Beiträge von Shoppy

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    Ein was Leser? Kenn das nicht wirklich. Ist es das, wo die Leute so ne Art öffentliches Tagebuch führen?

    lG

    Jain :D
    Blogs gibt es zu nahezu jedem Thema, und bestimmt sind viele Tagebuchartig.
    Ich lese gerne welche zu den Themen Hund, Training, andere Tiere, Lernen,
    Kurz, alles was mir helfen könnte, ein besserer Trainer zu werden.

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    aber in diesem Fall war es ja so, dass der Hund AUF dem Tisch stand und alleine das auf den Tisch springen wäre bei mir persönlich ein now go. Stellt Euch mal vor Eure Kinder würden dreckigen Schuhen auf dem Tisch rumtanzen, die würden (hoffentlich) was zu hören bekommen.

    Ein Verhalten hat einen Anfang, eine Mitte und einen Schluß. Hat der Hund den Anfang (nur der Anfang reicht) hinter sich gebracht, ist in dem moment das Verhalten bestärkt.
    In diesem Fall hat der Hund das Verhalten bereits beendet (Futter ist in der Schnute verschwunden. Mehr Bestärkung geht nicht, denn Futter runterschlucken war Motivator der Aktion "auf den Tisch springen". Die "Bestrafung" war also so oder so viel zu spät.
    Das ist EINER der Gründe, warum das, was der Halter als Strafe vorgesehen hat, nicht als Strafe vom Hund aufgefasst wurde - was daraus ersichtlich ist, dass er es immer noch tut.
    Ein anderer Grund ist, dass offenbar die Intensität der "Strafe" geringer ist als die Bestärkung durch den Erfolg des Verhaltens.
    Was hilft da? Aufrüsten der "Strafe"?

    Vielleicht lieber hinsetzen und nachdenken. Übrigens:

    Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. (Albert Einstein) das trifft in diesem Fall den "Trainingsansatz" über Bestrafungen, Abbruchsignal eoder sonstiges ziemlich genau.

    Man kann Verhalten nicht nur über Veränderung ihrer Konsequenzen verändern - man kann es auch verändern indem man die Voraussetzungen (Auslöser) verändert. Wenn die Methode "Konsequenzen" nicht funktioniert, sollte man vielleicht etwas an den Vorraussetzungen drehen.

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    Wegräumen löst doch das Problem "Klauen" nicht. Wo nichts ist, kann auch nichts geklaut werden. Kann das das Ziel sein? Für mich nicht!

    Genau, wo kein Grund ist, etwas zu tun, kann man sich dieses tun nicht angewöhnen und einüben. Vielleicht für Dich erstaunlich: man kann es überzeugten Klauern so sogar "entwöhnen". Da ich ständig Sittinghunde, oder Pflegehunde aus dem TS hier habe, die alle mehr oder weniger klauen, kann ich einfach nur sagen - es funktioniert! Heute morgen habe ich z.B. meine Lieblingsschokocossies mit einem einschlägig vorbetrafen Hund in einem Raum eingesperrt (Schoggie auf dem Küchentisch - Hund auf der Bank daneben) - Schoggis waren unberührt! Und btw. der hund ist schon "eeeeewig" da - genau 15 TAGE! So schnell kanns gehen...
    Man nennt diese Trainingstechnik übrigens Löschung oder Extinktion.


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    Bei uns kann Gebratenes und Gesottenes in der offenen Küche oder wo auch immer liegen, die Hunde gehen da nicht ran. Das ist das Ziel, das ich für erstrebenswert erachte.

    Ich auch!

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    Egal wie alt ein Hund ist, "Meins" kann man ihm immer beibringen. In Versuchung führen geht auch immer. Nur nicht vorauseilend reagieren, nur nicht offensichtlich handeln. Irgendwann wird die olle Frikadelle schon so reizvoll sein, dass ... Dann als erstes raus aus dem Fang und erst anschließend die Strafpredigt. Das Ding vor den Augen des Hundes in den Müll. Eindeutige Zeichen setzen.


    Das kann ich mir denken, dass Deine Hunden davon nichts halten, du hast es ihnen ja auch gründlich verdorben... :hust:

    :schockiert:

    was für ein Idiot!!!

    Was sagen eigentlich die Nachbarn dazu, die diesen hirnlosen Möchtegern"Trainer" angeschleppt haben??

    Also echt, da ist von Anfang bis Ende ALLES falschgemacht worden, was nur geht - sorry, das hilft Dir nicht, aber das mußte ich grad mal los werden. Ich würde einen Anwalt hinzuziehen, der sich auf Tierschutzrecht etc. spezialisiert hat, und einen WIRKLICH qualifizierten Trainer, der genau erläutern kann, warum diese "Aktionen" völliger Schwachsinn und kontraproduktiv waren!

    Wenn Du schreiben magst, wo Du wohnst, können wir bestimmt jemanden empfehlen. Hilfreich wäre, wenn die Nachbarn auf Eurer Seite wären... könnte mir aber denken, dass das schwierig ist... :sad2:

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    Ja, aber meinst du, das haben wir nicht schon oft gemacht...wir haben wirklich alles, alles, alles versucht, was so gibt auf dem Markt...Wasserpistole, Wurfkette, einfach alles. Der jute Hund klaut weiter.


    Wenn eine Konsequenz, die auf ein Verhalten folgt, dieses Verhalten erhält und nicht schwächt, ist es eins jedenfalls nicht - eine Betrafung.
    :lol:
    Da das aber wohl so gedacht ist, dass diese Konsequenzen dazu führen sollen, dass der Hund das Verhalten einstellt, ist es was anderes - nämlich sinnlos sorry...

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    Wie ich schonmal geschrieben habe, ist das Problem nicht, dass er nicht weiß, dass er es nicht darf...sobald er merkt, jemand kommt rein und sieht ihn, lässt er davon ab...heute waren ich und meine Jacke halt schneller :headbash:.
    Daher ist das "auf-frischer-Tat-erwischen-und-bestrafen" ganz schwierig.


    Er hat gelernt, dass fressen während Du da bist, eine unsichere Angelegenheit ist. Er differenziert: "geht nicht - wenn Mensch da ist" / "geht wunderbar, wenn ich unbeobachtet bin".
    Und Tatsache ist, wenn Strafen nicht funktioniert - weil er nur weiter differenzieren lernt, dann ist Strafen eine wirkungslose Methode - das "Bestrafen" an sich, nicht wie, womit, wer oder wann.


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    Mehr Respekt, das wirds wohl sein...aber wie beibringen? Ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon 3 Trainer "verschlissen" und ich habe so ziemlich alles an Erziehungswälzern gelesen, die man so empfiehlt.

    Frage: Wie soll "Respekt" helfen, wenn die Person, auf den sich der Respekt bezieht, nicht da ist? Vergiss Respekt-Phrase, vergiss "bestrafen" vergiss aufrüsten. Räum auf, stell fressbares weg. Sperr den Hund aus dem Raum aus.


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    Sonst hört er auch gut, wir machen ja sogar bald die BH. Bis vor einiger Zeit konnte er sogar ohne Leine laufen, seit einigen Wochen ist er wieder ne Jagdsau, aber das ist ja rassebedingt.

    Thema Respekt wäre auch, dass er generell vor Menschen keinerlei Respekt zeigt...nicht dass er dann bösartig würde, er ist einfach nur sowas von dreist...

    er verhält sich so, wie sich das für ihn lohnt. Wenn sich "höfliche Zurückhaltung" mehr lohnen würde, wäre er höflich!

    Wenn ich "Respekt" in Hundeforen lese möchte ich eigentlich immer Fragen, wo dabei der Respekt bleibt, den der Mensch dem Hund und seinen Bedürfnissen gegenüber hat... :/

    Also,

    wenn ich meinen (Pflege/Gast/Eigenen) Hund an der Leine habe, und mir kommt ein anderer entgegen, erwarte ich, dass der auch anleint.
    Tut der das nicht, weiche ich weiträumig aus, wenn ich auch nur den Hauch einer Ahnung habe, das mein andere Leinenende irgendetwas unerwünschtes zu dem Thema sagen könnte, der andere Hund irgend etwas blödes beisteuern mag, und/oder der andere Halter den Hund nicht unter Kontrolle hat.
    Das sieht man gut an der Körperspannung des anderen Teams, aber wirklich - Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste.

    Crispel hat neulich Haue bezogen, weil er wie ein geölter Blitz auf meinen Rückpfiff reagiert hat - der andere Hund, der aus der andern Ecke der Wiese auf uns zu raste aber auch, bzw. nicht auf sein Frauchen...

    Wie verhalte ich mich also, wenn ich einen Ortsbekannten aggressiven Hund im Freilauf ohne (natürlich, gell) Maulkorb treffe, der sich auf meinen Hund stürzt und den vermöbelt??
    Ich hasse solche Penner! WIRKLICH! Und ich könnte solche eine gute Hundeschule empfehlen :headbash: