Beiträge von Lucy_Lou

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    Bo ist halt Labbitypisch auch nicht der Typ, der dann auf Abstand geht...sonst war er eher der Hund, der das sagen hatte und Sogno hat klein beigegeben...
    Wenn du ihn dann ableinst, ist der andere dann noch an der Leine oder auch ohne?


    Das ist ganz unterschiedlich. Grundsätzlich sehe ich es auf unserem Grundstück so, dass Grisu es defenitiv nicht gut finden muss, wenn da ein anderer Rüde rumturnt. Er hat ihn nicht einzuschränken oder anzugehen, aber ich persönlich finde es durchaus nachvollziehbar und in Ordnung, wenn er zumindest dann seine Ruhe vor dem anderen Rüden haben will... Auf Spaziergängen sehe ich das enger, aber auf dem Grundstück... Von daher: der andere hat ihn dann in Ruhe zu lassen, wenn er das nicht tut, muss er halt angeleint bleiben.

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    Ich hab ne frage und zwar ist an meinen 4L so ein Schalter,1,5m oder 3m ? Was bedeutet das?


    Kann sein, dass ich damit jetzt total daneben liege :ops: , aber bei meinem Tele kann man einstellen, bis zu welcher Minimaldistanz man scharf stellen kann. Beim Scharfstellen arbeitet der Motor, während der Autofokus nach dem Schärfepunkt sucht. Das kostet Zeit, wenn er alles von ganz nah (z.B. 1,5m) bis Unendlich absucht. Wenn du vorgibst, fang erst bei 3m an, wird das Scharfstellen schneller. Dafür kannst du unter der Distanz bei der Einstellung halt nichts mehr scharfstellen (wobei das im Telebereich im Normalfall ja egal ist). Bei meinem Tele ohne eigenen Motor macht das viel Sinn ;)

    Wie gesagt, keine Ahnung, ob die Taste bei dir dafür ist?!

    Wer ist Steffen?

    Grisu habe ich in einer solchen Situation grundsätzlich erst mal angeleint und versuche, mit dem anderen Hund zusammen das Grundstück zu betreten. Ausnahme sind Hunde, bei denen ich sicher bin, die findet er eh nur toll. Stünde da plötzlich ein Rüde auf dem Grundstück, den er auf Gassirunden so semi-gut findet, Grisu würde genau so reagieren, wenn ich ihn ließe. Heißt bei Grisu: 1. zu Anfang Leine, 2. schon jedes fixieren unterbinden und 3. viel Lob für ruhiges Verhalten (bzw. z.B.: er findet, der andere Rüde bewegt sich gerade nicht so, wie Grisu es ihm vorschreiben würde, Grisu spannt sich an, ein kurzer Aufmerksamkeitslaut von mir, wendet er sich mir zu: Lob!! Das wird dann langsam besser in dem Sinne: der andere Rüde macht was in Grisus Augen unerwünschtes, er guckt dann aber sofort mich an, ohne dass ich was machen muss: Lob!!! Das wär dann der Moment, in dem ich ihn ableine :D ). Und ganz wichtig: der andere Hund hat im Umkreis von etwa 2m um Grisu nichts zu suchen. Zumindest so lange sich die Situation nicht entspannt hat, bzw. so lange Grisu noch angeleint ist. Zur Not wird der halt auch angeleint

    So fahren wir recht gut, wobei wir eher selten potentiell "doofe" Rüden auf dem Grundstück haben... Aber das funktioniert durchaus auch in anderen Situationen.

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    Schlag dir den Gedanken aus dem Kopf einen Jäger zurück rufen zu können. Wenn du deinem Hund ein Stück Fleisch hin legst und er gerade am Fressen ist kannst du in sicherlich auch nicht Abrufen. Jagd dürfte noch deutlich aufregender sein


    Dass ein Australian Shepherd stark auf Bewegungsreize reagiert und "Spaß" am Hetzen hat, gut, sollte sicher auch so sein. Aber im Normalfall sollte ein Aussie dabei durchaus noch ansprechbar sein, üben vorausgesetzt. Ganz so schwarz würde ich es bei einem Aussie sicher nicht sehen.
    Zum zweiten Teil, von wegen vom Futter abrufen: ich halte dies für einen guten Ansatz (also nicht zwingend mit Futter), aber generell Ansprechbarkeit/Kontrollierbarkeit/Impulskontrolle üben in weniger hohen Reizlagen, als es das Jagen noch darstellt. Und das eben langsam steigern. Da ist ja durchaus viel in den Alltag einbaubar. So die Richtung: Hundefreundin, auf die er sonst zurennen darf, erst nach Erlaubnis begrüßen; erst nach Erlaubnis dem Ball hinterher jagen; erst nach Erlaubnis das Stück Fleischwurst auf dem Boden nehmen, den tollen Nachbarn begrüßen, zum Bach runter laufen ... was auch immer.

    Jagen ist sehr selbstbelohnend. Wenn der Hund bei dir an der Schlepp ist und sonst die Möglichkeit hat, zu hetzen... Ich glaub kaum, dass er so wirklich zuverlässig bei Wildsichtung wird. Vor allem, die Schlepp alleine ändert Null. Man hindert den Hund damit daran, etwas bestimmtes Tun zu können, da ist eine Begrenzung. Klar, man könnte ihn auch ranziehen. Aber das einzige was der Hund lernt ist, dass die Schlepp eine Begrenzung darstellt. Das ist ja kein "Anti-Jagdtraining", kein Beibringen von zuverlässigem Abruf. Die Schlepp ist ein Hilfsmittel, um den Erfolg des Hundes mit dem Durchstarten zu verhindern, das ist alles.

    Warum meinst du, er bräuchte die auch im Garten :???:

    Du kannst deinem Hund (meinetwegen auch mit Absicherung durch die Schlepp) beibringen, dass eigenständiges Jagen von Wild definitiv nicht geht. Dann dürfte das tatsächlich bei dir irgendwann funktionieren, auch wenn alle anderen ihn weiter hetzen lassen. Aber dafür bräuchtest du deutlich mehr, als nur Schleppleinentraining. Was da funzt bei euch, ist so auf Distanz schwer zu sagen. Aber ein Aussie sollte da eigentlich nicht unbelehrbar sein...

    Du schreibst, er "überhört" allgemein (auch im Garten) das ein oder andere Kommando? Warum kommt er z.B. nicht, wenn du ihn rufst? Wie sieht es mit Abbruchkommando aus oder mit Ansprechbarkeit in höheren Reizlagen?

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    Oestertal.


    Hab überlegt, ob es hier irgendwo ist, aber die Dinger sehen ja doch alle irgendwie gleich aus :lol:

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    Ich weiß nicht warum, aber ich liebe dieses Bild :ops:

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    ich finde es auch toll!!