Beiträge von Lucy_Lou

    Bei meinen (erwachsenen) Hunden kommt das zumindest mit um die 18 Stunden Ruhen schon so hin. Wir gehen um die 2-3 Stunden spazieren (Meist 1x 1,5 - 2,5 Stunden + 1x 30 - 60 Min, letzteres teils als Spiel/Übungen ohne wirklich Strecke zu machen). Wenn man dazu kurze Gassiegänge, Zwischendurchbespaßung, Kuscheln, Begrüßen... rechnet: so 18 Stunden pennen die schon, wenn ich nichts anderes fordere. Und wenn wir eine Halbtagswanderung von 4-5 Stunden machen, brauch ich die für den Rest des Tages nicht mehr ansprechen :hust: .

    Ich hatte ja schon per PN gesagt, Grisu reagiert vor allem auf mich, das macht es -eigentlich- einfacher. Grundsätzlich war es bei ihm sehr viel: eigenes Verhalten ändern (nicht nur ja-nein-Prinzip (was bei Lucy super geht), sondern selbst "vorleben", was angebracht ist), auf Melden habe ich immer reagiert: fürs Melden gelobt, dann aber wenn nötig gesichert, Tür zu, hinter mich geschickt... und selbst hin und begutachtet, selbst wenn ich vorher wusste, da ist eh nichts. Dann ihm mitgeteilt, so, alles abgecheckt, alles in Ordnung. Das abgebaut zu: er meldet mir, ich gucke zwar nicht mehr wirklich, teile aber mit, alles gut, und er nimmt das so hin. Er meldet viel, auch heute noch, aber zumindest meldet er mir :smile: . Im Dunkeln ist er deutlich angespannter und wenn wir im Dunkeln spazieren gehen, bleibt er an der Flexi. Ich mag kein Stress, ganz allgemein nicht, und übertragen tut es sich eh auf ihn, sein Radius ist groß, also bleibt er dann angeleint. Sonst würde ich nicht sagen, dass wir dadurch Einschränkungen haben, es schafft ja auch ein Gefühl von Sicherheit, wenn man weiß, der Hund würde im Zweifelsfall auch nach vorne gehen oder zumindest melden und beides würde er.

    Einmal habe ich den Fehler gemacht, wir hatten entfernte Bekannte zu Besuch, ich im Scherz zu Grisu (wir waren im Garten am Kaninchen-Freilauf): pass gut auf die Kaninchen auf! (weiß selbst nicht mehr, warum ich das überhaupt gesagt hab) Im nächsten Moment fletscht er die Menschen an, die er vorher noch neutral bis gut fand :ops: . Und auch sonst: er findet vieles "beobachtenswert" oder meldet halt, aber es hängt immer von mir ab, was dann kommt.

    War schon mal jemand auf Elba und kann ein wenig erzählen, was da mit Hund möglich ist und was nicht? Strände, Leinenpflicht, große Hunde in der Öffentlichkeit etc. Oder kann einen Campingplatz empfehlen (oder eine Tauchschule)?

    Danke!

    Nicht zu mir passen vor allem recht eigenständige Rassen und Hunde mit starkem Jagdtrieb, Außerdem bin ich bei der Auslastung der Hunde eher vielfältig und spontan und absolut kein Vereinsmensch und nicht ehrgeizig. Ich mag Hunde, die sehr begeisterungsfähig sind, gesunder Körperbau, an mir orientiert, mitdenkend, voller Ideen und Tatendrang. Gerne mit Wachtrieb, aber nicht extrem mißtrauisch oder aufbrausend.

    Was ich daher eher ausschließe, sind Nordische Rassen, Windhunde, Herdenschutzhunde und viele Jagdhundrassen.

    Daneben gibt es einzelne Rassen, bei denen ich zumindest noch keinen Vetreter kennen gelernt habe, den ich sofort genommen hätte. So z.B. Dobermänner, die ich nur als extrem hibbelig, extrem sensibel und sehr jagdtriebig kenne oder den Labrador, den ich als sehr trampelig, aufdringlich und in der Zusammenarbeit eher stur erlebe. Oder Shelties, die bislang einen etwas "verhuschten" Eindruck bei mir hinterlassen haben.

    Bei Terriern bin ich sehr zwiegespalten. Ich kenne einige Vertreter, die ich klasse finde, aber die Rassebeschreibungen lesen sich nicht so: sehr jagdtriebig, sehr eigener Kopf, sehr aufbrausend. Ich mag das Ideenreichtum, sich einbringen wollen, mitdenken, sehr begeisterungsfähig. Dennoch würde ich mich wohl eher nicht trauen, einen Terrier-Welpen aufzunehmen.

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    Was mir in Schottland am allerallerbesten gefallen hat, waren die äußeren Hebriden, es ist so wunderschön dort, einsam, erholsam, einfach toll und schöne Wanderungen gibt's ebenfalls.

    Oh ja, schöner geht es kaum! Auf der anderen Seite fällt mir auch keine Ecke Schottlands ein, die nicht toll fand :D


    Mal abgesehen vom Pony, kommt mir das soooo bekannt vor!!! Muss dieser Hund eigentlich alles, was ich ausstrahle, sofort umsetzen :muede2:

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    Charakterlich kommt der Chessie für mich sehr nahe an den Aussie heran, der ja weitaus bekannter ist.


    Da bin ich jetzt schon ein paar mal drüber gestolpert. Bin ja absolut kein Fan von Labrador oder Golden Retriever und frag mich bei der Einschätzung Chessie/Aussie, wie sehr das vom Standpunkt geprägt ist. Also ein Aussie aus der Sicht eines Border Collie-, DSH-, Langhaarcollie-, Bearded-Besitzers/Fans... beschrieben wird und ein Chessie eben aus der Sicht eines "Labrador-Fans". Gerade was Sensibilität dem Besitzer gegenüber angeht, "Wichtigkeit" von Umweltreizen, Revierverhalten... Kommt ja schon drauf an, womit du es vergleichst. Ich kenne keinen Chessie persönlich, aber wenn man eher sagt, für eine Art Labrador ist der doch ziemlich so und so... Oder aber den Vergleich zu einem Gebrauchshund wie dem DSH oder zu einem Hütehund herstellt, ist doch ein ziemlicher Unterschied. Uninteressant finde ich den Chessie nicht...


    Wie ich zum Aussie kam: mein Mann wollte keinen Bearded Colle, bzw lieber einen Aussie :lol: :hust:

    Nein ernsthaft, was wir wollten: sehr begeisterungsfähig, Allrounder, relativ gesunde Rasse, "gesunder" Körperbau, gut kontrollierbarer Jagdtrieb (da haben wir mit Grisu sicher auch ein Stück weit Glück gehabt), Wachtrieb erwünscht, kein "Dickkopf", keine eher eigenständige Rasse, aber mitdenkend, fordernd, voller Ideen, voller Tatendrang. Mittelgroß, wetterfest. Wir haben einiges eh ausgeschlossen: Meutehunde, nordische Rassen, Windhunde, einige Gebrauchshundrassen, die meisten Jagdhundrassen... Die meisten Begleithundrassen sind mir zu klein und irgendwie zu "angepasst"/glücklich mit allem. Langhaarcollie und Sheltie etwas arg sensibel. So viel blieb da nicht übrig...


    Der nächste Hund wird vermutlich entweder ein Gos d'Atura/Bearded Collie oder aber ein Lagotto oder Spanischer Wasserhund.