Wirklich nerven nur eine Sache: Hundehalter, die Kontakt zwischen den Hunden "aufzwingen", d.h. einen Hund haben, der dann tatsächlich angerast kommt, aufdringlich wird, keinerlei Gefühl dafür hat, dass meine Hunde keinen Bock auf ihn haben und ein Halter dazu, der meint, wenn andere Hunde das nicht toll finden, ist das deren Problem, der eigene Hund ist doch super sozial... Treff ich nur selten, die meisten Hundehalter akzeptieren es doch, wenn man den Kontakt nicht will oder alternativ verhält sich deren Hund eher desinteressiert oder ist zumindest in der Lage zu erkennen, wenn einer meiner Hunde ihn nicht mag. Aber wenn, lässt es mich doch jedesmal etwas fassungslos zurück ![]()
Beiträge von Lucy_Lou
-
-
Bei Grisu war ich beim aufwachen dabei (Kleintierpraxis hier in der Nähe) und auch beim in Narkose legen. Letzteres find ich viel schlimmer, den Hund wegsacken zu sehen. Grisu war beim Aufwachen auch erst mal am jaulen und schien mich gar nicht wahrzunehmen. Dem ging es in dem Moment wieder "gut", als er es geschafft hat, sich auf den Beinen zu halten, also halbwegs die Kontrolle über seinen Körper wieder hatte
.Lucy wurde ja 2x in Hofheim operiert. Beim einschlafen war ich beide Male dabei, das war da so gewünscht, falls man meint, das zu können.
Beim Aufwachen hieß es beim ersten Mal: Hund wird langsam wach, dann gehen Sie mal zu ihr, das hilft dem Hund. Durch meine Erfahrung mit Grisu hab ich das zwar nicht so geglaubt
, aber Lucy ist durch meine Nähe tatsächlich ruhiger geworden. Dennoch hat sie bestimmt noch 3/4 Stunde oder so durchgejault, teils geschrien, war sehr desorientiert. Anders als Grisu, hatte sie auch keinen Drang, sich zu bewegen. Beim zweiten Mal als sie operiert wurde, hörte ich sie dann irgendwann jaulen, hab gefragt, ob ich jetzt zu ihr könnte, da hieß es: nein, erst wenn sie wirklich bei sich ist. Hab dann erklärt, beim letzten Mal war ich auch dabei und es schien ihr zu helfen, dann durfte ich auch hin zu ihr.Beide Male, trotz ja relativ schwerer OP, durfte sie sofort mit Nachhause, als sie sich auf den Beinen halten konnte. War mir auch lieber so.
Zum Röntgen wird der Hund ja nur leicht narkotisiert. Da war es bei Lucy so, dass sie danach eine Hallo-wach-Spritze bekam und sofort wieder relativ fit war. Kein Jaulen oder so.
-
Zitat
Seh ich ned so
.. Ich schlepp das Zeug + Stativ + andere Objektive auf den Berg und wieder zurück, durch die schwedische Pampa und find's ned schlimm.
Geht mir auch so. Man gewöhnt sich dran, find ich. Und ich würd mich tot ärgern, im entscheidenden Moment nicht die entsprechende Ausrüstung dabei zu haben! -
Zitat
Ähnlichkeiten? Eher nicht, ich habe keinerlei Territorialagressionen. Bei mir darf jeder vor dem Haus parken und ich verstehe mich sehr gut mit allen Nachbarn. Außerdem habe ich Nerven wie Drahtseile, da warte ich auch noch drauf, dass sich das auf den Hund überträgt.
. Ja, hab grad auch irgendwie gedacht, schön wäre es 
Stimmungen übertragen sich tatsächlich sehr auf ihn, aber eigentlich glaub ich nicht, dass wir uns sonderlich ähnlich wären, wären wir eine Tierart

-
Nicht übel nehmen, aber für mich klingt das nicht nach einer Wohnkonstellation für die nächsten x Jahre... Sie oder du lernt jemanden kennen, Job / Freundeskreis ändern sich, unterschiedliche Vorstellungen vom Zusamenleben... Zwei unerzogene Hunde + deine etwas gegensätzliche Vorstellung zur Hundehaltung scheinem mir Probleme vorzuprogrammieren, wenn sie mit betreut. 2 junge Katzen obendrauf würd ich mir erst recht nicht antun. Nur meine Meinung. Ich bin Kopfmensch und würde komplett ohne "sie" planen. Passt es dann immer noch, gut, wenn nicht, dann nicht.
-
Zitat
Klingeln findet sie eigentlich nicht schlimm, weil..... es könnte ja der DHL-Mann mit der Futterlieferung sein. Da macht sie gar nichts, auch nicht bellen.
Und wenn du so ansetzt? Was ist anders am DHL-Mensch? Der kommt, bringt Futter, wird zum Hund nicht aufdringlich... Mein Rüde findet auch keinen "Besuch" so toll, wie unseren Postboten
.Besuch kommt rein, schmeist Fleischwurst Richtung Hund, ignoriert dann?! Was spricht dagegen?
-
Ich liebe Urlaub!!
In 2,5 Wochen geht es nach Österreich (hoffentlich in den Schnee!!!). Eine Woche Zell am See
Dann sind im Mai/Juni und im September je 2 Wochen Urlaub geplant, genaueres wissen wir aber erst nach der "Boot"-Messe in knapp 2 Wochen
. Wahrscheinlich wird es im Mai/Juni nach Frankreich oder Kroatien auf ein Boot gehen (mit den Hunden) und im September mit dem Wohnmobil in die Toskana und nach Elba.Dazu Kurztripps übers Wochenende mit dem Wohnmobil. Dieses Jahr das erste Mal, seit wir das Wohnmobil haben, doch recht viel Urlaub ohne Wohnmobil.
Nach Norwegen möchten wir auch so gerne mal, aber mit dem WoMo bis zum Nordkapp, da reichen die maximal 3 Wochen am Stück, die wir kriegen, leider nicht aus :/ .
-
Zitat
Wir hatten ein tolles Agritourismo "im Auge", da wären Hunde auch erlaubt gewesen.
Wanderungen und Strände mit Hunden muss toll sein, Freunde von uns fahren regelmässig mit ihren beiden hin. Ich hoffe dieses Jahr wird's was draus :)
Darf man fragen, was ihr da im Auge hattet? Wir wären etwa 1 Woche in der Toskana unterwegs und eine Woche auf Elba. Mein Mann möchte da tauchen, ich würde mit den Hunden vor allem wandern wollen und (falls möglich) anschließend am Strand ausspannen. Wir werden wohl in der zweiten September-Hälfte dort sein (wenn alle Ferien sicher vorbei sind
)Man liest ja vor allem von diversen Schwierigkeiten, Verboten... Hunde dürfen eh nichts in Italien und vor allem nicht an den Strand... Aber ähnliches hatten wir auch schon im Vorfeld zu Griechenland und Spanien gelesen, da war es in der Nebensaison aber dannn auch völlig entspannt mit den Hunden. Ich mach mir da wohl immer noch zu viele Gedanken

Elba muss ja wunderschön sein

-
Grisu ist nicht geröngt
. Ich hab nie eine Veranlassung gesehen, er ist jetzt fast 6 Jahre, fit wie ein Turnschuh, nie irgendwas gehabt. Leistungssport mach ich auch nicht. Wenn, hätte er wohl maximal leichte HD, da würde ich nichts anders machen, wenn ich es wüsste.
Ich denk mir, da gibt es (in seinem Fall) so viel mehr, was wahrscheinlicher wäre, als ausgerechnet HD, was sein Leben einschränkt (ein Unfall, Krebs irgendwann...).
HD ist halt so drin im Hundehalterkopf als "halbwegs wahrscheinlich und fürchterlich". Was war ich froh, als bei Lucys Untersuchung damals raus kam, dass sie gute Hüftgelenke hat
. Nun bin ich 5000€ ärmer und Lucy um diverse OPs, Schonfristen und Arthrose reicher, ... die Bänder waren es... Gerade beim Aussie mach ich mir um HD so gar keinen Kopf. Ich mein, ich versteh ja, dass das Schlagwort in Züchterkreisen von Bedeutung ist (es gerade ein Züchter einer "Sport-Rasse" nicht uninteressant findet), aber wie viele Aussies leiden denn, sofern sie körperlich eingeschränkt sind, ausgerechnet an HD, ED...
. Lässt sich relativ leicht untersuchen, ist vielen ein Begriff... das scheint mir da fast eher ein Kriterium 
-
Ich weiß, es geht schon längst um was anderes, aber noch mal kurz dazu:
ZitatIch war mal auf einem großen Aussie Spaziergang dabei, das war vor ein paar Jahren.
Da hab ich nichts von Schutztrieb mitbekommen, hab aber auch nciht so drauf geachtet.Dann war ich letztens mit Wicky und Chaya unterwegs, da habe ich persönlich nichts gemerkt...
Vielleicht hab ichs auch nur nicht wahrgenommen?!Das bemerkt man bei Grisu auch meist nicht. "Melden" ist bei ihm auch ganz viel: kurzer Blickkontakt zu mir, bzw. sich kurz "groß machen" und dann zwischen mir und was auch immer hin und her schauen. Bellen kommt auch vor, aber mehr bei nicht-alltäglichem. Sag ich dann: "alles ok" oder auch "fein, ist aber nix" oder so, kommt da nichts weiter von ihm (außer in wirklich ungewöhnlichen Situationen). Diese Rückmeldung von mir sucht er oft, er ist auch häufig auf Spaziergängen eher angespannt, meist vorne weg, am Aussschau halten, dann sieht er was und schaut zu mir. Jogger, Radfahrer, Spaziergänger, Reiter... alles, was sich "normal" verhält, interessiert ihn Null, zumindest im Hellen.
Situationen, in denen man es merkt, sind vor allem im Dunkeln oder aber, wenn ich unsicher werde. Oder so was wie: ein Mann fängt kurz vor uns an zu schimpfen, sich aufzuregen, da war er sofort am grollen, oder als unser Tauschbock nicht ordentlich an der Leine laufen wollte: in dem Moment, als ich den Bock anpampte, hing Grisu ihm dann im Fell
. Der Bock war danach allerdings ein Lamm, so lange Grisu hinter ihm her trabte
. Klar, das ist kein Schutztrieb, aber eine generelle Bereitschaft, nach vorne zu gehen, wenn ich das signalisiere (ob gewollt oder nicht). Und sonst so Sachen wie: Pilzesucher aus dem Gebüsch auftauchend oder so... nicht normal, muss gestellt werden! Einmal ein pinkelnder Mann hinter einem Baum
. Sonst ist Grisu da recht problemlos. Wenn ihn jemand in der Stadt plötzlich anfasst, duckt er sich halt weg, aber grundsätzlich kann man ihn überall mit hin nehmen.