Beiträge von RatzRatz

    Danke dir! Darauf werde ich mal wieder verstärkt achten, das habe ich damals ja auch gemacht.

    Das dazu holen finde ich eine gute Idee. Ich dachte, ich beachte solche Situationen einfach nicht weiter, weil es ja normal ist, dass Leute reinkommen. Unfassbarerweise auch dann, wenn es klein Tomi nicht passt. :D Aber damit bin ich in dieser Situation ja nun auch nicht weitergekommen.

    Im Vereinscafé klappt es z.B. viel besser, wenn jemand kommt bekomme ich das mit und wenn er das nicht weiter beachtet bekommt er ein "fein" und einen Keks.
    Im Büro war ich nun erstaunlicherweise mit Arbeit beschäftigt. Wo meine Aufmerksamkeit ist, scheint dann ja wirklich wichtig zu sein. Ich habe nun auch gar nicht damit gerechnet, dass er so heftig reagiert, da er die Kollegin ja nun auch schon öfter getroffen hat. An dem Tag war ich allerdigs auch nicht gut drauf. :muede:

    Die Antwort darauf findest du im Post über dir. Gleich im zweiten Satz, ist recht leicht zu finden wenn man genau liest. ;)

    Ich habe sehr genau gelesen. Und ich merke schon, gradlinige Meinungen die "ehrlich statt weichgespült und geheuchelt" sind kommen wohl nur dann gut an wenn sie nicht die eigene Befindlichkeit betreffen.

    Ist es nicht langsam mal gut?
    Die Sache scheint sich ja nun aufgeklärt zu haben und klingt so wie Bellmarie sie nun beschrieben hat wesentlich wahrscheinlicher als das "Tötungsszenario". Ich finde es grad echt unglaublich, dass man dann immernoch weiter draufhauen muss. Das was du schreibst ist grundsätzlich nicht unrichtig, in diesem Fall aber einfach nicht angebracht wie ich finde.
    Und was freundliche und sachliche Antworten nun mit "weichgespült und geheuchelt" zu tun haben erschließt sich mir ebenfalls nicht.

    Ja, der Titel klingt etwas seltsam, aber was besseres fällt mir zum einen grad nicht ein und zum anderen trifft es eigentlich sehr gut den Kern meiner Frage. :D Ich habe lange überlegt ob ich einen Thread zu meinem "Problem" erstelle oder nicht, nun mach ich es einfach mal und bin gespannt ob ihr mir weiterhelfen könnt.

    Eins Vorweg: Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Hund, ich habe ihn jetzt seit fast 4 Jahren. Er kam mit ca. 3 Jahren aus dem TH zu mir. Er ist mit knapp 2 Jahren in einem ungarischen Partnertierheim unseres örtlichen Tierheims als Fundhund abgegeben worden. Mehr weiß ich nicht über seine Vergangenheit. Er ist insgesamt ein eher ruhiger Hund und in der Wohnung ebenfalls sehr ruhig, er bellt auch nur selten. Er hat sich toll entwickelt, nur eine Sache nervt mich echt. (ok, eigentlich zwei Dinge, seine unfassbare Verfressenheit nervt mich auch ein wenig...) Aber zu meiner eigentlichen Frage:

    Ich habe das Gefühl, dass Tomi sehr zum aufpassen und beschützen neigt. Er brummelt und wufft z.B. wenn er etwas "ungewöhnliches" im Hausflur hört. Nicht nur Nachts.
    Oft meldet er gar nicht, dann wieder phasenweise recht häufig. Es nervt mich tierisch und ich könnte ihn manchmal wirklich erwürgen wenn es morgens noch vor dem Wecker neben mir plötzlich wufft nur weil der Nachbar die Treppe runter kommt. :|
    Recht häufig liegt er im Körbchen, hört etwas, brummt leise. Dann guckt er mich an und kommt langsam zu mir wenn ich ihn lasse, meist mit Beschwichtigungssignalen. Wenn ich ihn nicht zurück schicke setzt er sich sehr nah zu mir (hab ich zu "Testzwecken" mal ausprobiert). Ich dachte immer, er will damit quasi den Aufpasser-Job übernehmen, deswegen schicke ich ihn bei sowas immer wieder ins Körbchen zurück bzw. lasse ihn erst gar nicht aufstehen. Was ich wirklich seltsam finde, ist, dass er das nicht kontinuierlich macht. Ich finde keine Regelmäßigkeit. Wenn es klingelt ist er mittlerweile meist still, ab und ab wird kurz gewufft und dann ist gut. Wenn es klingelt und er ruhig ist, kann er bleiben wo er ist (meist ist das das Sofa), darf aber nicht ohne Erlaubnis zur Tür oder den Besuch begrüßen. Wenn er wufft oder meckert gehts ins Körbchen und er muss da warten bis er ruhig ist.

    Für mich ganz blöd war es letztens, als ich ihn mit im Büro hatte. Es ist ein kleiner Verein in dem ich nebenbei noch ein paar Stunden bin und ab und an nehme ich ihn mit. Ich sitze am Schreibtisch, er liegt neben mir. Eine Kollegin, die er nun zwar nicht wirklich gut kennt, aber auch schon öfter getroffen hat kommt rein und er brummt und will aufstehen. Ich lege ihn wieder ab und sage ruhig: Alles gut, Tomi.
    Tja, nur Tomi meinte nicht, dass alles gut ist. Er brummte und brummte. Kein "Nein" (kennt er und funktioniert sonst auch), kein gezischtes "Schluss jetzt" (kennt er ebenfalls) half. Ich habe ihn dann schließlich in den Nebenraum gebracht bis er sich beruhigt hat.

    Als er aus dem TH zu mir kam, war er Fremden und vor Allem Männern gegenüber sehr mißtrauisch und unsicher. Er hatte auch eine kurze Phase in der er plötzlich Leute, die z.B. an mir vorbei kamen wenn ich auf einer Parkbank saß und mich unterhalten habe, angebellt hat. Auch wenn wir z.B. in einem Café saßen und der Kellner kam, wurde geknurrt. Ich habe in dieser Zeit angefangen seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken oder ihn hinter mich zu bringen und ihn so quasi abzuschirmen bevor er anfängt sich fest zu glotzen oder zu brummeln und zu belohnen wenn er ruhig geblieben ist. Das hat prima funktioniert. Kellner am Tisch, Leute die mich ansprechen etc. sind kein Problem mehr -auch wenn ich mal keine Kekse dabei hab. ;)

    Er ist insgesamt ein ziemlich geräuschvoller Hund, er brummt viel und bei den verschiedensten Gelegenheiten.Auch beim spielen ist er sehr laut. Ich finde es grundsätzlich auch nicht so schlimm wenn er aufmerksam ist und ungewöhnliches meldet, aber ich würde mir wünschen, dass er halt den Schnabel hält wenn ich ihm signalisiere, dass alles ok ist. Am besten funktioniert es wenn ich ruhig sage: "Alles gut." Oder "fein aufgepasst" wenn er nur guckt oder nur leise brummelt oder wenn er belohnt wird wenn er ruhig ist. Aber immer klappt es eben auch nicht. Ignorierern hilft nicht, schimpfen auch nicht...
    Wenn er dann trotzdem nicht aufhört schicke ich ihn in sein Körbchen. Das ist nur dann blöd, wenn er da schon liegt oder eben keins da ist. :headbash:

    Habt ihr noch Ideen wie ich auf sein Verhalten reagieren kann? Ganz grundsätzlich habe ich mir gedacht, ok, ich zeige ihm, dass er nicht aufpassen und nichts regeln muss weil ich das schon selber kann. Deswegen habe ich Anfangs auch wie beschrieben seine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt oder ihn hinter mich genommen. Das hat im Großen und Ganzen auch super geklappt. Bei der Sache mit dem melden dachte ich mir letztendlich: Gut, dann versuche ich ihm zu zeigen, dass ich auch gemerkt habe, dass da was ist, aber signalisiere auch: Danke fürs aufmerksam sein,aber es ist alles ok. Soweit der Plan... Aber wie kann ich das besser umsetzen? :???:


    Letztens hat es übrigens vor meinem Schlafzimmerfenster (Erdgeschoss mit Fenster zum Garten) Nachts gerumpelt. Ich saß kerzengrade im Bett. Es war nur der Deckel der Regentonne den es runtergeweht hat,aber ich habe mich echt total erschreckt. Der Hund hat nicht mal den Kopf gehoben. Vielleicht hänge ich ein Schild ins Fenster, dass Einbrecher bitte nur zur Vordertür reinkommen sollen damit mein Wachdackel auch anschlägt. :headbash: Manchmal fühle ich mich von dem Tier irgendwie veräppelt. :lol:

    Wenn ich neben der Überschrift auch den Eingangspost der TS lese ist mein erster Gedanke nun auch nicht, dass die anderen Hunde die Hündin getötet haben. Es gibt keine Bisswunden und totstupsen ist nun nicht das was mir als erstes in den Sinn kommen würde.

    Es könnte ein Tumor gewesen sein, eine Blutung im Kopf, ein Schlaganfall, Epilepsie, Innere Blutungen...Ohne Obduktion wird man es nicht klären können, sich anhand einiger weniger Zeilen anzumaßen Fahrlässigkeiten und Fehler im Umgang Seitens der TS zu unterstellen finde ich total daneben.
    Natürlich sollte man aufmerksam sein wenn nicht auszuschließen ist, dass die anderen Hunde etwas mit dem Tod der Hündin zu tun haben und sicherheitshalber würde ich die Hunde sehr genau beobachten und ggfs. auch einen Trainer zu Rate ziehen aber warum man hier direkt wieder den Holzhammer schwingen muss leuchtet mir nicht ein.

    @Bellmarie : War die Hündin denn im Vorfeld irgendwie auffällig? Hat sie sich anders verhalten oder gab es sonst irgendwelche Anzeichen für ein gesundheitliches Problem? Und wie geht es auch mittlerweile?

    Ich sehe auch kein Problem darin, dass er nur auf Einladung ins Bett darf, das ist hier auch so.
    Wenn mein Freund nicht da ist, schläft Tomi immer bei mir im Bett, das ist aber nur selten der Fall. Wenn mein Freund da ist, schläft er für gewöhnlich im Körbchen, das ist mir sonst einfach zu eng. Und ihm wohl auch. :D
    Mittlerweile wechseln die beiden sich ab, wenn mein Freund um 4 aufsteht, steht Tomi schon bereit und kuschelt sich ins angewärmte Bett. :lol:
    Dieses gequengel wenn er nicht ins Bett darf macht er übrigens auch...Er wartet immer brav bis ich ihm erlaube ins Bett zu springen, aber wenn ich das nicht tue spult er das ganze Programm ab. Inklusive Dackelblick, Gegrunze, Geschaufe und empörten Niesen, Ruhe ist dann erst wenn ich ihn in sein Körbchen schicke. :roll: Da heißt es dann standhaft bleiben. :D

    Wenn ich zur Arbeit muss, stehe ich theoretisch gegen 7 Uhr auf, gegen halb 8/ 8 gehts dann zur Morgenrunde aus dem Haus, allerdings nur 15-30 Minuten, die große Runde kommt dann später. Um 9 muss ich an der Arbeit sein. Ok, heute fang ich wohl später an... :headbash:
    Tomi ist ein totaler Morgenmuffel. Wenn ich aufstehe bleibt er in der Regel noch schön im kuscheligen Bett liegen und kommt meist erst aus dem Schlafzimmer getrabt wenn er hört, dass ich am Kühlschrank bin. :roll: Wenn ich nicht arbeiten muss, bleiben wir meistens so bis 9 liegen und gehen irgendwann zwischen 10 und 11 die erste Runde, ja nach dem wann wir am Vorabend das letzte Mal draußen waren.