Beiträge von Lucy_Lou

    Ich bin ja zu sehr Kopfmensch, um bei so einer Frage zu denken, ach den könnt ich und den könnt ich...
    aber wer mir beim Lesen des Titels spontan durch den Kopf ging, war genau er hier:

    Zitat

    I
    - Benny (PowderPuff) von Löwchenfan!


    Ich glaub, der würde hier einfach nett mitlaufen und dabei noch gut aussehen :D

    Wir nehmen am Meer Treibgut (Plastikflaschen eignen sich z.B. super und Lucy liebt die), gibt aber auch schwimmende Plastikschuhe und ähnliches, irgendwas finden wir immer... Oder einfach Stöcke. Wir hätten sonst nach unserem Urlaub kein Spielzeug mehr, da Lucy nicht (freiwillig) schwimmt und Grisu überhaupt nicht ins Meer geht.

    Zitat


    Grisu: ja, aber bitte nicht von Welpe an... Die ersten drei Jahre seines Lebens darf sich jemand mit ihm rumschlagen (und es bitte gut machen :lol: ), dann übernehm ich ihn... Tatsächlich wird hier aber sehr sicher kein Aussie mehr einziehen.


    Das klingt irgendwie etwas "barsch" :/ . Ich weiß nicht so recht, wie ich es beschreiben soll. Wenn ich alle Grisus Eigenschaften auf dem Papier sähe: unheimlich aufmerksam, super lernwillig, kaum Jagdtrieb, extrem an mir orientiert, kaum Interesse an fremden Menschen und wachsam, aber nie überreagierend diesbezüglich, kaum Interesse an fremden Hunden, aber eher kein "Erstschlag-Typ", voller Ideen, bleibt problemlos alleine, liebt wie ich Urlaube und Neues erkunden, nicht "nervig" in punkto Auslastung, macht alles freudig mit... Und doch habe ich das Gefühl, dass da was grundsätzlich nicht zusammen passt :???: . Und ganz ehrlich, um an den heutigen Punkt zu kommen, haben wir lange gebraucht. Und auch da denke ich, bei wem anders wär vieles vermutlich nie wirklich ein Thema geworden, womit wir lange zu kämpfen hatten. Tatsächlich findet so ziemlich jeder in meinem nahen Umfeld (inklusive meinem Mann) Grisu sehr viel "einfacher", als Lucy. Also liegt es ja wohl an mir... Es ist nicht so, dass ich ihn nicht toll finde, dass ich nicht gerne mit ihm zusammen lebe (und mittlerweile, er ist 6 Jahre alt, es auch genieße!), ...nur wenn es um den zukünftigen Hund geht, ich glaube, es gibt Konstellationen, die besser passen.

    Lucy: ja, auf jeden Fall (allerdings würde ich sofort bei Einzug eine OP-Kostenversicherung abschließen :hust: )

    Grisu: ja, aber bitte nicht von Welpe an... Die ersten drei Jahre seines Lebens darf sich jemand mit ihm rumschlagen (und es bitte gut machen :lol: ), dann übernehm ich ihn... Tatsächlich wird hier aber sehr sicher kein Aussie mehr einziehen.

    Das ist vermutlich in deinem Fall Definition deiner Trainerin :lol: .

    Für mich: prompt, auch auf Distanz und so lange (auch unter Ablenkung), bis ich es aufhebe. Also theoretisch :D . Lucy muss eh kein Sitz mehr machen wegen ihrer Arthrose in den Knien und Platz finde ich in so einem Fall eh praktischer. Aber generell...
    "Korrekt" mag vielleicht sein, dass der Hund nicht sonst wie die Beine abwinkelt. Aber ich vermute, das ist in aller Regel anatomisch- oder krankheitsbedingt, da würde ich einer Trainerin zu Liebe nicht dran rumdoktern... Hab ich aber bislang auch nur bei Platz gehört, dass es da korrektes und nicht korrektes Liegen gibt :???:

    Lucy ist zur Hälfte Berner Sennen, dazu Collie und DSH (und vielleicht auch noch mehr, ein Bauernhof-Ups-Wurf). Gezielt gesucht haben wir nach der Rasse (-Mischung) nicht, aber sie passt ziemlich gut zu uns :D . Sie ist dickköpfig, selbstbewusst, weiß genau was sie will und mit wem sie den Molli machen kann... Sie hat eine Engelsgeduld und eine Frustrationstoleranz, die gegen Unendlich geht. Ein wenig der mit dem Kopf duch die Wand Typ und lieber 100 mal das gleiche umsonst probieren, als den Kopf zum Denken gebrauchen :roll: . Extrem verschmust, sehr gelassen, fremden Hunden gegenüber fordert sie allerdings Respekt ab. Sie ist allgemein ein positiver Hund, macht sich über wenig einen Kopf, genießt. Sie liebt Schnee und Eis, Temperaturen über 15Grad kann sie nichts abgewinnen. Sie spielt gerne, aber würde niemals rennen, nur um des Rennens Willen. Wachsam ist sie allerdings kaum, Menschen traut sie nicht wirklich etwas böses zu. Verfressen ist sie! Und sabbern tut sie! Wenn ich tatsächlich mal sauer auf sie bin, ist sie überraschend sensibel.


    Mal ein paar Fotos:

    Schneehund

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    sie liebt es, sich zu wälzen, das ist ein Morgenritual und sie tut das selbst auf Steinen. Am liebsten aber auf Sand oder Schnee.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    sie liebt Quietschies

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    ein Portrait

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    und mal der ganze Körper

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Hundefreundlichkeit der Franzosen kann ich auch nur bestätigen :smile: . Und in anderen Urlaubsländern erkennt man französische Urlauber daran, dass sie sich sofort freudig auf die Hunde stürzen :lol:

    - Welches Land/Region findet ihr gut? Wo ist es z.B. besonders hundefreundlich?

    Wir sind schon ein wenig rumgekommen und mir ist mittlerweile Hundefreundlichkeit als solche gar nicht mal mehr so wichtig. Es kommt sicher drauf an, was genau man mit dem Hund zusammen machen möchte, aber gerade in der Nebensaison und abseits der Haupttouristengebiete macht es kaum einen Unterschied, finde ich.

    Frankreich (ganz im Norden waren wir bislang nur) ist auf jeden Fall sehr hundefreundlich. Tolle Strände, gutes Essen, hübsche Dörfchen... Und für uns sehr wichtig: wohnmobilfreundlich!

    Griechenland: definitiv nicht hundefreundlich, tatsächlich sieht man viel Hundeelend, viele Straßen- und Kettenhunde. In Städte oder gar Restaurants kann man große Hunde eher nicht mitnehmen. Wir haben dort trotzdem einen absoluten traumhaften Urlaub erlebt mit den Hunden, allerdings abseits der Touristenorte. Wunderschöne Strände nur für uns (und die Hunde :D ), tolle Wandermöglichkeiten und die Sehenswürdigkeiten nicht griechischen Ursprungs dürfen die Hunde auch betreten. Die Hunde hatten dort kaum Einschränkungen, ganz im Gegenteil.

    Spanien (Katalonien mit Costa Brava): Hinterland prima mit Hunden, in diesem Landesteil kein Unterschied zur "deutschen" Hundehalten, auch kein Unterschied in punkto "Hundefreundlichkeit". Viele Stauseen, tolle Wandermöglichkeit. Am Meer in der Nebensaison geht es je nach Zielort mal mehr, mal weniger gut... In der Hauptsaison wird man Hunde dort sehr sicher nirgendwo mit an den Strand nehmen dürfen. Dafür ist die Costa Brava auch einfach zu touristisch überlaufen. Wir waren im Mai in L'Estartit, das ging gut mit Hunden am Strand.

    Schweiz: wir waren einige Male im Berner Oberland, da gab es nie Probleme mit den Hunden. Die fuhren ganz selbstverständlich kostenlos in Gondeln und Bussen mit, durften mit in Restaurants, mussten bei Wanderungen nicht angeleint werden. Ist auch eine traumhafte Gegend!! Absolut super für Wanderurlaub mit Hund!

    Belgien und Österreich würde ich sagen, wie bei uns in Deutschland. Wobei ich bei beiden Ländern nicht sagen könnte, so exakt da müsst ihr mal hin mit Hund. Aber man findet dort sicher zu Genüge Freiraum und Unterkünfte.

    Italien (Toskana): ähnlich wie Spanen hat es uns positiv überrascht: ich fand die Italiener sehr viel hundefreundlicher, als erwartet. Die Hunde hatten keine Einschränkungen, in der Nebensaison auch an einigen der von uns besuchten Strände problemlos. Tolle Wandermöglichkeiten, kein Problem in Städten. In einigen Restaurants willkommen, in anderen nicht. Letztlich kein Unterschied zu Deutschland, würde ich sagen.

    Kroatien: Die Kroaten empfand ich ähnlich den Franzosen: oh, ein Hund!! Streicheln, begrüßen! (und ich hab ja nun wirklich keine kleinen Hunde...). An Stränden aber oft verboten, abseits und in der Nebensaison findet sich aber was. Insgesamt ist für mich persönlich Kroatien weniger ein "Top-Ziel", weil man in jedem Fall auf Campingplätze muss, es wenig Wanderwege abseits der Haupt-Sehenswürdigkeitsrouten gibt (Plitvicer Seen etc) und die meisten Strände Kiesstrände sind. Aber die alten Städte sind traumhaft schön und die Nationalparks ebenfalls.

    Schottland: solange die Hunde keine Schafe jagen, wunderbar mit Hunden. Einsame, traumhafte Sandstrände (und selbst die Strände an Campingplätzen oder Ausflugsziele fast ausnahmslos ohne jede Einschränkung für Hunde!!), tolle Wandermöglichkeiten, tolle Natur, die Abteiruinen, einfach traumhaft! Auf jeden Fall auch super mit Hunden! Ich hab allerdings gehört/gelesen, dass man nicht ganz so leicht eine Unterkunft findet mit Hund, das Problem hatten wir ja nicht.


    - Welche Form der Unterbringung (Hotel, Ferienwohnung, Wohnmobil etc.) bevorzugt ihr?

    Fast immer Wohnmobil. Weil wir Rundreisen lieben und spontan schauen können, wo es uns am besten gefällt. Und mit Hunden ist es eh ideal. Nicht nur, dass man keine Unterkunft suchen muss, die Hunde fühlen sich im Wohnmobil auch so "Zuhause", dass sie da problemlos ein paar Stunden alleine bleiben können, falls nötig.


    - Was unternehmt ihr dort?

    Wandern, Strand genießen, hübsche Städtchen und Sehenswürdigkeiten anschauen. Woran man halt grad so vorbei fährt =)

    Wir hatten eins dabei, vom Amtstierarzt ausgestellt bei der Kreisverwaltung. Lag aber mehr daran, dass wir dann weiter über Albanien nach Griechenland sind und ich mir dachte, je mehr offizielles wir dabei haben, umso besser :lol: . Danach gefragt hat niemand. Ist aber bei uns weder viel Aufwand noch teuer gewesen. Termin machen beim Amt, Hunde vorstellen, fertig.