Beiträge von Lucy_Lou

    Im Tierheim gut ankommen wird es sicherlich, wenn man merkt, du hast es dir gut mit vielen Eventualitäten überlegt.

    Z.B. finanziell: Wie schaffst du es finanziell, wenn dein Hund krank wird, eine OP benötigt? Hast du dir monatlichen Kosten gut überlegt (Haftpflicht, evtl. OP-Versicherung, Steuern, was planst du für Futter ein)? Haftpflicht sollte ein Muss sein, OP-Versicherung dann, wenn man eine größere Summe im Notfall nicht aufbringen kann. Die OP-Versicherung (nicht Krankenversicherung) ist auch nicht so teuer. Die Steuern variieren von Stadt zu Stadt, da müsstest du entsprechend im Rathaus nachfragen (oder viele Hundeschulen sollten das auch wissen)

    Thema mögliche Probleme: dem Tierheim vermitteln, dass man nicht nur "eine Freundin fürs Leben" will, sondern weiß, dass der Hund vielleicht Katzen jagt, fremde Männer anknurrt, an der Leine pöbelt, Zeit braucht, bis er alleine bleiben kann... Klar weißt du das, du bist mit Hunden aufgewachsen. Aber "ich such eine beste Freundin" dürfte für einen TH-Mitarbeiter eher kein gutes Argument sein, ganz im Gegenteil. Also vermitteln: ja, du weißt, Hunde bedeuten Arbeit, man ist gewillt, eine Hundeschule zu besuchen, man kann an Problemen xy gut arbeiten und Wesenszüge z weiß man sogar zu schätzen (wie auch immer)


    Zeitmanagement: ein realistischer Plan B, wenn du wieder arbeiten gehst und dein Hund kann nicht gut alleine bleiben. Dann (da du dein Übergewicht ansprichst): bist du fit? Das würde ich dann betonen, dass du gerne draußen unterwegs bist, dass du Nasenarbeit, Dummyarbeit prima mit dem Hund machen kannst, wie viel Zeit du (realistisch) in die Auslastung des Hundes investieren kannst, wie lange du täglich spazieren gehen willst...

    Zur Not vielleicht erst mal Gassi-Gänger im Tierheim werden? Dann kannst du zeigen, dass du bei Wind und Wetter gerne mit Hunden unterwegs bist.

    Rein optisch gefällt mir mit Rute auch besser, allerdings hat Grisu ja auch einen NBT und bei ihm könnt ich es mir nicht anders vorstellen, bzw. da gehört es für mich einfach so... Vor Grisu habe ich bei Aussies mit kurzer Rute aber auch immer gedacht, irgendwie sieht es seltsam aus.

    Vorteile von NBT, da danach gefragt wurde: für den Hund: niemand kann drauf trampeln in der Stadt, auf Märkten etc. ... Lucy hat mittlerweile fast schon Panik, wenn sie sitzt und es läuft ein mensch dicht hinter ihr vorbei (bzw. sie kringelt die Rute mittlerweile um sich, wenn sie dran denkt). aber wie oft da schon jemand drauf getreten ist :fear: . Für mich ein Vorteil: im Gegensatz zu Lucy wedelt Grisu nix vom Couchtisch :hust:

    Wenn es noch mal ein Aussie werden sollte, wäre mir die Rutenlänge egal.