Beiträge von Lucy_Lou

    Lucy will keine Leinenkontakte, also hat sie keine. In extrem hundereicher Gegend schau ich bei speziellen Hund-Mensch-Gespannen die uns entgegen kommen, dass ich zwischen dem anderen Hund und Lucy bin. Ein kurzes Nase in ihre Richtung strecken muss sie aber auch mal ertragen können :roll:

    Grisu darf Kontakte an der Leine nach Gefühl haben. Also Grisu wirkt erfreut und freundlich, der andere Hund wirkt erfreut und freundlich... Zu den meisten Hunden hat er angeleint aber auch keinen Kontakt Kontakt.

    Ich entschuldige mich auch und finde es sogar in Ordnung :D . Ich meine, die Hunde überlegen doch, ob es einen Grund für was auch immer gab. Mein "Entschuldigung" scheinen sie mittlerweile zu kennen, gucken kurz, bekommen so mitgeteilt, es ist nichts, und widmen sich wieder anderen Dingen.

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    es wäre sehr wünschenswert, wenn man sich vorab gedanken drüber macht, ob man auch mit gewissen "macken" die der hund hat und die man vielleicht nicht gleich bemerkt, klar kommt.


    Den Punkt finde ich auch wichtig. Ein 12 Monate alter Rüde ist im Normalfall gerade mitten in der Pubertät, findet sich selbst, testet aus, entwickelt Persönlichkeit, viele Wesenszüge kommen so langsam erst richtig zum Vorschein. Und gerade bei Abgabe eines Rüden in dem Alter klingt es schon sehr "klassisch": Hund ist nicht mehr der niedliche Welpe, Erziehung und Grenzen setzen wurde etwas verpasst, nun versteht er sich vielleicht nicht mehr mit jedem Rüden, pöbelt an der Leine zurück, wenn er blöd angemacht wird, entdeckt seinen Jagdtrieb... Ich persönlich ziehe jeden Welpen vom Arbeits- und Nervenaufwand einem pubertierenden Halbstarken vor :D . Blöderweise wird der Welpe ja auch mal zu so einem :headbash: .

    Was ich sagen wollte: auch wenn das prinzipiell ein wirklich fröhlich-freundlicher, kinderlieber, lernbegeisterter Hund ist, würde ich damit rechnen, dass da noch einiges an Arbeit auftreten wird.

    Sonst wäre vielleicht alternativ ein "fertiger" Hund ab 3 Jahren was für euch?

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    Sie hatte aufgegeben, hat nichts gemacht (es koennte ja falsch sein), war absolut passiv. So in etwa beschreibt es Lee ganz gut. Wozu noch was machen/wozu sich etwas trauen, es gibt ja eh nur Aerger


    Ich glaube, etwas viel schlimmeres kann ich mir für mich/mein Empfinden bei einem Hund kaum vorstellen. Bei Grisu arbeite ich da von Anfang an gegen (und leider neigt er dennoch dazu, trotz dass ich sicher eher "Wattebausch-Fraktion" bin. Vielleicht manchmal nicht klar genug? Nicht genug Alternative/Eigeninitiative lohnenswert machen?! Ich probiere es, das ist nicht das, was ich will. Lieber Grenzen setzen und der Hund stellt sie immer wieder charmant ( :hust: ) in Frage... Vielleicht ist es auch der Aussie in ihm?!), Lucy zu so etwas bringen, sie wäre absolut nicht mehr sie selbst... (gut, bei ihr stellt sich die Frage nicht) Was hast du denn konkret getan, um Lee "aktiver" zu bekommen?

    Grisu muss recht oft. War immer schon so. Nachts hält er durchaus 8 Stunden ein, dann pressiert es (also z.B. von 11Uhr Abends bis 7Uhr Morgens). Tagsüber maximal 5 Stunden. Wenn er tagsüber 5 Stunden+ einhalten muss lässt er erst mal ziemlich lange laufen. Lucy hält dagegen ewig ein... und muss immer noch nicht dringend... Ich dachte immer, ist halt so bei ihm, was soll es, er muss ja nicht länger einhalten. Heute wurde ich auf das lange Pinkeln vom ihm angesprochen (halt nicht wer weiß wie lang, aber doch genug, dass der Kommentar kam, "na das war aber höchste Eisenbahn...").

    Grisu ist jetzt 4 Jahre alt, es war nie anders bei ihm. Ins Haus macht er nicht, aber er muss halt auch nie länger alleine bleiben. Ist das wirklich so ungewöhnlich? Sollte man das checken lassen beim TA? Und wenn ja, worauf?

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    ca. 9 Uhr: Morgens: kurze Pipirunde (10 Minuten)
    ca. 13 Uhr: Mittags: kurz raus zum lösen
    ca. 16 Uhr: Nachmittags: große Runde und Hundewiese mit Abrufübungen, Suchspielen und Leinenführigkeitsübung und Spielen mit Hundefreunden (ca. 1 Stunde)
    ca. 19 Uhr: Abends: kurz raus zum lösen oder kurze Runde (ca. 15 Minuten) mit Leinenführigkeitsübung
    ca. 22 Uhr: Später Abends: Kurz raus zum lösen


    Bis 16 Uhr macht sie also ungefähr nichts. Nachts macht sie auch ungefähr nichts. Dass sie zwischen 17Uhr und 16Uhr mal Bock auf ein wenig mehr hat, finde ich mehr als verständlich... Klar der Hund soll nicht "überbespaßt" werden (wie auch immer), aber gerade einem jungen Hund würde ich mehrere kürzere Einheiten bieten, nicht eine Stunde in 24 Stunden (+ kann sich mal lösen und bekommt mal was Ansprache/bespielen im Haus). Für mich klingt das für einen jungen, aktiven Labbi absolut nicht optimal :???: (was einige hier zugegeben anders sehen...). Was bekommt er denn wirklich an Auslastung? Dummy-Arbeit, irgendwas? Klar, ein Labbi ist anpassungsfähig, bis hin zur phlegmatischen Presswurst im Erwachsenenalter, wenn Mensch das möchte...

    Hat der Trainer nicht nachher (bei der Vorstellung eines Hundes?!) gesagt, dass es mit einem Hund mit viel Jagdtrieb so einfach nicht ist?! Meine mich da zu erinnern :???: Mir gefiel die Botschaft, mit dem Hund zu arbeiten, ihn auf dem Spaziergang nicht einfach sich selbst zu überlassen und daran zu glauben, dass man etwas ändern kann am unerwünschten Verhalten des Hundes. Dass es so maximal bei einem Hund funktioniert, der mehr oder weniger aus Langeweile und etwas Spaß am hetzen jagt, und vielleicht keinerlei ernsthafte Grenze kennt... ok... Aber was denkt ihr, auf wie viele "jagende" Hunde genau das zutrifft?!