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Aber hier werden teilweise, bzw. größten teils, ja wahre Horrorgeschichten beschrieben und als "typisch Aussie" dargestellt
Was meinst du denn da konkret?
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Aber hier werden teilweise, bzw. größten teils, ja wahre Horrorgeschichten beschrieben und als "typisch Aussie" dargestellt
Was meinst du denn da konkret?
ZitatDas er sich noch verändern wird ist klar, aber dieses extreme, was so oft hier beschrieben wird...das würde einfach seinem Grundcharakter so dermaßen widersprechen.
Er hat Schutz- und Wachtrieb, auch nicht zu knapp. Er ist auch zurückhaltend gegenüber Fremden. Er ist 1-Personen-Hund, geht mit Fremden nicht mit und befolgt auch nur von mir Kommandos.
Er jagt auch, keine Frage. Und er ist sensibel, sehr sensibel.
Aber das würde einfach so dem Grundcharakter widersprechen, wenn er in dem Moment dann auch "draufgehen" würde und vorspringen. Das würde nicht "passen". Diese Extremisten, wie sie hier im Forum so gern als Negativ-Beispiel benannt werden...das find ich immer so absolut "Aussie-untypisch" und kann ich so von den Aussies die ich kenne gaar nicht bestätigen.
Was meinst du jetzt mit "Extremist"? Dein Hund zeigt sich also mit 5 Monaten schon sehr reserviert, er zeigt Ansätze von Wachtrieb und Ansätze von Jagdtrieb. Was er nicht zeigt, ist dass er in den Situationen "nach vorne geht", er verbellt also z.B. und guckt dann zu dir/weicht zurück oder was tut er? Wenn dein 5 Monate alter Hund so ist, dann stell ihn dir doch mal in erwachsen=deutlich selbstbewusster und selbständiger vor und dann vielleicht nicht bei dir, sondern bei einem etwas unsicheren Menschentyp. Wo siehst du dann den Unterschied zu "Extremisten"
? Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
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Heute hattn wir gerade eine niedliche Begebenheit. Ich hab mit Bo ein wenig getrickst und "Turn" machen lassen. Und auf einmal drehte das Baby sich gleichzeitig mit Bo.
Ist schon spannend, wie viel Hunde durch Nachahmung lernen können. Bei "Denkspielen" lasse ich immer Grisu zuerst, sonst guckt der Lucy zu und weiß dann hinterher genau, was zielführend ist
. Lucy achtet da bei Grisu umgekehrt wenig drauf ![]()
Darf es denn auch was kleiner sein? So die Richtung Papillon oder Coton de Tulear? Ein Pudel würde sicher vom Wesen her auch gut passen und sind klasse Agility-Hunde, aber die Optik ist da ja auch sehr Geschmacksache.
Ein Australian Shepherd kann gut Wachtrieb und Schutztrieb mitbringen, ist in der Regel sehr aufmerksam gegenüber Umweltreizen und handelt dann auch selbsttätig, wenn sein Mensch ihm da nicht souverän und kompetent vorkommt. Sehr aufmerksam, sehr schnell lernend, aber auch "unerwünschtes" wird genau so schnell verknüpft. Viele denken, was bei einem Australian Shepherd das Schwierige ist, ist dass er viel Beschäftigung braucht. Die Beschäftigung ist eigentlich selten das Problem, außer du machst zu viel im ersten Lebensjahr. Ein Aussie ist als Allround-Farmhund gezüchtet: wachsam, reserviert Fremden gegenüber, eine gewisse Selbständigkeit, hohe Auffassungsgabe, sehr hart gegenüber Umweltreizen (die sollen auch an Rindern arbeiten können), dabei sensibel ihrem Menschen gegenüber, oft 1-Personenhunde. Sind tolle, sportliche, sehr an ihrem Menschen orientierte und sehr gut motivierbare Hunde, aber es sollte eben auch in die Richtung gedacht werden: "Schutztrieb", kein großes Interesse als erwachsener Hund an fremden Hunden/Menschen (und die sollen dann bitte auch nicht aufdringlich werden), eine nicht allzu hohe Frustrationstoleranz... und wenn der Mensch unsicher wird übernimmt der Aussie gerne ![]()
Was wäre denn mit einem Sheltie?
Der Blick bricht einem ja das Herz... ich wünsche ihr, dass sie zu einem entspannten, fröhlichen Hund werden kann ![]()
Flexi find ich praktisch, wenn der Herr irgendwo ein längeres Stück nicht frei laufen darf. Schleppleine in der Stadt ist doch irgendwie unpraktisch und ich bin mir auch nicht sicher, ob man damit den Leinenzwang erfüllt hat
. Was ich an der Flexi furchtbar unhandlich finde ist, dass man sie sich nicht einfach umhängen oder in die Jackentasche stopfen kann, man hat immer den riesen Griff in der Hand. Deshalb nutze ich die ausschließlich in der Stadt. Hier bei uns entweder eine Moxon-Leine oder eine leichte Textil-Leine. Grisu läuft sehr ungern an der kurzen Leine, man merkt richtig, wie er sich permanent zurück nehmen muss. Das ist absolut nicht sein Grundtempo. Aber hier ist die Leine ja immer nur kurz dran.
Wir haben jetzt noch mal alles angeschaut und sind doch bei Zell am See geblieben, haben aber so einiges für die nächsten Jahre im Hinterkopf. Wenn man sich Bilder anschaut, sieht ja überall traumhaft aus. Ende Januar geht es los ![]()
ZitatMeine Ausrüstung um tobende Hundemeuten zu fotographieren: Nikon D700 mit 24-70mm f/2.8G ED AF-S NIKKOR, Blende 3.2-3.5, Iso je nach Lichtverhältnissen so tief wie möglich.
Bsp. http://zorro.li/fotos/7_7_12_Geburi/
LG Roger
Wobei man bei dem Beispielbild ja schön das "Problem" sieht: mit so wenig Brennweite hast du schnell alles mögliche auf dem Bild, nicht nur das, was du eigentlich fotografieren wolltest...
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Das sehr gute 70-200mm f/2.8G ED-IF AF-S VR Nikkor ist mir fast zu klobig um mehrere tobende Hunde zu fotographieren und verwende ich wenn möglich immer mit einem Einbein-Stativ
.
Wenn du es nicht mehr willst, wüsste ich da einen Abnehmer ![]()
Für tobende Hunde nehme ich normalerweise das Tele (80-200mm in meinem Fall), gerade an der nicht-Vollformatkamera ist die Brennweite absolut ausreichend, finde ich. Das Problem mit dem Preis kenn ich nur zu gut... Wie gern hätte ich auch ein Tele mit Motor. Mal schauen, vielleicht gibt es das f4er ja dann man ohne Bildstabi in günstiger... Oder ich greif wirklich auf ein nicht-Nikkor zurück ![]()
Meine Hunde machen keinen wirklichen Unterschied zwischen fremde Katze drinnen oder draußen. Lucy will sie so oder so jagen, Grisu will nix damit zu tun haben. In der Wohnung fühlt er sich allerdings eher dazu gezwungen. Mit unserer eigenen Katze leben sie halt (keine Sympathie, auf beiden Seiten nicht, tun sich aber auch nichts).