Zitat
Leider verunsicherten mich diese Dinge auch ein wenig. Einige schwärmen von Aussies und würden sich nie wieder eine andere Rasse zulegen und andere wiederum beschreiben ihn als ein nie zu bändigendes Nervenbündel. Bei den Aussies die ich kennen lernen durfte war da auch ziemlich jede Art von Hund dabei ...
Ich hab auch den Eindruck, frag 5 Aussie-Besitzer und du kriegst 10 Meinungen
. Ich fürchte nur, deine Verunsicherung wird sich nicht unbedingt legen, wenn hier noch 20 Menschen ihren Aussie beschreiben
. Meiner ist kein Hibbel, eher recht ernsthaft, kein "Clown", neigt aber auch etwas zum reinsteigern, ist durchaus "aufbrausend", geht im Zweifelsfall eher nach vorne als zurück. Geduld und Frustrationstoleranz waren in seinem ersten Lebensjahr ein großes Thema
. Er ist sehr sensibel meinen Stimmungen gegenüber, allgemein gut motivierbar für ungefähr alles, sehr aufmerksam, hat kaum Jagdtrieb, einen gut zu handelnder Wachtrieb, kann auf fremde Menschen grundsätzlich gut verzichten, ignoriert die aber einfach. Was Auslastung angeht, ist er recht anpassungsfähig, man kann ihn auch gut überall mit hin nehmen, weil er relativ entspannt bleibt, so lange ich es bin
. Ich weiß jetzt nicht, was genau dich interessiert? Ich würde bei einem Aussie im Großen und Ganzen mit einem Hund rechnen, der sehr aufmerksam seinem Besitzer gegenüber ist, aber auch gegenüber Umweltreizen. Und der allgemein schnell hoch fährt, etwas zum reinsteigern neigt... Ich denke, wichtig ist, dass man selbst Ruhe und Geduld mitbringt, dem Hund vermittelt, alles im Griff zu haben, so dass er was-auch-immer nicht als seine Aufgabe oder Grund zum aufregen ansieht. Dann ist das ein sehr auf seinen Menschen bezogener, arbeitswilliger Hund, der (fast) alles mit macht.
Wenn du ein erwachsenes Tier nimmst, siehst du ja, wie genau dieser Aussie ist 