Hallo,
ich bin entsetzt! Also wirklich soviele Seiten ging es hier so friedlich zu und jetzt stellst du DIE Frage, die erst dazu führen wird, dass sich die nächsten zwanzig Seiten die Gegner und Befürworter einer Füttermethode die Köpfe einschlagen und in vierzig Seiten werden noch einige wenige Experten darum streiten ob man mit Hanföl den Vitamin E Bedarf eines 14 jährigen Lundehund- Pekinesenmixes decken kann!
Ich antworte aber trotzdem mal auf deine Futterfrage, auch wenn mein Füttern vielleicht etwas zu 'verkopft' ist. Ronja und Pebbles wiegen 20 bzw 22 kg bei einer SH von 53 und 51 cm. Beide sind schlank und Pebbles wird im April 5, Ronja wurde irgendwann letzten Herbst 3 ( die Daten sind für deinen Vergleich). Ich habe vor etlicher Zeit mal ausgerechnet, dass der tägliche minimale Proteinbedarf mit etwa 250 g Fleisch pro Hund gedeckt wird. Die beiden teilen sich also am Tag eine 800 g Terra Canis (oder ähnliches) Dose. Terra Canis ist recht teuer, aber Pebbles hat eine Rindfleischallergie und dann wird die Auswahl kleiner.
zusätzlich bekommen beide 2 (Pebbles) und 3 (Ronja) Esslöffel Haferflocken oder Reis oder Amaranth oder Hirse pro Mahlzeit um den Energiebedarf zu decken. Dazu einen Esslöffel von irgendeinem Milchprodukt (Joghurt, Quark oder Buttermilch). Das gibt zusammen mit den Trofuleckerlies einige Extraproteine, ich muss die beiden ja nicht am Minimum ernähren und soll verhindern, dass die beiden Kot von anderen Tieren fressen. Außerdem schmeckt Pebbles Quark besser als die Dose ;-) Dazu gibt es einen Teelöffel Öl und eine Prise Kalk um das zusätzliche Phosphor im Getreide auszugleichen. Beide bekommen im Laufe des Tages noch eine Hand voll TF beim Spaziergehen etc.
wie gesagt, das Ganze ist bei mir recht verkopft und hilft dir wahrscheinlich nicht sooo sehr weiter, ist aber vllt. ein Anfang.
Als Ronja damals aus dem Tierheim zu uns kam, haben wir gleich umgestellt. Die hatte beim ersten Spaziergang schlimmen Durchfall das Hills vom Tierheim hatte Rindfleisch und das wollte ich wegen Pebbles nicht offen im Haus liegen haben, also wurde sofort umgestellt. Der Wechsel von Tierheim in neues Zuhause war sowieso so stressig, da dachte ich, dass es aufs Futter auch nicht mehr ankommt. Aber das war auch Glück, sie hatte sofort bessere Häufchen und hat bisher Alles vertragen, was wir ihr vorgesetzt haben, dass das so nicht ausgehen muss, ist mir aber auch klar.