Ich finde, so unterschiedlich lesen sich die Aussies hier im Forum gar nicht. Grisu habe ich in vielem wiedererkannt. Vor allem auch dieses sehr sensible mir gegenüber und dabei sehr harte der Umwelt gegenüber.
wobei ich gerade das längst nicht immer einfach finde:
ZitatFast schon abartig reaktionsschnell, eine unfassbar Auffassungsgabe -im guten wie im schlechten- und besonders dieses hin- und herschalten zwischen Sensibilität und Härte finde ich total interessant
Und auch, dass er so stark Spiegelbild von mir ist. Ich finde es manchmal anstrengend, immer so furchtbar souverän sein zu müssen und ein gutes "Vorbild" für ihn abgeben ![]()
Die Auslastung ist bei ihm auch kein Thema. Wir sind in der Regel so um die 3 Stunden am Tag "aktiv", meist so um 2,5 Stunden Spaziergang (mittlerweile gehe ich oft eine Runde mit Grisu alleine, da Lucy nicht mehr so lange kann) + 30 Minuten Spiel, Quatsch, Nasenarbeit, so was halt. Machen wir einen Tag nichts, pennt er nur. Hibbelig oder fordernd ist er gar nicht.
Er hat gut will to please, ist sehr begeisterungsfähig, hat Wachtrieb, ist dabei aber sehr an mir orientiert. Er ist reserviert Fremden gegenüber, Männer mehr, als Frauen. Jagdtrieb hat er kaum, bzw. er meldet die Rehe (ich kann das wirklich sagen, wir begegnen fast täglich Rehen
).
Als er jünger war, war Ressourcenverteidigung und Frustrationstoleranz ein riesen Thema, das funktioniert heute ganz gut.
Man kann Grisu gut überall mit hinnehmen, wobei er in der Stadt schon deutlich "aufgeregter" ist. Klar, so eine Reizüberflutung hat er hier Zuhause nicht...Aber das sind Dinge, die blendet Lucy einfach aus, während Grisu jeden Reiz in der Umwelt erst mal potentiell interessant findet und bewertet. Überhaupt will er sich immer einbringen und beobachtet dan auch mich ganz genau, wie ich eben auf "Reize" reagiere.
Mit fremden Hunden spielt er quasi gar nicht mehr. Was er gut findet sind kleine Terrier, mit deren Spielweise kann er sehr gut, die Kombination aus Rennspiel und dabei auch mal körperlich werden. Mit Lucy würde er gerne spielen, aber die beiden kommen auf kein gemeinsames Level. Lucy rennt höchstens mal gaaanz kurz mit, die findet Rennspiele doof. Und beim körperlichen Spielen ist Lucy ihm zu grob. Was noch geht, ist Spiel mit Spielzeug. So die Richtung: Grisu hat das Spielzeug, Lucy liegt auf der Wiese und bellt ihn sporadisch an oder macht mal einen Ausfallschritt in seine Richtung und Grisu rennt wie ein Irrer um sie rum
.