Beiträge von Siobhan

    Zitat

    :gut:

    bei Interesse:
    im "was nervt euch bei manche HH so richtig " Fred ist grad eine heiße Diskussion über "halten können" und Gewicht des Hundes . Ausgelöst durch ein Wochenenderlebnis von mir, welches ich berichtet hatte

    Halten könnte ich ihn nicht, wenn er es ernsthaft drauf anlegen würde. Aber ich kann ihn kontrollieren, und es gab hier noch nie ein Problem damit. Da hab ich mehr Schwierigkeiten mit der 30kg Hündin von Bekannten, wenn ich mit der mal unterwegs bin.

    Aber hier ging es ja um Gewichtsunterschiede...

    Ich oute mich jetzt mal als jemand, die weniger wiegt als ihr Hund - und nein, ich könnte ihn körperlich nicht halten.
    Das kann ich aber mit einem Pferd auch nicht.
    Aragorn hat mich genau einmal durch die Gegend gezogen, da war er gerade ein Jahr alt und es war rutschig, und er wollte unbedingt irgendwo hin. Jungspund halt.

    Natürlich sind Tiere Lebewesen und nie 100% berechenbar, aber er geht locker neben mir wenn er angepöbelt wird, jagt keinen Katzen hinterher, muß nicht sofort zu jedem Hund rennen und ist gut ansprechbar. Einen Ringkampf mit ihm gewinnen könnte ich nicht, aber ich kann ihn kontrollieren.

    Eine Hundephobie fände ich auch zu einschränkend.
    Eine Freundin von mir hat eine, was heißt, sie geht inzwischen nicht mehr Joggen oder Walken, sondern nur auf Laufband, sie kommt mich nicht mehr besuchen, außer Aragorn ist gut gesichert (sie weiß, daß das Blödsinn ist, aber auch dann ist sie sehr unentspannt), sie besucht manche Veranstaltungen nicht mehr, weil da Hunde frei laufen könnten etc.
    Dazu kommt, daß sie Hunde auch überhaupt nicht lesen kann - für sie ist jeder Blick in ihre Richtung schon fast ein Angriff.
    Würde mich eine Phobie so einschränken im Alltag, würde ich auch eine Therapie machen.

    Aragorn hatte in diesem Jahr auch ein paar Zecken (letztes Jahr hatte er genau Null!) - und die haben sich am Auge angedockt, am Lid, direkt daneben...ätzend war das und ganz blöd rauszumachen.
    Ich habe seitdem beim Einfetten bewußt das Gesicht mit einbezogen, seitdem ist Ruhe. (dank Kokosraspeln, Knoblauch und Kokosöl )

    Wenn es mit einem Hundesitter zu einem Beißunfall kommt, geht das ganze wie bisher über die üblichen Versicherungsgeschichten etc.
    Das Register greift doch nur, wenn der Halter ermittelt werden muß, normalerweise sollte ja jemand beim Hund sein, dann braucht man das doch nicht. Kommt es aber zu einem Zwischenfall und mit Hilfe des neuen Registers wird der Halter ermittelt weil sich sonst keiner verantwortlich fühlt ist der Halter dran. Ob er sich das dann von seinem Sitter wiederholen kann? Wahrscheinlich schon.

    Ich finde, der eine oder andere konstruiert sich hier Probleme, wo doch nun wirklich keine sind.

    Stellt Euch das ähnlich vor wie den Führerschein fürs Auto.
    Es geht um die Qualifikation des Halters, nicht des Hundes.
    Hatte jemand in den letzten 10 Jahren für 2 Jahre durchgängig einen Hund, gilt er automatisch als sachkundig und muß keine Prüfung machen. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.
    Alle anderen müssen ran.
    Bei Neuanschaffung mit der Therorie vor Einzug des Hundes, mit der Praxis innerhalb von einem Jahr nach Einzug. Und da es nicht um den Hund geht, kannst Du die praktische Prüfung auch mit einem "Leihhund" machen. Es soll dann zum Beispiel darum gehen, ob Du kritische Situationen erkennen und meistern kannst. Nur - so genau geregelt ist der praktische Teil noch nicht.

    Das Gesetz gilt seit zwei Jahren, und wird in zwei Stufen umgesetzt: seit 2011 Haftpflicht und Chip, seit diesem Jahr Register und Führerschein.
    Das ging vor zwei Jahren schon hier durch sämtliche Zeitungen, und jetzt auch wieder. Seit Tagen steht immer wieder irgendwas drin, in jedem Blättchen, in den Parteiwerbungen, ...überall. Im Radio hab ichs auch gehört, im Internet sowieso. Beim Tierarzt hing was aus, die Hundeschulen und Hundeplätze informieren. Also hier müßte man schon mit großen Scheuklappen rumlaufen, um davon noch nichts mitbekommen zu haben.
    In einer Nachbargemeinde wurden alle Hundehalter angeschrieben, bei uns werden alle, die wegen Hund ins Rathaus kommen (Anmeldung, Marke verloren...) darauf angesprochen. Mehr an Info geht denn nun wirklich nicht.

    Und das ein Verwaltungsakt Geld kostet ist sooo erstaunlich ja nun auch nicht. :???:

    Vereine (also Hundeplätze) sind hier deutlich billiger als Hundeschulen, dafür muß man dann auch Arbeitsstunden leisten.
    Hier werden im Verein auch Erziehungskurse angeboten, man muß sich das halt angucken. Arbeitsweise, Ausbildung der Trainer etc. Unser hiesiger Verein ist irgendwie im Mittelalter stecken geblieben, aber das kann woanders ja ganz anders aussehen.

    Gehe gestern mit Aragorn einen Weg entlang, an dem es eine Engstelle mit einem Tor gibt. Genau da kommt uns eine Gruppe von Fahrradfahrern entgegen.
    Ich also mit Hund an die Seite, damit die erstmal einer nach dem anderen durch das Tor können und sich an uns vorbei trauen. Hund sitzt völlig desinteressiert neben mir.
    Kommentar von einem aus der Gruppe: "Ihr seid brav, ne?" Wir beide? Meine Antwort: "ER ja, bei mir bin ich da nicht so sicher..."
    (war aber ne nette Truppe, haben sich auch noch bedankt)