Beiträge von Lucy_Lou

    http://www.google.de/search?q=puppy…iw=1024&bih=410

    Die Hauptleidtragenden einer Massenzucht, sind die Zuchthündinnen und Deckrüden. Wer nur auf Profit aus ist, wird den Hunden nicht mehr bieten, als sie unbedingt zum überleben brauchen. Also z.B. eine 1qm große Zelle und ab und an etwas Futter und Wasser. Kauft man einen Welpen aus Mitleid, so lohnt sich das Geschäft für den Vermehrer. Ein ebenso süßer Welpe wird automatisch den anderen Weg einschlagen und ohne Liebe, ohne Hund sein zu dürfen, sein Leben als Zuchtmaschine fristen.
    Solche Grausamkeiten gäbe es nicht, wenn niemand die Welpen kaufen würde. Natürlich, man will den einen Welpen, der einem mit großen Knopfaugen hoffnungsvoll im Arm liegt, auch nicht zum sterben zurück lassen. Man sollte sich aber auch fragen, wie viele Welpen tagtäglich an solchen Orten oder kurz danach beim neuen Besitzer tatsächlich sterben, an Parasiten, an angeborenen Krankheiten oder umgebracht, weil sie zu alt für eine Vermittlung mittels des Niedlichkeitsfaktors wurden. Dies gäbe es nicht, ohne Nachfrage!

    Und manche Menschen sind sehr erfinderisch, um zu verbergen, dass die Welpen in einem dreckigen Kellerloch aufwuchsen, krank und mit Verhaltensdefiziten viel zu früh von der Mutter getrennt wurden, um sie nun, frisch gewaschen, in einer netten Wohnung ahnungslosen Interessenten aufzuschwatzen. Es gibt viele solcher Welpenproduktionsstätten, die über Mittelsmänner vorgaukeln, es handele es sich um eine nette Hausaufzucht...

    Als Kind waren meine Traumhunde große, extrem souveräne und selbstbewusste Hunde. Genauer: ein Irish Wolfhound und ein Neufundländer, die beide öfter in unserer Straße unterwegs waren. Daneben der Leonberger in meinem Kopf, den ich mir ähnlich vorgestellt habe.

    Mit will-to-please Hunden konnte ich als Kind nichts anfangen, auch nicht mit "aufbrausenden" Hunden. Meine erste eigene Hündin war klein, aufbrausend, jagdtriebig, selbstbewusst, ein Terrier-Dackel-Pudel... Da war ich 11 Jahre alt, als ich sie geschenkt bekam. Wir mussten erst zusammen wachsen ( :roll: ), aber Hunde, die mitarbeiten wollten, fand ich daraufhin gut :smile:

    Als ich erwachsen war, kam Lucy, recht unverhofft. Und sie ist genau so: Berner-DSH-Collie und damit alles. Ziemlich genau so hätte ich mir einen Hund gebacken.

    Dann Grisu, weniger Dickkopf, mehr Sensibilität und Wille, sich einzubringen.
    Ich glaub, ich steh doch mehr auf Dickköpfe :blush:

    Mein nächster Hund wird (hoffentlich) ein Leonberger =)

    Es gibt da ja so einige Schlagworte, die beim Thema Mehrhundehaltung immer wieder fallen… Wie war/ist das denn bei euch konkret? Hat z.B. ein Hund bei der Erziehung des anderen mitgeholfen? Ist der zweite (dritte, vierte…) gleich mit auf der Jagd/auf Krawall gebürstet, wenn der erste anfängt? Können sie zu zweit besser alleine bleiben? Trägt die Mehrhundehaltung zur Auslastung bei? Orientieren sich die Hunde allgemein aneinander auf Spaziergängen? Vielleicht mehr, als am Menschen? Verhalten sie sich anders, wenn man einzeln mit ihnen geht? Hat ein Hund den zweiten vielleicht sicherer gemacht, ihm Ängste nehmen können? Haben sie sich mehr (in Menschenaugen) positives oder mehr negatives voneinander abgeschaut?

    Bin gespannt auf Erfahrungsberichte :smile:

    Zitat


    Ich gehe gern unangeleint mit meinen 3 über die Felder, und ehrlich gesagt bin ich genervt wenn ich alle 5 Minuten anleinen muß. Weil ein HH der Meinung ist mit seinem angeleinten Hund durch die Büsche zu streifen .

    Ist ein schwieriges Thema ...
    Ich mag es locker und sozial beim Gassi gehen ;)

    lg Simona

    Ja, ist ein schwieriges Thema... Ich denke mir auf der einen Seite, wo ist das Problem, seine Hunde alle 5 Minuten mal kurz auf sich zu konzentrieren? Finden die Hunde das so schlimm?

    Oder seinen Hund mal kurz bei sich zu halten, wenn der Gegenüber signalisiert, den Kontakt nicht zu wollen? Der kann alle möglichen Gründe haben und die können einem selbst egal sein. Warum genervt sein, wenn man kurz die Aufmerksamkeit seines Hundes einfordert?

    Ich verstehe aber auch sehr gut, dass man kein Problem sieht, wenn der eigene Hund bei Begegnungen tatsächlich unproblematisch ist oder zumindest in eigenen Augen friedlich ist und selten was abbekommt. Die Hunde schnüffeln, spielen vielleicht mal, posen vielleicht mal, man grüßt sich als Halter, mal ein kurzer Plausch, alles gut und entspannt. Wären da nicht die "bitte kein Kontakt Menschen". Sollen die doch mal was entspannter sein, dann wären die Hunde es auch..., so scheinen es einige zu sehen

    Es ist eine völlig andere Erlebniswelt, je nach Typ Hund, den man hat und je nach Typ Halter, der man ist. Ich denke, jeder sollte dazu tun, was er kann, damit Begegnungen entspannt sind. Wo ist das Problem, den Hund kurz zu sich zu rufen? Man kann ja fragen, vielleicht freut sich der andere Halter über kontrollierten Kontakt, eine Trainingsmöglichkeit?! Nur dieses Aufzwingen des eigenen Weltbilds, das muss so sein, weil bei mir ist es so... :???: . Dann soll der halt nicht hier lang laufen :???:

    Warum müssen sich Hundehalter das Leben gegenseitig noch schwerer machen?

    Ich lasse meine Hunde nicht raufen (habe ich nicht die Nerven für :roll: ), aber mit Sicherheit lasse ich mich auch nicht dafür verantwortlich machen, wenn andererleuts Hunde nicht hören. Wie kann man denn bitte jemand anderen dafür verantwortlich machen, dass der eigene Hund bellend auf raufende Hunde zu rennt :???:

    Zitat

    @Flying- paws: Ja ich habe mich schon darüber informiert. :) Auch die Züchter haben gemeint, dass man dem Welpen von klein an, das Beißen in die Waden von z. b. Kindern abgewöhnen soll!

    Ich weiß nun nicht, wie "Beißfreudigkeit" gemeint war. Ich kenne es von meinem Aussie z.B., der ist bei vermeintlicher Bedrohung recht tough und im Zweifelsfall geht der nach vorne, nicht zurück. "Beißfreudig" würde ich ihn aber sicher nicht nennen... Aber sehr auf "sein Rudel" bezogen, ernsthaft, Wachtrieb, sehr sensibel auf meine Stimmungen reagierend. Viel Einsatzwille, wenn er eine Aufgabe sieht, aber nicht in dem Sinne "verspielt". Klar, er ist kein Cattle, aber was ich bislang von Cattles gehört habe, geht in die Richtung, noch tougher, ernsthafter und vor allem eigensinniger... Wenn ich mir Grisu hoch 2 vorstelle..., dürfte von "wow, was ein Hund" bis zu "Katastrophe auf 4 Beinen" alles dabei sein, je nach Menschentyp. Muss man wirklich wollen...

    Ich kann es ja verstehen, wenn ein Hund bestimmte Futersorten nicht mag oder Abwechslung schätzt. Dennoch kann ich dich gut verstehen. Meine Hunde mäkeln nicht, aber meine Katze :roll: . Ich habe es bei ihr einmal durchgezogen, weil ich die Nase voll hatte. 3 Tage lang gab es nichts, außer immer das gleiche Futter, dass sie "eigentlich" auch mag... Irgendwann hat sie es gefressen und für ein paar Monate war das Thema durch. Wann immer sie nun wieder anfängt mit dem "nö, heute das mal nicht und die Dose, och da ist mir auch nicht nach..." gibt es exakt nur noch das, bis sie es frisst. Dauert heute maximal einen Tag, sie scheint es schon verstanden zu haben... Verhungern wird auch der Hund nicht vor dem Napf, aber er lernt ja schnell, wenn ich ein Weilchen warte, gibt es eh bald was besseres...

    Mein Eindruck ist auch, man kann Futter sehr viel mehr Wichtigkeit geben, wenn der Hund es sich verdienen muss. Auch das schnödeste Futter gewinnt sehr viel Wert, wenn es das nicht mehr für lau gibt. Belohnungswert und Wichtigkeit ist stark hausgemacht bei Futter, Spielzeug, Ansprache...

    Draußen ist Nebelsuppe und es nieselt... Daher nur Bilder aus dem Urlaub

    Ich muss dazu sagen, die Bilder sind nicht im raw-Format gemacht worden, die Kamera kann das aber. Aus den Bilder kann man also durchaus noch mehr raus holen. Auch das Objektiv ist nicht das beste.

    Frankreich

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    und Grisu und ich :smile:

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    Zitat


    Wie siehts denn bei der von deinem Mann mit Bewegungsbildern aus?

    Hast du vielleicht sogar ein Foto damit von deinen Hunden?

    Ich schau morgen mal. Aus Frankreich müssten Bilder dabei sein, aber ich glaub nicht von tobenden Hunden. Sonst kann ich morgen Bilder machen, dann sieht man auch gleich, wie Schlechtwetter-Bilder aussehen :roll: