Beiträge von Lucy_Lou

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    Wir fahren jetzt 1-2 mal die Woche ins Training, wollen uns aber über Kurz oder Lang selbst Schafe anschaffen.
    Und ich glaube hier würde Ray noch mehr aufgehen.. endlich täglich ihre MähMähs umsich haben.


    Es wären bei uns keine 1-2 mal die Woche. Gut, zum Training anfangs vielleicht schon. Aber "brauchen" würde ich den Hund seltener. Die Schafe sind zur Zeit etwa 1-3 Wochen auf einer unserer Weiden, bis es zur nächsten geht. Die Weide, die evtl. dazu käme, wäre groß genug, um die Schafe auch noch ein paar mehr Wochen glücklich zu machen... Und ich tu mich sehr schwer mit der Vorstellung, den Hund die Schafe treiben zu lassen, weil er es braucht oder auch "nur" 1-2 pro Woche fürs Training. Dafür mag ich die Schafe zu sehr, die können sich vermutlich lustigeres vorstellen. Gut, ich war nie hüten, es heißt ja immer, das ist gut aufgebaut eigentlich kein Ding für Schafe. Aber so wirklich in meinen Kopf will das nicht :ops:

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    Bzgl. Grisu die Frage: warum glaubst du, dass er nicht geeignet wäre... bzw. dass du es nicht versuchen könntest, ihm die Schafe noch schmackhaft zu machen?
    Vermütlich wird kein Hüte- oder Trial-König mehr aus ihm - aber warum soll er nicht mitkommen und nach Anleitung ein bißchen "helfen"....??


    Er mag die großen Schafe nicht, nähern sie sich ihm unter eine gewisse Distanz, droht er. Jagdtrieb an Wild zeigt er auch quasi nicht.

    Was er tut, ist im Winter den Eingang "verteidigen", wenn ich mit dem Kraftfuttergemisch komme. Das liegt ihm :hust: und hilft mir ja auch ein wenig... Auch zeigt er "Hüteverhalten" (?!), wenn ein Schaf bockt, beim Führen z.B.. Läuft das Schaf nicht akkurat mit, würde er "in die Fersen beißen". Wenn ich die Schafe umsetze, läuft er so im Abstand von 3-5 Metern hinterher und passt auf. Das schon. Ob man aus dem Gesamtpaket allerdings so etwas wie ein halbwegs brauchbares Hüteverhalten formen könnte... irgendwie scheint mir das nicht so
    Die Lämmer mag er (noch :lol: ), die haben bei ihm Narrenfreiheit. Sonst ist er oft mit auf der Weide, den großen Schafen weicht er einfach aus.

    Ich hab gemerkt, ich selbst hab hier noch gar nicht mitgemacht ...

    - ist euer Hund auch in "schwierigen" Situationen leinenführig? (mit "schwierig" meine ich, was das jeweilige Hund-Halter-Gespann eben als schwierig empfindet)

    Lucy: ja

    Grisu: bei großer Ablenkung muss er dran erinnert werden... Überhaupt ist langsames mitzockeln einfach nicht seins...


    - pöbelt euer Hund an der Leine in bestimmten Situationen?

    Lucy: nein

    Grisu: nein, aber es gibt Situationen (fremder großer Hund pöbelt ihn auf kurze Distanz an), da würde er gerne! Er gibt dann so eine Art Brummquietschen von sich, springt aber nicht in die Leine. Fällt ihm schwer...


    - kann euer Hund einige Stunden entspannt und unauffällig (kein Dauerbellen, zerstören etc.) alleine bleiben?

    beide: ja, Lucy aber nur in vertrauter Umgebung (braucht also z.B. im Urlaub ein paar Tage Eingewöhnungszeit)


    - wie reagiert euer Hund auf unbekannten Besuch auf dem Grundstück/in der Wohnung?

    Lucy: begrüßt ihn freundlich; auf dem Grundstück kann es auch mal stürmischer sein (wenn sie gerade erst raus gekommen und voller Energie ist) oder ignorierend liegen bleiben (wenn sie müde ist)

    Grisu: beobachtend im Hintergrund bleibend. Benimmt sich jemand seltsam, plustert er sich durchaus auch auf dabei, bellt aber im Normalfall nicht. Vermittelt meine Reaktion, der Besuch ist willkommen, ignoriert Grisu ihn.


    - fährt euer Hund ruhig und entspannt mit im Auto?

    beide: ja


    - verbellt euer Hund (von euch unerwünscht) Passanten?

    beide: nein


    - würde euer Hund hinterher hetzen/nicht abrufbar sein, wenn direkt vor ihm ein Reh/eine Katze/ein Kaninchen etc. los rennt?

    beide: nein


    - jagt oder verbellt euer Hund Jogger, Radfahrer, Autos, Reiter etc.?

    beide: nein


    - bellt euer Hund unerwünscht viel?

    Grisu bellt viel, im Spiel, wenn er aufgeregt ist und ganz allgemein... aber mich stört es nicht, daher nein. Lucy bellt kaum


    - ist euer Hund ängstlich/aggressiv fremden Menschen gegenüber?

    Lucy: ganz im Gegenteil

    Grisu: er ignoriert Fremde und will seinerseits auch ignoriert werden, weicht aber einfach aus. Ängstlich oder unsicher ist er nicht.


    - reagiert euer Hund ängstlich/aggressiv auf andere Hunde?

    Lucy: hat an 98% der fremden Hunde kein Interesse. Sie ignoriert, wenn sie kann oder vermittelt so deutlich, wie es halt unbedingt nötig ist, dass sie keinen Wert auf Hallo sagen legt. Im Normalfall wird schon ein leichtes aufplustern von ihr ernst genommen, daher sind Hundebegegnungen mit ihr mittlerweile sehr entspannt.

    Grisu: aufdringliche, große, fremde Rüden findet er kacke!


    - glaubt ihr, euer Hund hinterlässt in der Öffentlichkeit einen positiven Eindruck?

    Würde sagen, ja.


    - kann man euren Hund zu einem für alle Seiten entspannten Stadtbummel mitnehmen?

    beide: ja, wenngleich für Grisu ein Stadtbesuch schon eher aufregend ist


    - was würde passieren, wenn ihr euern Hund unangeleint im Samstagstrubel mit in eine Innenstadt nehmen würdet (rein hypothetisch)?

    Lucy: würde mittrotten und versuchen bei "Futter" einen unbeobachteten Moment abzupassen. Also kein Unterschied zum angeleinten Stadtbesuch :hust:

    Grisu: ich glaub, er wär ein Jojo: würde versuchen, alles im Blick zu behalten, alles bewerten und genauer in Augenschein nehmen und mich gleichzeitig nicht völlig aus den Augen verlieren wollen. Er hätte auf jeden Fall Stress


    - reagiert euer Hund unsicher auf Kinder/Betrunkene/verkleidete Menschen etc.?

    Lucy: nein

    Grisu: bei "seltsamen" Menschen hält er eine etwas größere Distanz ein, als bei "normalen", aber unsicher würde ich das nicht nennen. Verbellen oder so tut er nicht


    - macht es in den verschiedenen Situationen einen Unterschied, ob euer Hund angeleint ist oder nicht?

    Lucy: nein

    Grisu: ihm scheint die Leine Sicherheit zu geben, er gibt da viel "Verantwortung" ab, entspannt. Außerdem mag ihm klar sein, dass meine Eingriffmöglichkeiten im Zweifelsfall größer sind :D


    - würde euer Hund eine weggeworfene Bratwurst, die er auf dem Spaziergang findet, fressen?

    Lucy: wenn ich nicht hinsehe: oh ja! Sonst nicht

    Grisu: der schleicht so lange "unauffällig" drumherum und schaut immer wieder zu mir... bis ich so abgelenkt sein kann wie nur was, es muss auffallen! Er scheint dann richtig erleichtert, wenn ich "nein, weiter!" sage


    - was ist für euren Hund auf einem Spaziergang genauso interessant oder interessanter als ihr selbst?

    Lucy: wenig. Kaninchen und Eichhörnchen, interessante Pipistellen. Aber nichts davon macht sie "unkontrollierbar"

    Grisu: findet unheimlich viel interessant, aber es ist dann eher der Reiz, der eingeordnet werden muss.


    - ist euer Hund im Freilauf zuverlässig abrufbar, wenn andere Menschen/Hunde in Sicht kommen?

    Lucy: ja

    Grisu: wenn ein fremder Hund auf ihn zustürmt, ab einer bestimmten Distanz nicht mehr. Sonst ja


    - reagiert euer Hund unsicher auf bestimmte Geräusche/gegenstände/Situationen/Untergründe etc?

    beide nicht wirklich


    - was glaubt ihr, fällt Nichthundehaltern an Hundehaltern am meisten negativ auf?

    Unkontrollierbarkeit, Hundehaufen


    abschließend:

    - Rasse und Alter des Hundes

    Lucy: 7, 5 Jahre, Berner-DSH-Collie Mix

    Grisu: 6 Jahre, Australian Shepherd


    - ist es euer 1.-Hund?

    beide nicht


    - habt ihr euch im Vorfeld über Hunde/die spezielle Rasse informiert? Hat das geschadet/geholfen?

    Lucy: nein, keinen Gedanken an die Mischung verschwendet, wobei ich alle drei Rassen eher positiv verknüpfe. Hat nicht geschadet

    Grisu: ja, aber irgendwie den falschen Fokus gehabt... Weder geholfen, noch geschadet, denke ich


    - habt ihr den Hund von Welpe an?

    beide ja


    - ist er aus dem Tierschutz, von privat, vom Züchter?

    Lucy vom Bauernhof

    Grisu vom Züchter


    - geht ihr in eine Hundeschule oder seid ihr gegangen? Hat euch das geholfen?

    mit beiden etwa das erste Jahr, mehr zum Kontakte haben und Spaß und Spiel, nicht zur Erziehung. Weder geschadet, noch geholfen, was die Alltagstauglichkeit angeht, denke ich


    - was bekommt euer Hund regelmäßig an Auslastung (Dauer des täglichen Spaziergangs, Spiele etc.)

    2-3 Stunden Spaziergang, Suchspiele, Nasenarbeit, Tricks, Joggen etc. nach Lust und Laune.


    - an welchen Punkten habt ihr von Welpe an gegengearbeitet und so eventuelle Probleme verhindert?

    Lucy: hm, glaube, die ist alleine so toll geworden

    Grisu: Jagdtrieb, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz (vor allem die letzten beiden Punkte waren richtig Arbeit bei ihm!). Aber ja, das dürfte sehr geholfen haben!


    - von welchen Problemen seid ihr überrascht worden, mit denen ihr nicht gerechnet hättet?

    Lucy: sie fand schon als Welpe/Junghund Fremdhunde relativ überflüssig. Das wäre eigentlich kein Problem geworden, wenn ich ihr nicht hätte aufzwingen wollen, die doch gut zu finden...

    Grisu: sehr wenig Frustrationstoleranz, sehr wenig Geduld, sehr aufbrausend. Starkes Ressourcenverteidigungsverhalten, vor allem anderen Hunden gegenüber. Sehr sensibel mir gegenüber und sehr hart (im Zweifelsfall immer nach vorne gehend) bei "Außenreizen". Ich weiß, das klingt nicht ungewöhnlich für einen Aussie, aber ich hätte es so nicht erwartet.


    - was würdet ihr beim nächsten Hund anders machen?

    Lucy: sie nicht in Hundekontakte reinzwingen, aber früher einüben, wie sie gelassen durch für sie blöde Begegnungen kommt

    Grisu: keinen Aussie mehr aufnehmen :ops: ?! Nein wirklich, keine Ahnung. Zum deutlicheren Grenzensetzen bin ich wohl einfach nicht geboren...


    - wo seht ihr den Hauptgrund für eventuelle Probleme? (Fehler in der Erziehung, schlechte Erfahrungen, Charakter/Wesen des Hundes etc.)

    Lucy: -

    Grisu: eigentlich typische Rasseeigenschaften und ein Mensch, zu dem sie vielleicht nicht unbedingt passen...


    - empfindet ihr euch selbst als besonders engagierte Hundehalter?

    eher ja


    - glaubt ihr, euer Hund führt bei euch das Leben, dass er sich gewünscht hätte?

    Lucy würde vermutlich gerne auf einem großen Fabrikgelände leben. Alles voller Menschen, die sie knuddeln und ihr was zustecken, vielleicht ein paar Mäuse und Kaninchen, die sie eliminieren darf...

    Grisu: würde wohl am liebsten auf einer großen Ranch leben, nur vertraute Menschen um sich und über all das darf er wachen und bekommt zwischendurch "wichtige" Aufgaben.


    die Frage mag ich ja besonders, da der Fragebogen doch eher auf „negatives“ abzielt
    -Was mögt ihr an eurem Hund?

    Lucy: ihr unglaubliches Selbstbewusstsein, ihre Ruhe, dass man ihr beim Denken zuschauen kann, dass sie ein Verlasshund ist. Dass sie trotzdem begeisterungsfähig ist, sich einbringt, verschmust ist und gar nicht mal so unsensibel, wie man auf den ersten Blick denken mag

    Grisu: sein unbedingter Wille, sich einbringen zu wollen, seine unglaubliche Auffassungsgabe, sein Mitdenken, sein „mein Rudel über alles“. Sein Wille, die Dinge wirklich gemeinsam zu tun, sein tolles Körpergefühl

    Mal was ganz anderes, obwohl zum Thema "Rassestandard" passt es vielleicht.

    Ab wann braucht man einen Hund für die Schafe und wie glücklich kann ein Hund mit wirklichen Hüteambitionen mit wenig Arbeit an Schafen werden?

    Wir haben ja bloß 3 Große und dieses Jahr 5 Lämmer (von zweien der Schafe). Und so ist es erstmals tatsächlich so, dass ich mir wünschen würde, ein Hund würde wirklich helfen können... Und da es nun mehr Schafe sind dieses Jahr, als gedacht, haben wir uns nach weiteren Weideflächen umgesehen. Und heute ein Angebot für ein wirklich großes Stück Land bekommen (zumal 3 Jahre Pachtfrei für gut drum kümmern). Da könnten mehr Schafe bleiben...

    Mit unseren beiden Alten war alles simpel: die sind leinenführig, nett und zu zweit eh problemlos überall hin zu bringen. Die 8 nun passen nicht mal mehr gemeinsam in einen Anhänger. Und die Kleenen bauen nur Mist beim Umsetzen :hust:

    Wie auch immer, ein Hund, der wirklich Hüten kann, braucht der das dann nicht auch? Dem reichen doch im Leben nicht die paar Einsätze, die wir bieten können?! Keinesfalls haben wir Interesse am "Sporthüten", es ginge rein ums Handling unserer Schafe, von denen bei Annahme des Landes noch ein paar mehr einziehen würden. Aber keinesfalls eine erfüllende Aufgabe für einen Vollblut-Hütehund...

    Wie löst man das? Einen vielleicht-könnte-er-hüten-Hund nehmen, in der Hoffnung, er kann es nach Training, braucht es aber nicht allzusehr? Was sonst? Doch besser ohne Hundeeinsatz weiter machen?

    Grisu jedenfalls wird das nicht übernehmen (können), es ginge eher um einen Hund, der in vielleicht 2-3 Jahren einzieht. Und bis dahin wäre ja abzuwarten, was überhaupt an Arbeit an den Schafen anfallen würde.

    Aber wie machen das andere "Hobby-Halter"?? Ist es möglich, dass ein Hund kann und will, dann aber nicht wirklich viel braucht?


    PS: wir sind im Mai auch 2x auf der Durchfahrt durch Bayern und könnten auch Hallo sagen :D

    Ich kann zwar nicht helfen, fühlte mich aber mein Lesen stark an unseren Schottland-Urlaub erinnert. Gut die Hälfte der Hunde dort waren Border Collies und von denen zeigten sehr viele genau dieses Verhalten, bzw.: kurz fixieren, uns "abfangen" und dann das Interesse völlig verlieren, so lange wir keine großartigen "Bewegungsreize" mehr ausgesendet haben. Kein schnüffeln, kein Spiel, nur hinterher pesen und abstoppen. Ich hab die Krise bekommen und meine Hündin auch... Mein Rüde hat die irgendwann einfach ignoriert, die Hunde waren vermutlich ein wenig "Aliens" für ihn und ein "echter" Kontakt war ja eh nicht möglich...

    Heute hatten wir es noch mal ähnlich :smile: . Vielleicht zeigen die paar Stadtausflüge der letzten Wochen ja schon Wirkung :lol: . Normalerweise bleibt Grisu ohne Kommando bei freilaufenden Hunden erst mal stehen und reagiert dann auf den jeweiligen Hund...
    Diesmal kamen wir von einem kleinen Querweg Richtung Hauptweg rauf, Grisu wieder vorne weg, drehte dann um und trabte zu mir. Der Unterschied zum DSH war aber deutlich, heute war es ein mittelgroßer Jagdhund (-Mix) und Grisus Körperhaltung deutlich entspannter. Der Jagdhund zeigte auch kein Interesse, sondern blieb halt oben auf dem Weg. 30 Minuten später sah ich das Herrchen auf einer Bank sitzen, dachte mir, jetzt bin ich mal mutig, und lasse auch Grisu frei (immerhin war es sehr unwahrscheinlich, dass der Hund auf uns zustürmt, so aus der ersten Begegnung heraus und Grisu selbst würde nicht hinlaufen, wenn der andere Hund desinteressiert ist). Aber da war kein Hund... Der Mann saß da und wartete.. Wir hörten ihn, den Hund, später (zumindest hoffe ich, dass da nicht noch ein Hund auf der Jagd unterwegs war :/ )

    Das war dann auch schon wieder alles an "Übungsmöglichkeiten, auf einem typischen Sonntagspaziergang...

    Wobei ich nach wie vor nicht wirklich einen "Übungsplan" habe...

    Noch mal kurz zum alleine im Garten wenn ihr arbeitet: es gibt hier durchaus einige Hunde, die man tagsüber öfter mal alleine im Garten sieht. Und genau einer davon (ein uralter Collie) hängt nicht kläffend im Zaun, wenn wir vorbei spazieren. Vor allem mit eurem zweiten Hund, der es wohl von klein auf so kennen lernen wird?! Da ist man dann ja auch nicht immer dabei, wenn er dann langsam erwachsen wird und ausprobiert, sein Grundstück zu verteidigen... Und dann hast du 2 Hunde, die sich da gegenseitig "Rückhalt" geben und hochpushen. Ich würd das nicht unterschätzen... Und dann kommt es wirklich auf die Wohnlage (und die Nachbarn an), ob das so mitgemacht wird.

    Muss natürlich nicht passieren, aber wenn dein Mann nun denkt, na immerhin dann ist er draußen und an die restliche Draußenzeit gewöhnt der Hund sich schon noch... und dann geht es gar nicht...

    Ich würde mir ebenfalls, wie Suoma schrieb, bei deinem hübschen Mini-Aussie wirklich Sorgen um Diebe machen, daneben um hundehassende Giftköder-Werfer und Hunde-ärgernde Kinder... Ich persönlich hätte keinen ruhigen Moment, wenn ich arbeiten wäre und die Hunde im Garten!

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    Naja, mein Mann meint schon es wäre besser für den Hund draußen zu sein. In manchen Situationen sehe ich das auch so. Beispielsweise wenn wir arbeiten sind und der Hund drinnen alleine wäre, finde ich es für ihn schöner (wenn er daran gewöhnt ist und sich wohl fühlt) diese Zeit draußen zu verbringen.


    Ist halt die Frage. Ich glaub, mein Aussie würde sich da zügig zum perfekten Kläffer, äh, Wachhund aufschwingen :hust: . Hätte auch Sorge, dass da doch mal ein Depp Blödsinn über den Zaun hinweg mit den Hunden macht. Dann brauchst du natürlich auch ein entsprechendes "Hundeheim", von wegen Witterungsgeschützt und so. Wie lang muss er denn alleine bleiben? Wenn es der ganze Tag wäre, würde ich das Argument sehen: draußen hat er was zu gucken und kann sich lösen... Für ein paar Stunden wäre es mir eher lieber, der Hund hat seine Ruhe und döst einfach drinnen. Kommt vielleicht auch drauf an, was an den Garten angrenzt.

    Ansonsten das Argument: könnte besser für den Hund sein: wartet das doch mal ab?! Wenn Titus es nicht kennt, müsstet ihr ihn eh langsam dran gewöhnen und dann seht ihr ja, ob er lieber draußen ist ;)

    Ihr habt also bislang noch nicht zusammen gewohnt? Oder wie habt ihr das bislang mit Titus gelöst? Ich meine, kennt dein Mann es einfach nicht, dass (große) Hunde mit im Haus leben oder was sind seine Argumente :???:

    Wenn Titus es nicht kennt, alleine draußen zu sein, ist die Frage, ob er es "akzeptiert". Wir haben ein Haus mit großem Garten. Lucy liegt durchaus gerne mal auf dem Wiesenstück vor der Terasse, auch wenn wir nicht mit draußen sind. Grisu will grundsätzlich sein, wo wir sind (mit dem alleinebleiben an sich hat er keine Probleme, aber wenn wir Zuhause sind, ist er lieber bei uns).

    Die Frage, die sich mir auch immer stellt beim nur draußen sein: wie lange ist der Hund dann effektiv alleine? Klar, im Sommer ist man viel im Garten, aber die restliche Zeit? Bei Kälte, bei Regen? Wenn es früh dunkel ist? Wirklich Gesellschaft hätte er ja dann nur bei euren Spaziergängen, Hundesport, was auch immer... Für mich persönlich wäre das nichts und für meine Hunde wohl auch nicht. Gerade das Abends gemeinsam im Wohnzimmer kuscheln genießt auch Lucy sehr.

    Wüsste nicht, warum die Hunde weniger mit rein dürfen, bloß weil man einen Garten hat... Wenn der Hund es selber will oder wenn man eh arbeiten ist, ok... aber sonst?

    Tabu ist bei uns die Küche. Das Bad betreten sie freiwillig nicht :hust: . Ansonsten können sie sich frei im Haus bewegen.

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    Wir können gerne auch mal die Hundewiese aufsuchen ;)


    Jetzt muss ich mir nur noch einig werden, was ich eigentlich genau üben will :lol: :ops: . Vielleicht wäre es wirklich der beste Weg, ein absolut zuverlässiges "bei mir" aufzubauen (wie dein "warte"), in das ich ihn im Zweifelsfall beordern kann (dann hat er eine Aufgabe und muss auf mich konzentriert bleiben, statt sich zu prügeln...) :???:
    Wobei er ja dann immer noch nicht "relaxter" ist, wenn ein fremder Rüde auf ihn zustürmt und der halt schneller bei Grisu ist, als Grisu bei mir. Das ist ja eigentlich jetzt schon genau die Baustelle (und die Sorge), die ich habe. Auch deshalb zur Zeit die Flexi in der Stadt: so muss er gezwungenermaßen einen engen Radius einhalten, an den ich ihn sonst permanent erinnern müsste... Oder wir müssen irgendwie (keinen Plan wie) üben, dass er bei aufdringlichen/anstürmenden Rüden selber lernt, es gelassener zu gestalten.