begesitert zu Dir rennt, ist das eine gute Idee, weil Du damit ihre Entscheidung bestärkst, und mit dem Geben des Leckerchens dann das bei Dir ankommen
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das is das zweite "BING". und der nächste fehler in dem verhalten ist, daß ich mein supergeräusch damit völlig unterbuttere. also werfen, "hols dir!", zungenschnalzen, "hier!. omg bin ich doof...
Nein, Du bist nicht doof!
Was glaubst Du, wieviele Leute keinen gescheiten Rückruf haben, weil sie in der HuSchu folgenden Ablauf lernen und dann versuchen sich sklavisch daran zu halten: sie rufen "hier" - Hund kommt mehr oder weniger dynamisch angesaust, sie sagen "sitz" - Hund sitzt nicht... sie wiederholen "Sitz" (das t wird deutlich spitzer...) - Hund sitzt natürlich nicht, denn der wartet auf das Leckerchen, dass ja schon in der Hand ist. Mensch sagt "SITZ", am t kann man sich inzwischen aufspießen...
Wenn man sie fragt, warum der Hund sitzen soll, haben sie nicht mal eine Antwort. Warum, keine Ahnung, hat mir die Traininerin gesagt, dass das so ist. Das wird so gelehrt, weil ein sitzender Hund leichter am Halsband zu packen ist, als ein wieder lossausender, aber:
Wenn ich den Rückruf erst nicht belohne, und dann auch noch mit immer spitzer werdenden "Sitz" bestrafe, wird weder der Rückruf NOCH das "sitz" bestärkt, ups.
Wenn ich rufe, und er kommt, bestärke ich erst denn Rückruf, dann frage ich das sitz ab. das wird extra bestärkt.
Wenn der Hund beides flüssig (auch und gerade im zusammenhang) kann und zeigt, verändere ich eine Kleinigkeit: Ich bestärke den Rückruf mit geben des Signals "Sitz" (da ich das "sitz" positiv aufgebaut habe, wirkt es dann als Bestärker für das davor gezeigte Verhalten...) und falls das anfangs doch noch ein wenig hakt, führe und halte das Leckerchen, dass es als Bestärker für beide Verhalten geben wird so, dass sich der Hund dafür hinsetzen muß. Voila, ein Keks für zwei Verhalten. Aber erst, wenn ich beides einzeln etwa 2500 Mal bestärkt habe...
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die wertigkeit der leckerlies überleg ich mir. ich werd sie auch reduzieren, dann wird auch das kleinste leckerlie zum schmeckerlie, wenn sie es erst nach zwei oder drei kommandos bekommt, die sie schon gut kann. ich muß irgendwie davon weg, daß sie wirklich für alles, was sie gut macht, eins bekommt. knuddelwuddelloben findet sie auch toll, muß ja nicht immer futter sein.
Nur noch mal zur Klarstellung (bestimmt meintest Du das so): es muß nicht immer was zu essen geben, aber es sollte ziemlich immer eine positive Rückkopplung von Dir kommen, dass das Verhalten das war, was Du sehen wolltest.
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wo ich mir grad gedanken drum mache ist, wieso sie pfötchen, winken und männchen macht, auch wenn sie kein leckerchen bekommt, was hab ich da anders gemacht? sie bekommt auch abends ihr betthupferl erst dann, wenn sie alle drei tricks gemacht hat. auch tagsüber forder ich sie manchmal auf, ohne leckerlie, aber mit knuddelwuscheln und loben danach. das will mir grad nicht so in den kopf....
Lies mal eine Deiner Antworten weiter unten
Wenn Du ernste "Tricks" "in der Situation" übst, stehst Du unter Erfolgsdruck. Beim "Tricksen aber nicht. Das machst Du, weil das Spaß macht, da ist es nicht "schlimm", wenn es nicht hundertprozentig so aussieht, wie man es haben möchte. Und es hat Zeit, wenn es heute noch nicht richtig "fertig" wird, formen wir morgen dran weiter. Eben nicht "in der Situation"
, sondern einfachmal so zwischen durch, ohne Erfolgsdruck...
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... und jetz wo du es beschreibst mit der GAB.... ich mach das wieder mal unbewußt manchmal so, weils mir grad zu stressig is oder waruma uch immer. dann steh ich nur so rum und warte, bis madam sich beruhigt hat und irgendwo hingesetzt hat. dann lob ich sie und kriege unter viel geschlabber das geschirr dran. sie sitzt dann zwar mittendrin meist nicht mehr, aber ich geb dann nochma kommando "sitz" und meistens setzt sie sich. ich glaub ich geh zu verbissen da ran, das merkt sie und sitzt deshalb nicht...
ich sollte wirklich mehr auf mein unterbewußtsein hören, ich mach da eigentlich viel richtig, aber nach außen hin verdräng ich das. klar, daß die maus so net wissen kann, was ich von ihr will... und wenn frauchen dann noch genervt is hibbelt sie extra noch mit rum... das wievielte "BING" war das jetz?
Unterbewußtsein ist gut. Es gezielt zu machen ist besser
der Trick ist, dass man SCHNELL sein muß, je schneller man selber reagiert, desto klarer können die Fellgesichter erkennen, welches ihrer Hunde-Verhalten, welche gewünschten oder ungewünschten Menschen-Verhalten nach sich ziehen. Sie hat dir beigebracht, wie das mit dem Geschirranziehen funktioniert. Leider stimmt ihre vorstellung nicht mit Deiner überein. hunde sind aber verhaltenstechnisch extrem anpassungsfähig, sie machen was funktioniert. Wenn hampeln nicht funktioniert, ruhig stehen oder sitzen aber schon, werden sie das rausfinden, sogar, wenn Mensch GAR NICHTS SAGT...
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Wie groß sind bei der Türgeschichte Deine Lernschritte? Erwartest Du, dass sie sitzenbleibt, bis du die tür aufgemacht, durchgegangen und sie gerufen hast?
Oder bestärkst Du "Sitzen an der Tür", "Sitzen an der Tür während der Arm sich Richtung Klinge bewegt", "Sitzen an der Tür während die Hand die Klinge berührt", "Sitzen an der Tür während die Hand die Klinge bewegt", "Sitzen an der Tür während sich die Klinge zwei Millimeter bewegt", "Sitzen an der Tür während sich die Klinge bewegt",
"Sitzen an der Tür während sich die Tür zwei Zentimeter auf bewegt",
und so weiter und so weiter???
hmmm lass mich überlegen...
wenn sie recht müde ist, bleibt sie gern sitzen. dann sofort lob, wenn der popo unten ist. wenn sie nicht müde ist steht sie dabei gern wieder auf...
wir sind soweit, daß sie sitzt, ich die tür langsam aufschieben kann mit zwischendurchkommando "sitz", loben, dann geh ich einen schritt aus der tür, kommando "sitz", dann kommando "komm".[/quote]
Ganz so hatte ich es nicht gemeint. Hast Du gestern zufällig Martin rütter auf Vox gesehen, der hat es (ich wage es nicht zu sagen) an "Cesar" ganz gut demonstriert. Der wollte nämlich auch am liebestn schon durch die noch geschlossenen Tür. Die Methode ist im Prinzip die gleiche, wie die "Geschirranziehmehtode" Ich steh an der Tür und warte das Hund sitzt. (ich gebe kein Signal, das "Mensch steht an der Tür" soll zum Automatik-Signal werden, also lasse ich den Hund von alleine drauf kommen. Setzt er sich hin, sage ich "Ja" oder clickere, und mache eine zur Klinke greif-Bewegung (also ein KGB keine GAB *grins*) seht der Hund auf, ups, alles wieder auf Anfang. Warten bis vierfüßer hockt. "Ja"
oder clicken und KGB, das ganze so oft wiederholen, bis ich die Tür aufmachen kann und rausgehen und den Hund durchrufen. Da der Hund ja raus WILL ist das dann die erwartete Belohnung. Bei leicht zu verunsichernden Hunden gibts zwischendurch auch schon mal ein Lecekrchen nach einem "Ja".
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ich habe komm als auflösesignal gewählt, weil der tonlaut anders ist als bei hier. hier heißt kommen und sitzen, was sie auch macht, wenn sie will. komm bedeutet, sie darf loslaufen. den unterschied kennt sie.
mir dämmert gerade, daß ich für alle kommandos nur ein einziges auflösesingal nutzen darf. wenn ich wieder reinkomme aus dem garten setzt sie sich meist freiwillig schon hin, ich gebe trotzdem kommando "sitz", dann loben, ableinen und auflösesignal "auf!", solange sie noch sitzt.
Naja, "darf", dürfen darf man fast alles, aber es ist schon leichter für die Hunde, wenn es immer das selbe Auflösesignal ist. Ausserdem hilfst Du Dir selber, weil sie das auch noch schneller generalisiert haben, weil es ja ganz von alleine in verschiedenen Situationen vorkommt.
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oh mann, ich fühl mich so ertappt.
so streng bin ich nur, weil sie grade nach dem fressen nach 20mal "geh auf deinen platz" nicht dort bleibt. aber dann bleibt sie auch dort.
Oh, das kenn ich. habe ich alle paar Tage wieder, quasi mit jedem neuen Gasthund. Die kennen das Signal entweder noch überhaupt gar nicht, oder nicht bei mir, oder jedenfalls nicht als "... und bleib dort!" Manchen wird es nach 5 Mal "geh auf Deinen Platz" langweilig und sie bleiben dort, manchen nicht. Die können das 50 Mal hintereinander. Ich inzwischen auch *lol* DAs Problem entsteht ja aber eigentlich erst dann, wenn sie nicht wenigstens hingehen, oder? Sonst könnte man ja einfach tausend Mal freundlich "gaDP" wiederholen. Aber sie gehen nicht, und dann wird man ärgerlich...
Hunde tun, was sich für sie lohnt. Wenn aufstehen und Frauchen nerven lustiger ist als auf dem Platz liegen bleiben, werden sie eben genau das machen. Andererseits sind Menschen doch angeblich die Tiere mit dem größten Gehirn, da sollte uns doch ein Weg einfallen, wie wir weder ärgerlich werden, noch eine hängengebliebene Schallplatte, die immerzu nur "gaDP" wiederholt, sondern wie es sich eben für den Hund lohnt, auf seinem verdammten Platz liegen zu bleiben. MENNO!!!
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sie bekommt ihr futter IMMER in der box. ich habe versucht ihr die box so beizubringen, daß sie weiß, daß es keine bestrafung ist, auch wenn ich sie 15 minuten zumache, wenn ich z.b. duschen gehe. das weiß sie auch, sie geht auch gern freiwillig rein und versteckt alle ihre superleckerchen und ihre spielsachen vor dem großen da drin. die box ist also positiv behaftet. das spielzeug hab ich ihr btw reduziert. ihr lieblingsspielzeug gibts auch nur noch bei gutem betragen.
SEHR GUT!!!
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das war das letzt "BING". sowas logisches... und ich merks net. stattdessen hab ich des öfteren frust gehabt... und der wauwau natürlich auch. das sind dann die tage, wo ich frustriert aufgeb und dem hund gar keine führung gebe, dann macht sie was sie will und die spirale dreht sich... ich wette, die werden ab sofort weniger werden.
dank dir vrsteh ich meinen hund nu besser, vielen dank!
edit: nich der hund is die baustelle, sondern ich... *grins*
Siehste, alle Verhalten, die der Hund zeigen soll, sind nur alberne Hundetricks, jedenfalls für den Hund... Machen muß man nur einfach ÖFTER üben und BESSER belohnen, damit sie eben auch möglichst IMMER befolgt werden!