Beiträge von Lucy_Lou

    Die Frage ist, ob dein Hund das als "splitten" angesehen hat oder sich stärker gefühlt hat, weil du nun neben ihm warst oder weil du (auch) den anderen Hund "bedrängt" hast.

    Für mich klingt dein Hund einfach wahnsinnig unsicher. Erst mit Getöse drauf zu, in der Hoffnung, das schüchtert den anderen ein. Funktioniert das nicht, ganz schnell kleine Brötchen backen, einen auf "lieb" und ungefährlich machen (das können die Spielaufforderungen auch sein), damit der andere nicht wirklich prügeln will...

    Wie du das am besten löst..., ich würde vorschlagen, mal einen Hundetrainer mitzunehmen, der sich das anschaut und Tipps gibt. Ich würde vor allem den Hund nicht mehr "vorschicken", also nicht Leine ab und er (denkt er) muss sich auseinander setzen.

    Ich denke, meine Katze (und Millionen andere ebenfalls) sterben in aller Regel nicht an Mäusen und Flöhe hatte unsere Katze auch noch nicht. Warum also meine Hunde? Dass dies in Einzelfällen passieren mag... da gibt es zig andere wahrscheinlichere Todesursachen.
    Die Mäuse sind Biofutter, hatten vorher ein artgerechtes Leben, ich seh da kein Problem... Das Tier im Hundefutter dürfte in aller Regel nicht dieses Glück gehabt haben. Ich finde auch durchaus, dass es artgerechte Auslastung ist. Und Mäuse nicht prompt töten, wie soll der Hund das denn schaffen :???: So geschickt (oder extrem ungeschickt?) sind meine nicht... Also ja, sie dürfen. Sie können übrigens klar zwischen Mäusen und Kaninchen (oder was auch immer) unterscheiden. Und wenn sie irgendwo nicht jagen sollen, teile ich ihnen das mit

    Lucy hat mehr Schwestern als Brüder uns ist sehr "rüdig". Markiert viel, scharrt, checkt fremde Hunde nach Geschlecht ab, ist an "Spielkontakten" nicht interessiert (außer sie ist läufig und der andere Hund ein unkastrierter Rüde :hust: ), findet fremde Hündinnen in der Regel erst mal doof.... Ich glaub, "rüdiger" geht es kaum. So pauschal sagen, kann man es wohl nicht...

    Zitat

    Wie ist es bei einem Aufeinandertreffen zweier Hundehalter?


    Zur Zeit ist Lucy läufig, das heißt, bist du hier bei uns unterwegs und hast einen Rüden, frisst Grisu ihn, hast du eine Hündin, frisst Lucy sie... :p

    Nein, sorry... ich kenne es hier nur so, dass man sich abspricht und finde es gut so.
    Bin ich der Stadt unterwegs, lassen es ungefähr 75% der Hundehalter einfach laufen, egal, was man selbst will und komuniziert...

    Das Landesjagdgesetz (oder Forstgesetz oder wie auch immer das heißt), besagt, dass es keine Brut- und Setzzeit in NRW gibt, dafür Hunde das ganze Jahr über den Weg nicht verlassen dürfen. Wobei es durchaus diskutierenswert ist, wie ich festgestellt habe, was denn nun ein "Weg" ist... Meine Erfahrung ist, Jäger und Förster finden es okay, so lange der Hund immer "unter Kontrolle" wirkt, abrufbar ist und nicht quer durch den Wald pest (und klar, kein Wild hetzt). Bei Wiesen halt auf die Nutzung achten, nicht durch hohe Wiesen laufen...

    In Ortschaften/an "öffentlichen Plätzen" (was auch immer das nun wieder ist) ist außerdem für 20/40 Hunde Leinenpflicht.

    So wirklich eindeutig finde ich es nicht, aber ich merke ja, wie Förster/Bauern reagieren... Ansonsten lebt man auf dem Land ja recht "frei" ;)

    Wir wohnen zwischen Feldern und Wäldern, ich fänd es total traurig, wenn sie nicht frei laufen könnten. Prinzipiell ist es erlaubt, aber nur "auf Wegen" (NRW :roll: ) und es ist halt alles voller Wild. Beide meine Hunde gehen Wild nicht hinterher, auch wenn es direkt vor ihnen aufspringt, was auch viel Erziehung war. Wobei es bei meiner Rassewahl auch extrem wichtig ist, dass der Jagdtrieb kontrollierbar ist. Ist für mich mit das wichtigste, bei der Wohnlage. Beide laufen zu gut 95% frei. Nur halt da nicht, wo es strikt verboten ist oder an stärker befahrenen Straßen. Ich persönlich würde nicht glücklich werden mit Hund an der Schlepp (und erst recht nicht an der kürzeren Leine) und würde ab einem gewissen Punkt an Einschränkung auch keinen Hund halten wollen...

    Zitat

    Mal was anderes zum Thema.. du solltest trotzdem vorsichtig sein, denn wenn dein kastrierter Rüde die Hündin in den Stehtagen besteigt und es unbeaufsichtigt "klappt" und dann einer der beiden Hunde weg möchte (aus welchen Gründen auch immer) und sich somit "losreißt", dann kann das schwerwiegende Verletzungen nach sich ziehen.


    Da Lucy Arthrose in den Knien hat und Rückenprobleme, darf er schon alleine deshalb nicht :p

    Ich wollte immer einen Neufundländer (wohnte in unserer Straße und ist da frei rum spaziert), einen Irish Wolfhound (hatte ein Freund eines Nachbarsjungen (ein Kind!) öfter mal mit) oder einen Leonberger, den ich nur aus Büchern kannte. Groß, gelassen, absolut souverän, selbstbewusst, durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Die Hündin, die ich dann nach langem Betteln bekam, war ein kleiner Terrier-Mix :hust: , da war ich 11. Es dauerte ein wenig, zugegeben, aber ich lernte ganz andere Qualitäten am Hund zu schätzen. Begeisterung, sehr verspielt, voller Energie, das waren neben Jagdtrieb, Wachtrieb und aufbrausendem Wesen ( :roll: ), definitiv herausstechende Merkmale.

    Zu Lucy kam ich völlig ohne Kriterien, außer, wieder einen Hunden haben zu wollen. Aber wäre sie einer Rasse zugehörig, würde ich die Rasse wieder wählen...


    Also Grisu, meine erste ausgesuchte Rasse: ein Australian Shepherd. Ich wollte damals schon länger einen Zweithund, nur mein Mann nicht. Eigentlich hätte es ein Bearded Collie werden sollen. Dann meinte mein Mann, er hätte da so einen tollen Hund kennen gelernt, wenn, dann diese Rasse. Ok, es war ein Aussie... Aufbrausendes Wesen, Schutztrieb... war wenig meins, aber der Rest klang gut. Ich muss zugeben, durch die ersten 2 Jahre haben wir uns durch gekämpft, aber mittlerweile ist Grisu genau das, was ich wollte: sehr begeisterungsfähig, lernwillig, aufmerksam, tolles Körpergefühl, an mir orientiert, agil, wenig Jagdtrieb, Wachtrieb genau richtig, absolut hoftreu, reagiert nur noch auf wirklich "ungewöhnlich doofes", man kann ihn überall mit hin nehmen.

    Der nächste Hund wird aber wahrscheinlich ein Bearded Collie ;) (und wären sie nicht so extrem krankheitsanfällig und kurzlebig: ein IW)

    Mein Rüde ist kastriert (seit er 1,5 Jahre alt ist), meine Hündin ist unkastriert, das nur vorne weg, da sich daraus auch meine Frage ergibt.

    Grisu weiß genau, wann Lucy in den Stehtagen ist, er besteigt sie dann auch (tatsächlich weiß ich so, wann ich auf Lucy wirklich achtgeben muss :hust: ), er checkt allgemein fremde Rüden nach kastriert/unkastriert ab, ich hab auch nicht den Eindruck, dass die Kastration bei ihm irgendwas verändert hat (wobei das auch nicht mein Ziel war und ich hoff jetzt einfach mal, das wird keine pro/kontra - ich mach dich fertig-Kastrations-Diskussion...).

    Ist das bei euren kastrierten Rüden auch so? Also z.B. dass sie genau die Stehtage raus filtern, Hündinnen besteigen, eigentlich nicht so der Unterschied zum "typischen unkastrierten" Rüden da ist?