Beiträge von Lucy_Lou

    Grisu muss schon halbwegs dringend, wenn er tagsüber mehrere Stunden alleine bleibt. Nachts ist das eher kein Thema.

    Ich habe eine Zeitlang Vollzeit gearbeitet, da war Lucy halbtags aber betreut. Ich bin um 6 Uhr eine Runde mit ihr gegangen, war von etwa 7Uhr bis 18Uhr außer Haus. Vormittags hate sie Betreuung/Beschäftigung, Abends bin ich noch mal mit ihr spazieren gewesen. Und ganz ehrlich: freiwillig für mich nie wieder. Ich bin zu nichts mehr gekommen und hatte ein schlechtes Gewissen meinem Mann, meinem Hund und dem Haushalt gegenüber und das täglich. Es blieb nie genug Zeit. Gut, ich hatte eine lange Anfahrtsstrecke zur Arbeit (gut 2 Stunden am Tag saß ich im Auto), im Winterhalbjahr habe ich die Sonne mit Lucy zusammen nicht gesehen... Auch wenn es "nur" 8,5 Stunden statt 11 gewesen wären: da ist so viel anderes, was ansteht, wo bleibt da der Hund? Oder der Garten oder der Haushalt oder der Mann oder Freunde oder irgendwas außer "das muss jetzt zwingend!"?

    Wenn ich überlege: normaler Vollzeitjob, normale Anfahrt, mit Glück nur 9 Stunden unterwegs. Dann Haushalt und alles andere, was bleibt da für die Hunde? Die Alleinbleibzeit ist eine Sache, aber so viel vom Tag ist da doch einfach nicht mehr zu vergeben?!

    Für mich (!), nicht zwingend für meine Hunde, würde ich Vollzeit + Hundehaltung eher nicht mehr machen... Wobei ich mir auch schlecht vorstellen kann, dass meine Hunde das gut fänden...

    Zitat

    Beim Lesen war ich gerade ziemlich entgeistert - solche Begebenheiten hatte ich hier glücklicherweise noch nie. Ich höre sehr häufig ein Lob, wie gut erzogen Amy ist, wenn sie zu mir kommt und gesittet an Fußgängern, Reitern und Radfahrern vorbeigeht oder am Rand abgelegt wartet. Viele Leute kommen so mit uns in's Gespräch und es sind immer freundliche.
    Anlegen tu ich mich hier nur mit den anderen Hundehaltern... :pfeif:

    Solch eine Hunde(halter)feindlichkeit haben wir hier nicht und ich kann gar nicht begreifen, dass es bei Euch scheinbar so krass ist.


    Ja, hab ich mir auch gedacht :smile: . Wir wohnen schon gut hier :D

    Das Problem ist halt, wenn der Hund wirklich nicht mehr kann... Meine Hündin hat gut 30kg und hatte zwei Kreuzbandrisse. Und bedingt dadurch durfte sie jeweils mehrere Wochen gar nichts nach den OPs. Im Moment gingen die Treppen, aber Arthrose hat sie in einem Knie nun schon deutlich, da würden Treppen irgendwann auch ein größeres Problem werden. Natürlich, es kann immer gut gehen und planbar ist eh nicht alles. Aber wenn ich weiß, der Hund muss auf jeden Fall Treppen laufen können, ich würde einen "tragbaren" Hund wählen.

    Seit meiner Kindheit finde ich den Irish Wolfhound faszinierend. Was mich vor allem abschreckt, sind die unglaublich vielen möglichen Krankheiten, dann dass der Hund sehr lange "Junghund" ist, sehr kurz "im besten Alter" und dann mit großer Wahrscheinlichkeit früh stirbt. Lucy (kein IW) ist jetzt 7 Jahre alt. Wäre sie ein IW, könnte ich für das Alter vermutlich schon dankbar sein...

    Es betrifft ja nicht nur den IW, gibt ja so einige Rassen, bei denen man zumindest mit recht großer Wahrscheinlichkeit mit bestimmten Krankheiten rechnen muss (und sei es "nur" eine nicht freie Atmung beim Mops oder ähnliches) oder eben eine kurze Lebenserwartung.

    Warum habt ihr euch für eine solche Rasse entschieden? Oder eben nicht? Wie wichtig ist euch gerade die durchschnittliche Lebenserwartung?

    Und kennt ihr einen IW-Züchter (gerne auch per PN), der in punkto Langlebigkeit/Gesundheit wirklich mal einen Besuch wert wäre?

    Wie ist er denn im Freilauf? Wie "nah" muss er andere Hunde an der Leine ertragen (also wohnt ihr in der Stadt oder eher so, dass ihr viele Ausweichmöglichkeiten habt?). Ab welcher Distanz knurrt er denn? Ist es egal, was der andere Hund tut, ob er klein oder groß ist, Geschlecht? Funktioniert "Schau" perfekt ohne andere Hunde in Sichtweite? Und bei weit entfernten Hunden?