Beiträge von Lucy_Lou

    Hallo,

    wir möchten mal wieder im Winter in die Berge, bevorzugt Österreich oder Schweiz, und würden uns über Tipps freuen =) . Ich suche hier eher nach einer Gegend/einem Skigebiet/einem Ort, weniger nach konkreten Wohnungstipps. Was wir uns vorstellen: abwechslungsreiches, anspruchsvolles, schneesicheres Skigebiet + viele (!) abwechslungsreiche Winterwanderwege. Ich fahre kein Ski (wohl aber mein Mann) und für mich und die Hunde sollten Tagestouren auf gespurten Winterwanderwegen möglich sein. Das scheint mir bei meiner bisherigen Suche ein wenig das Problem: entweder man ist oben in den Alpen und hat ein tolles Skigebiet oder man ist eher im Tal, ein Stück entfernt vom Skifahren, dafür dann mit Winterwanderwegen :roll: . Also, wenn jemand was weiß, das beides bietet?!

    Danke!!

    Ich hab ja nur einen Aussie und dazu die Lucy und bin da sehr glücklich drüber :lol: . Zwei von Grisus Sorte würden mich wohl in den Wahnsinn treiben, weil sie sich ständig gegenseitig "alarmieren" und hochpushen würden. Wenn ich alleine an Grisus Spooky-Phasen denke... Lucy hat sich durch rein gar nix aus der Ruhe bringen lassen und lässt sich von Grisus "Aufgeregtheiten" Null anstecken. So ist es halt im Gegenteil so, dass Grisu von Lucys Ruhe profitiert. Dazu kommt, die beiden haben nicht die gleichen "Baustellen", ich kann mich immer hübsch auf einen konzentrieren, der andere "funktioniert" derweil.

    Aufmerksamkeit verteilen fand ich nie schwierig. Grisu erfordert (nicht fordert!) mehr, aber Lucy ist "präsenter", die bekommt eh, was sie will :roll: . Auslastung läuft im Großen und Ganzen parallel, das haben wir in Grisus Junghundezeit sehr geübt und heute klappt es (Stichwort: Warten Können, Frustrationstoleranz, mal nur zuschauen können).

    Natürlich, es gibt "einfachere" oder sagen wir mal: weniger schnell hochfahrende, weniger sensible Aussies, als Grisu es ist. Zu Grisu käme mir dennoch keinesfalls ein zweiter Aussie ins Haus.

    Etwas blöd ist, dass die beiden ein komplett unterschiedliches Spielverhalten haben. Und mit Lucy sind auch Fremdhundkontakte schwierig.

    Dann hab ich 2 Stellplatztipps in Nordfrankreich. Beide sind ganz oben im Nordosten, noch ein gutes Stück vor der Bretagne.

    Da wäre zum einen Criel sur Mer. Der Ort selbst ist winzig, wenige Kilometer weiter gäbe es aber z.B. Le Treport, wenn man Abwechslung und Einkaufsmöglichkeiten sucht. Der Stellplatz in Criel ist ein offizieller, kostenloser Wohnmobilstellplatz ohne weitere Infrastruktur. Es gibt in dem Örtchen etwas zurück gesetzt aber auch noch kleine, günstige Campingplätze, wenn man das bevorzugt. Der Stellplatz liegt direkt am Meer, es gibt Kieselstrand und wunderschöne Kalksteilwände. Man kann rundherum über die Klippen auch kleinere Wanderungen machen. Für einen ganzen Urlaub würde mir die Abwechslung fehlen, aber für ein paar Tage find ich es sehr schön dort.

    Der Stellplatz:

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    Der Kieselstrand am Ort

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    Ein Stück entlang spaziert

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    Und auf den Höhen

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    Dann eine Empfehlung für einen Strandurlaub: Quend Plage. Ein offizieller Wohnmobilstellplatz (7€ für 24Stunden) auf einem hübschen, schattigen Parkplatz hinter dem Ort, knapp 10 Minuten zu Fuß zum Strand. An sonnigen Sommer-Wochenenden sind viele PKWs auf dem Parkplatz, sonst ist es sehr ruhig. Der Ort selbst ist eher klein und auf Strandurlauber ausgerichtet, mit Fußgängerzone, Läden, Restaurants, Einkaufsmöglichkeit. Ein kleiner Streifen Strand mittig vor dem Ort (vielleicht 200m breit?!) ist für Hunde verboten, sonst gibt es für Hunde keine Einschränkungen. Viele Hunde tobten da rum, war völlig selbstverständlich.

    Der Stellplatz:

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    Hier sieht man im Hintergrund den Strand am Ort (da war schon kein Hundeverbot mehr)

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    Und wenn man ein kleines Stück weiter raus läuft, nichts als Sand, Dünen und Ruhe:

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    Oh, den Thread hab ich aus den Augen verloren :ops:


    Da die Frage nach Spanien kam, fang ich mal damit an:

    An der Costa Brava in L’Estartit liegt etwas außerhalb der kleine Campingplatz El Molino (http://www.campingelmolino.es/ ). In der Nebensaison kostet der für 2 Erwachsene mit WoMo oder Zelt oder Wohnwagen inkl. Strom 13 - 15€, Hunde umsonst (da kommen auf den Preis also nur noch Duschmarken drauf, falls gewünscht). Sehr einfacher Platz, aber Sanitär ist in Ordnung und nette Betreiber. Direkt am Strand gelegen, bis in den eigentlichen Ort läuft man gut 10 Minuten. Der Strand ist nicht offiziell für Hunde freigegeben, in der Nebensaison hat es aber niemanden gestört, selbst am eigentlichen Ort nicht, am Wochenende waren auch viele Spanier mit ihren Hunden da. Viel Platz für lange Strandspaziergänge. Der Ort ist ein Taucherziel, hat eine Fußgängerzone, ist nicht superschön, aber man hat alles, was man braucht. Vom CP aus gesehen auf der anderen Seite des Ortes kommt Steilküste mit Wanderwegen und Meerzugängen.

    Das war unser Stellplatz

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    Der Strand

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    Der Ort im Hintergrund

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    Die Küste dahinter:

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    Im Hinterland am Stausee von Canelles (kleines Sträßchen hinter dem Ort Corca runter) gäbe es noch einen netten freien Stellplatz (keinerlei Infrastruktur, sehr einsam und ruhig, Hunde dürfen ins Wasser, bzw. es gibt keine Regelung dafür). Dort haben wir auch eine angenehme Nacht verbracht.

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    Da sieht man das WoMo im Nirgendwo

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    "peng" haben wir so gemacht (ist ein recht klassischer Aufbau): Hund ins Platz (nicht unbedingt per Kommando, wenn der Hund die exakte Position nicht verlassen darf); dann Leckerlie über die Flanke des Hundes Richtung Rücken führen. Das langsam und den Hund mit der Nase folgen lassen. Um mit dem Kopf folgen zu können, muss der Hund auf die Seite kippen. Beim ersten Versuch im Ansatz der Bewegung belohnen, dann langsam steigern. Wenn der Hund auf die Handbewegung zum Rücken hin reagiert (sich automatisch auf die Seite legt), kein Leckerlie mehr in der Führ-Hand, wieder den Ansatz belohnen (nur eben das Locken mit Leckerlie nicht mehr). Dann Handbewegung reduzieren und zur Einleitung der Handbewegung ein Kommando einführen. Also auf halbem Wege des Übungsprozesses wäre man hier: "Peng" -> Handbewegung -> Hund kippt aus dem Platz um -> Belohnung. Dann weiter: Hund kippt nur aufs Kommando um (ohne Handbewegung), dann: Hund tut das auch aus dem Stehen heraus. Das kann ein paar Wochen insgesamt dauern, aber macht ja nichts :smile:

    Zitat

    Er meinte Bußgeld!


    Man da hab ich aber richtig auf dem Schlauch gestanden :ops: . Klingt ja nicht so schön mit Norwegen, das steht eigentlich auch auf unserem Wunschzettel für eine Wohnmobil-Rundreise


    Unsere schönsten Urlaube mit den Hunden waren in Schottland und in Griechenland, jeweils mit dem Wohnmobil.

    Schottland: traumhafte menschenleere Strände, die mit ganz wenigen Ausnahmen ohne jede Einschränkung für Hunde nutzbar sind. Auch direkt am Campingplatz oder so nicht mal Leinenpflicht. Tolle Wandermöglichkeiten und auch dabei, sofern die Hunde keine Schafe jagen, viel Freiraum für die Hunde. Auch in viele „Sehenswürdigkeiten“ dürfen sie mit. Ganz tolle Natur! Und mittlerweile ist die Einreise mit Hunden ja auch kein Problem mehr :smile:


    Griechenland: Wir waren abseits der Haupttouristenorte unterwegs und die Griechen sind größtenteils nicht „hundefreundlich“. Dennoch: auch hier menschenleere Strände ohne Einschränkungen für Hunde, schöne Wandermöglichkeiten im Hinterland und in die antiken Sehenswürdigkeiten nicht griechischen Ursprungs dürfen Hunde auch mit rein. In der Nebensaison hatten wir auch an den Campingplatzstränden keine Probleme, haben dort aber immer gefragt, ob wir die Hunde mitnehmen dürfen. In der Hauptsaison mag das anders sein. Ähnlich wie in Schottland: tolle Natur, nur spärlich besiedelt/wenig Menschen, interessante Sehenswürdigkeiten, schöne Strände.

    Nordfrankreich ist auch schön, aber „voller“ (mir kann es kaum einsam genug sein…). Sehr hundefreundlich, abwechslungsreiche Küstenlandschaft.

    Schweiz, Berner Oberland: traumhaftes Wandergebiet, Hunde dürfen mit in Gondeln und Busse (kostenfrei) und sofern sie hören und keine Murmeltiere jagen ist auch Freilauf kein Problem. Die Schweizer empfand ich immer als sehr entspannt im Umgang mit Hunden.

    Kroatien: die Kroaten selbst empfand ich als sehr hundefreundlich, sehr entspannt mit Hunden. In die Nationalparks dürfen Hunde angeleint mit, am Meer gibt es aber viele Einschränkungen. Die wenigen „echten“ Strände in Kroatien dürften eher nicht für Hunde zugänglich sein, auch sonst ist an Orten oft Hundeverbot am Meer. Abseits der Nationalparks sind auch die Wander-/Spaziermöglichkeiten eher eingeschränkt. Ich denke, es kommt drauf an, wo genau man Urlaub macht, ob Hauptsaison ist und was man erwartet.

    Zitat

    Ich hab jetzt mal ne ganz blöde frage. Wollen Vermehrer nicht Geld verdienen mir ihren Welpen. 300 € finde ich jetzt nicht viel, mit TA kosten etc. Sonst nehmen Vermehrer doch gerne mal 500-700 € für einen Welpen. Vielleicht ist es ja ein Upps-Wurf?!


    Abzugeben sind jetzt noch 7 Welpen (wie groß der Wurf ist :???: ), das mal 300€, wenn man kaum was investiert hat... nettes Weihnachtsgeld...

    Ich weiß jetzt nicht, ob euch das einen Ansatz liefert, aber nur mal in den Raum geworfen: mein Rüde alleine ist recht gut verträglich, wenn die Hündin dabei ist, kommt es drauf an... Bei mir ist es aber weniger Ressourcen-Denken, sondern es ist die Hündin, die ihm mitteilt, er möge sich doch bitte kloppen (bzw. anderer Hund ist doof, halt den fern)... Da kann ein Anschiss an sie im entscheidenden Moment echt hilfreicher sein... Die macht das richtig subtil und sich selbst nicht die Finger schmutzig :roll: