Beiträge von Shoppy

    OT

    Zitat


    Auf jeden Fall hätte ich nie so geschrieben, wenn Shoppy nicht so reagiert hätte, wie sie es tat.

    lg

    Wie hat Shoppy denn reagiert? Oder besser, auf wen?


    Es tut mir sehr leid, dass Du Sachen, die nicht an Dich gerichtet waren, auf Dich bezogen hast, aber eigentlich hatte ich nur in einem einzelenen Beitrag auf dich reagiert. =)

    OT Ende.

    Zitat

    Fakt ist, ihr Hund hat offenbar gelernt, dass es sich nicht lohnt, auf sie zu achten, denn sie ruft ja eh 30x rum..... Drum meine ich, besser als Strafmassnahmen wären die effiziente Bestätigung der Umorientierung, und ein sauberer Neuaufbau des zur Belanglosigkeit verkommenen Rückrufs über hohe Motivation. Und bis das Früchte trägt, Hund entweder anleinen oder abholen, wenn im Mausloch steckend, je nach persönlicher Vorliebe....


    :gut: :gut: :gut: :gut: :gut:

    Zitat

    Woher soll ein Hundehalter, der mit diesen Dingern arbeitet, wissen, dass Deine Hunde da so sensibel drauf reagieren?
    Andere Hunde tun dies vieleicht bei lautem Rufen etc. auch...


    Falsche Frage, finde ich.
    Die Frage SOLLTE sein: Wieso kann man es überhaupt okay finden, diese Dinger zu benutzen, um seinen eigenen Hund zu erschrecken, während andere Hunde anwesend sind?
    Schon schlimm genug, dass man es offenbar nötig hat, seinen Hund zu erschrecken, aber andere da mit hinein zu ziehen, ist Rücksichtslos hoch 30

    Da schließe ich mich in allen Punkten Tucker und ergänze dazu:

    Zitat

    Und da wirkt der Clicker dann auch nur noch wie ein schlechter Scherz der dem allem einen positiven "Touch" verleihen soll.


    VORALLEM in der Kombo mit Abbruchsignalen (Abruchsignale bei Angst, der Obergau...) per Fiisherdiscs...

    Zitat

    Es ist irgendwie momentan so, das ich das Gefühl habe, das ich durch das Markieren bzw das Bestätigen des "zum Hund gucken" , ihre Aufmerksamkeit auf den fremden Hund erhöhe...ich kann es schlecht beschreiben...aber so ähnlich läuft es auch ab, wenn ich zu viele Hundebegegnungen mit anschließenden Spiel zulasse ...umso interessanter wird jeder fremde Hund, den wir begegnen...das ist mir auch schon öfter aufgefallen...

    Nach dem Motto: oh ein Hund zum spielen, nichts wie hin (wenn ich sie denn lassen würde)
    Sie war von Welpe an ein absoluter Hundefanatiker...Eben ein richtiges Rudeltier...wahrscheinlich würde es ihr guttun einen Zweithund hier zu haben...aber das geht leider nicht. :sad2:


    Ja, klar - das Verhalten, das bestärkt wird, wird häufiger gezeigt. :smile:

    Beim Clickern gibt es immer diesen Moment (der halt unterschiedlich lang sein kann), wo dem Schüler langsam dämmert, für was er bestärkt wird - und vorher zeigt er das Verhalten häufiger - ist aber noch nicht in dem "ich biete es BEWUSST und MIT ABSICHT häufiger an"Modus angekommen - es kommt nur einfach häufiger.
    Und je nach Persönlichkeit bekommt man in der Zeit dann vielleicht mehr Impulsivität (sie fangen an, das Verhalten häufiger, heftiger, länger aber irgendwie konfus zu zeigen) oder sie bieten alles mögliche an - um raus zu bekommen, ob es auch was ganz anderes sein könnte (das nennt man Random sampling) oder man bekommt so eine Art lauern - also ob sie in sich reinhören um dann aufzupassen, wofür der nächste Click kommt.
    Vorstellbar ist, dass das alles quasi gleichzeitig auftritt und denn man sich dann überlegt, WAS wir beim Z&B clicken, passt das auf Deine Beschreibung: sie guckt länger/öfter zu anderen Hunden - sie hat den begründeten Verdacht, dass es mit den anderen Hunden zu tun hat "YESSSSSSSSSSS!", aber noch nicht so wirklich, was sie nun damit anfangen soll.
    Sie ist also FAST "denkend" sozusagen, und nicht mehr nur "hinterhirnig" - also würde ich jetzt genau das "bearbeiten" - sprich sie an, gib ihr eine (leichte) Aufgabe, vielleicht sitzen, vielleicht Dich ansehen, vielleicht einmal um dich rumgehen, oder einfach "Fuß" und weiter gehen. Natürlich clickst Du dann DAS an. Oder Du gibst ihr keine Verhaltensvorgaben, sondern siebtst mit dem Click aus - geht auch, würde ich von der Verhaltenstendenz abhängig machen - wenns zu schnell in wiederlosschreien umkippt, Signale aber in diesen Situationen gut gehen, tät ich helfen - zumindest die ersten Male, bis das (oder die) abgefragte(n) Verhalten dann selbstständig angeboten werden.

    Dazu ist das Zeigen und benennen da: dass man sie in den Modus bekommt, dass sie in der Lage sind, zu verstehen, dass sie auch mit dem Menschen zusammen arbeiten können (bewußtes Verhalten anbieten) wenn sie ihren Lieblingsfeind sehen.


    Du hast jetzt eine Phase, wo sie die Hunde interessant findet, weil sie jetzt eine Belohnung erwartet (daher sieht das wahrscheinlich so ähnlich aus, wie, wenn du sie zu viel spielen läßt), und jetzt mußt Du wieder ein bißchen die Regeln verändern - jetzt gibt es weniger "für einfach nur hingucken". Du bist an dem Zeitpunkt, wo Du Deine Anforderungen an sie und ihr Verhalten erhöhen kannst.

    Super! :gut:

    Mach Clicker"Sessions" auf Spaziergängen, und die Sessions ultra-Kurz.
    Click EINMAL irgendwas an.

    Dann schickst Du nach der Belohung direkt in die "Pause"

    Ein paar Minuten später clickst du wieder - irgendwas...


    Wichtig ist, dass es jedesmal was anderes ist - zumindest muß es IMMER etwas anderes als Bewegungslosigkeit sein. Je schneller sich was bewegt, desto besser. Click den rennenden Hund :D
    oder wenn sie irgendwo drauf hüpft
    oder wenn sie sich gerade dreht.


    Ich seh das beschriebene Problem, wenn der Clicker sehr lange "aufgeladen" wurde - und der hund dabei versehentlich fast immer gesessen oder gelegen hat.

    Also muß sie jetzt erstmal begreifen, dass es nur clickt, wenn sie sich bewegt.

    Du kannst auch folgendes versuchen: wenn du sie zurückrufst, clickst Du nicht erst, wenn sie bei Dir angekommen ist, sondern, wenn sie sich zu Dir umdreht
    oder wenn sie losrennt
    oder irgendwo in der Mitte
    mal das eine
    mal das andere.
    Botschaft an den Hund: Click gibts für BEWEGUNGEN!


    Wenn Du das ein paar Tage gemacht hast, kannst Du probieren, ob Du dich jetzt in clickersessions reinmogeln kannst.

    Nimm 10 Leckerchen, setz Dich auf einen Stuhl und click für irgendwas, schmeiß das Leckerchen nach links, click an, dass sie da hinterher bratzt, und schmeiß das Clickerchen dafür in eine andere Richtung. Nicht mit dem Click warten, bis sie sich nicht mehr bewegt - click schnell und schmeiß die Leckerchen und click gleich wieder - wenn sie beim einsammeln nicht hinterher kommt, egal!
    Wenn du noch drei oder vier von den zehn Leckerchen in der Hand hast, clickst Du ein letzes mal und gibst mit den drei Leckerchen dann einen Jackpot. Das ist dann erstmal Ende der Session.
    Die nächste Session machst Du wo anders. Aber wieder in dieser Art.

    Ich würde dann mit einem Bodentarget anfangen - das liegt das nächste Mal da irgendwo, wo sie beim hin und her sausen wird, rum. Jetzt clickst Du, wenn sie da in der Nähe vorbei kommt.
    Leckerchen fliegt in die andere Richtung, dass sie gleich da noch mal drüber/vorbei laufen muß. Click, Leckerchen in die andere Richtung. Theoretisch rast sie jetzt zwischen den "Leckerchenaufschlagpunkten" hin und her und vermutlich hat sie keine Ahnung, dass es um das Ding an der Erde geht.
    Jetzt wirfst Du einmal auf das Target (nimm was klebriges, damit das auch möglichst da drauf kleben bleibt) wenn sie das aufsammeln geht, clickst du das an, und wirfst das Leckerchen wieder weg.

    Kann sein, dass sie mehrere Sessions benötigt, um fest zu stellen, dass da was an der Erde liegt, und das sie da drauf dotzen soll. Mach aber eine Weile lang wirklich nur so 10 - 20 Leckerchen Sessions - wobei du die letzen paar als Jackpot gibst.

    Je nach Hund kann es auch einen Riesenunterschied machen, ob Du Dich jubelnd mitfreust - manche Hunde finden das ganz großartig - andere finden das höchst furchtbar. Muß man halt antesten.

    Das wichtigste ist, dass sie schnallt: Fehler gibt es nicht, beinahe alles könnte angeclickt werden, solange das nicht "Hundestatue" ist :D


    Fang nicht mit "Blicken" an - das kannst Du schlecht sehen - und für sie ist es einfach nicht geügend unterschiedlich - bring sie in Bewegung"

    du sprichst mich an, aber ganz ehrlich?
    ich verstehe nicht, wie sich das auf das, was ich geschrieben habe, beziehen kann.

    Ich ahbe ausgeführt, warum es sein kann, dass der Hund einfach manchmal etwas nicht mitbekommt, oder etwas anderes wichtiger ist als ich.


    Negative BESTÄRKUNG VERSTÄRKT ein Verhalten - wenn ich was vorhenthalten, was der Hund möchte, ist das eine Bestrafung.

    Ich habe mit keinem Wort gesagt, was andere Leute NICHT tun.

    Ich habe nur geschrieben was ICH tu...

    Großer Unterschied... lesen hilft

    unter ignorieren verstehe ich "bewußt nicht darauf reagieren".
    Bei Hunden ist es meiner Meinung nach viel öfter so, dass sie es einfach nicht mitbekommen haben, oder etwas anderes wichtiger ist, oder sie einen anderen, wesentlichen Grund haben, warum sie grad nicht tun, was wir wollen...

    NATÜRLICH wollen wir alle einen Hund, der möglichst immer abrufbar ist. Wenns dann mal nicht klappt (oder sogar öfter nicht), dann muß man rausfinden woran es liegt:
    muß man den rückruf "pimpen"?
    gibt man widersprüchliche Signale? (man sagt das Wort für Kommen, aber die Körpersprache sagt "halt Abstand!"??
    Konnte das Signal gegen die Umwelt des Hundes überhaupt wahrgenommen werden?
    Wurde es von wichtigeren Sinneseindrücken überlagert?
    Sagt irgendein Umweltsignal "Bleib weg"?
    Treffen mehrere Punkte gleichzeitig zu?
    Was kann man gegen jeden "Kommen nicht möglich"-Grund unternehmen?


    Beispiel - Crispel hat einen sehr guten Rückruf ausser ;)

    - er schnuppert gerade an einer Pippistelle (besonders von Mädchenpippi ist es ziemlich unmöglich, ihn abzurufen. Warum??? Er HÖRT das Signal nicht - ich meine nicht, dass er nicht gehorcht - er kann mich nicht hören - das merke ich dann daran, dass er sich richtg erschreckt, wenn ich ihn dann leicht berühre... er war in seiner Welt unterwegs, und da war "hören" grad mal auf "Standby" geschaltet...

    - ich stehe in einer Gruppe anderer Hunde - es wäre unter Hunden extrem unhöflich, da einfach hindurch zu rasen - also kommt er - aber langsamer oder er wartet, bis ich aus der Gruppe raus bin - oder er läuft einen Bogen drumrum. Er ignoriert mich nicht - aber er muß andere Sachen beachten.

    - ich habe mich erschreckt, und oder Angst (weil er vielleicht vor ein Auto laufen könnte. DANN macht er typisches hundliches "bitte sei nicht sauer"-Verhalten - und kommt nicht, oder nur langsam...

    Das sind nur ein paar Beispiele, für nur einen Hund.
    Für den Gandhi gäbe es beispielsweise noch mehrere Gründe, warum "Kommen" grad nicht geht - wenn er z.B. grade völlig im Hinterhirnmodus ist, weil sein Jagdverhalten ausgelöst worden ist - wichtigeres Umweltsignal.


    Ich analysiere, und ich ziehe Rückschlüsse für mein ZUKÜNFTIGES Verhalten.
    IN DER SITUATION, kann ich nur versuchen, dass ich wahrgenommen werden kann - ich könnte näher ran gehen, statt eines Rufs den Pfiff verwenden, weg gehen, mich verstecken, hingehen und den Hund einsammeln, Schleppleine in die Hand nehmen, und einfach so lange warten, bis ich bemerkt werde...

    Strafen kann ich nicht, denn der hund hat nichts "falsch" gemacht - es war nur einfach nicht das, was ich wollte, was er tut.

    Hunde sind keine Automaten. Manchmal können sie einfach nicht tun, was man ihnen sagt...